Ein Brot, das keines ist: Bananenbrot

Geht gar nicht: Schlechte Übersetzungen. Vor wenigen Jahren noch waren Buchübersetzungen manchmal ein wenig fragwürdig. „Er war ungefähr 1,78463 m groß.“ Aber nur geschätzt. Die sechste Nachkommastelle fehlt leider, also können wir nicht ganz sicher sein. Oder auch, wenn Übersetzer dachten/denken, man müsse einen Begriff Wort wörtlich übersetzen… Diese Problematik kennen sicher viele von euch.

Wenig schön finde ich auch die wörtliche Übersetzung des „banana bread“ mit Bananenbrot. Ein Brot ist für gewöhnlich herzhaft und seine Konsistenz ist eher fest. (Natürlich gibt es Ausnahmen.) Kuchen wird durch die Zugabe von Ei und Fett fluffig und saftig. Und natürlich ist Kuchen süß. Warum also BananenBROT? Das Internet weiß auch keine wirkliche Antwort dazu. Vielleicht liegt es ja an der kastigen Form, wer weiß, auf jeden Fall ist dieses Brot süß-bananig und perfekt für das schnelle Frühstück. Nur vorher backen muss man es noch. 😉

Banana bread - Bananenbrot bzw. Kuchen mit Kokos

Ob Brot oder Kuchen: Im saftigen Bananen-Rührteig verstecken sich kleine Schokoladenstückchen.

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Herbstbote: Zwetschgendatschi

Aktuell sind sie überall: Äpfel, Birnen, Tomaten und vieles mehr. Die Natur scheint es gut zu meinen. Und auch die Zwetschgenbäume die direkt neben der Kunstmühle in Fahlenbach stehen, biegen sich unter der Last der Früchte. Eng an eng hängen sie dort nebeneinander. Matt und dunkelblau bzw. lila verstecken sie sich hinter den Blättern. Manche sonnen sich auch noch ein letztes Mal, bevor sie in meinen Eimer landen. Ein paar der Zwetschgen liegen schon auf dem Boden – dieser Geruch ist in meinem Gedächtnis eingebrannt, so einprägsam süß-säuerlich. So riechen die Vorboten des Herbsts.

Die Bäume stehen nicht weit von der Straße und ich kann die Menschen beobachten die vorbei fahren. Vor allem aber diejenigen, die an der Ampel stehen, denn die Brücke vor der Mühle wird ja zur Zeit neu gebaut. So sehe ich also den stoppenden und wieder anfahrenden Autos und Rädern zu, während ich unter dem Zwetschgenbaum stehe und eine Frucht nach der andere pflücke.

Zwetschgen für einen einfachen Hefe-Datschi

Alle anderen Zwetschgen sind im Kuchen gelandet. Diese hier wurden mein Frühstück. Mit Haferflocken natürlich. 😉

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Flocken-Special: Müsli-Muffins mit Birnen

So oft wie ich mit Haferflocken in der Küche arbeite, könnte fast jeder zweite Beitrag ein Flocken-Special sein. 😉 Aber nur fast. Ich versuche euch nicht zu sehr mit meiner Flocken-Liebe zu vertreiben.

Aber heute muss es einmal wieder sein, denn die Muffins, die ich gebacken habe, waren so unglaublich gut. Und tendenziell gesund. 😀 Durch die hohen Temperaturen hat sich die Reifephase von Obst und Gemüse um ca. einen Monat nach vorne verschoben. Darum gibt es jetzt schon die große Birnenschwemme. Da gibt’s nur eins: Backen! Und Essen!

Muffins mit Haferflocken und Birnen

Die Flocken-Muffins mit Streuseln in der Übersicht.

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Schnelles Nachmittagssüß: Sommerliche Galettes

Auch wenn wirklich schon jeder ein Bild davon gesehen hat, müsst ihr da durch. Endlich bin auch ich dazu gekommen, Kuchen-Galettes zu backen. Das habe ich schon so lange vorgehabt, aber immer kam mir etwas anderes dazwischen. 😉 Selbstgemachte Bandnudeln, der superschokoladige Beeren-Traum und die kleinen, süßen Johannisbeer-Muffins. Und da steht noch einiges mehr auf meiner Backliste! Tag für Tag laufen mir Inspirationen über den Weg – meist in Form von Bildern. Ein schönes Foto macht, zumindest mir, Lust darauf zu Backen oder zu Kochen, in irgendeiner Art und Weise kreativ zu werden. Und so sammeln sich Ideen und Zutaten bei mir an, die verarbeitet werden möchten.

Und da ich ja gerne saisonales Obst und Gemüse verwende, bin ich oft nicht ganz so früh dran mit den Rezepten. Dafür ist das Obst aber auch wirklich in der kältesten Region reif. 😉

Kleine rustikale Obst-Törtchen.

Galette mit verschiedenen Früchten – nicht nur aus dem Garten.

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Ein letztes Mal: Muffins mit schwarzen Johannisbeeren

Eigentlich wäre dies mein allererstes Rezept gewesen. Also nicht ganz, aber ein ziemlich Frühes. Von vor 2 Jahren! Die Zeit fliegt…

„Ich behaupte jetzt einfach mal, dass sie, ähnlich wie Stachelbeeren, ein Schattendasein führen. So hübsch sie auch aussehen, so ganz in schwarz, sie schmecken erst nach Verarbeitung. Zu empfehlen: Schwarze Johannisbeer-Marmelade mit Banane. Oder eben diese wunderbaren, leicht säuerlichen Muffins. Das Rezept stammt aus „Tender / Obst“ von Nigel Slater, einem Buch, dass ich zu schätzen gelernt habe. Es ist nach Obstsorten unterteilt und behandelt jede ausführlich, so wie die passenden Geschmackskomponenten. Es gibt dort Rezepte für Süßes, aber auch für Herzhaftes – und da ich eh viel öfter Obst in Essen integrieren sollte, gibt dieses Kochbuch schöne Denkanstöße.“

Muffins mit schwarzen Johannisbeeren

Mit oder ohne Kakao, dass ist hier die Frage. 😉

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Aus Nachbars Garten: Schoko-Traum mit oder ohne Beeren

Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist immer grüner. So heißt zumindest ein altes Sprichwort. Wirklich? Also ich sehe da nur viel Arbeit auf der großen Wiese nebenan. 😉

Denn neben unserem Haus steht das Haus meiner Großtante. Der Garten, der dieses Haus umgibt, war für mich als Kind immer verwunschen. Dicht bewachsen und unbekannt lag er dunkel und grün direkt neben dem unseren. Hier kannte ich jeden Baum und jedes Geheimnis, zumindest glaubte ich das. Nebenan, das war dann schon eine andere Sache: Viele alte und knorrige Obstbäume und an einem Ende des Gartens ein langer Hang mit Wiese. Also so richtig mit hohem Gras, Wildblumen und Bienenstöcken auf der anderen Seite der Grenze. Für Flora und Fauna ein Paradies, hier konnten sich die Insekten austoben. Dennoch war ich selten in diesem Garten nebenan, er war mir nicht ganz geheuer. Dicht bewachsen und ein wenig dunkel – so erinnere ich mich an ihn.

Schokoladenkuchen mit Dinkelmehl und frischen Beeren aus dem Garten

Saftiger Schokoladenkuchen, in der sich eine Schicht frischer und leicht saurer Früchte verbirgt.

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Noch mehr Sommerfrüchte: Johannisbeer-Baiser-Kuchen

Noch so ein Früchtchen. Bei diesen Beeren ist, zumindest gefühlt, das Zeitfenster noch kleiner. Und dieses muss genutzt werden.

In unserem Garten sind 3 kleine Büsche mit roten und weißen Johannisbeeren, die Schwarzen sind irgendwie verschwunden. Könnte mit einem Rasenmäherbulldog zusammenhängen. Genaues weiß man aber nicht. 😉

Johannisbeeren fallen in die Kategorie „sehr saures Obst“, sie liegen irgendwo in der Nähe der Zitrusfrüchte und vertragen dadurch wiederum gut Zucker. Also hinein in die fluffige Baiser-Rohrohrzucker-Masse. 🙂

Mürbteigboden mit Johannisbeer-Baiser.

Locker leichte Baiserhaube unter der sich die säuerlichen Beeren verstecken.

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Noch ein letztes Mal: Erdbeer-Mandel-Roulade

So langsam geht auch diese Zeit zu Ende. Die Hoch-Zeit der Erdbeeren ist vorbei, nur noch wenige Tage bleiben, um auf dem Feld die letzten Früchte zu ernten. Wer also noch keine Marmelade hat, sollte sich jetzt aber sputen. Und dann am besten auch gleich noch ein paar Kilo mehr mitnehmen. Denn es ist eine lange Zeit, bis wieder Saison ist.

Einfache Roulade mit Erdbeeren und Mandeln

Frische Erdbeeren in einer saftigen Mandel-Roulade.

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Strawberry Fields Forever: Erdbeer-Streuselkuchen mit Kokos

Erdbeeren. Die Früchte, die den Sommer ankündigen. Ich bin kein Fan von Obst und Gemüse, die man unbedingt außerhalb der Saison auf den Tisch bringen muss. Jeder so, wie er es für richtig hält. Aber ich freue mich immer wie ein kleines Kind (nun bin ich ja schon ein großes 😉 ), wenn es zum Erdbeerpflücken geht.

Ja, wir machen das jedes Jahr. Ein Muss dieser Zeit. Was kann es Schöneres geben, als auf dem Feld zu stehen, in der prallen Sonne, um die reifen roten Früchte Stück für Stück zu pflücken? Ok, es ist heiß. Aber: Frische, dunkelrote, von der Sonne gewärmte Erdbeeren direkt vom Strauch essen. Das ist für mich Sommer.

Erdbeer-Kokos-Kuchen mit Streuseln

Ein Blech voller Kuchen-Glück mit frischen und verbackenen Erdbeeren. <3

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Erdbeer-Scheiterhaufen mit Hefezopf

In meinem Haushalt gibt es ein paar (altmodische) Regeln. Eine ganz Wichtige: Es wird nichts Essbares weggeworfen. Ok, wenn es wirklich schlecht aussieht (und riecht…) dann schon. Aber ich bin ein passionierter Restekocher. Da sind noch alte Bananen, auf die keiner mehr Lust hat? Dann gibt’s fluffigen Bananenkuchen mit Schokostückchen. So finden auch Osterhasen und Nikoläuse eine neue Aufgabe. 😉

Was ich auch gerne mache: Einfrieren. Zuviel Suppe oder Brot? Wird alles eingefroren und bei Bedarf wieder aufgetaut. Manchmal backe ich auch nur, um etwas einfrieren zu können. Für schlechte Zeiten und so. Allem Anschein nach bin ich wirklich alt…

Nicht ganz so gut läuft dann das Auftauen. Manche Sachen bleiben nur wenige Tage im Gefrierschrank, andere hingegen haben dort ein Dauerabonnement und somit eine Kündigungsfrist von über 3 Monaten. Seit Anfang des Jahres habe ich mich aber gebessert und Stück für Stück entnommen und weiterverarbeitet oder konsumiert. Dabei habe ich noch zwei halbe Hefezöpfe gefunden. Eine wahre Schatztruhe, mein Gefrierschrank.

Scheiterhaufen mit Erdbeeren und karamelisierten Mandeln

Hefezopf in Scheiben schneiden, mit frischen Früchten kombinieren und fertig ist ein leckeres Mittagessen oder Dessert.

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