Russischer Zupfkuchen

Eigentlich wollte ich schon schreiben: Russischer Zupfkuchen à la Anna. Aber das müsste ich dann ja bei jedem Kuchen anmerken. Also gibt es heute einfach eine (meine) Variante des 90er-Jahre Klassikers. Mit extra viel Käsekuchenmasse und Dinkelvollkornmehl. 😉

Russischer Zupfkuchen mal anders: Mit Dinkelvollkornmehl und einer extra Portion Quark. Ist gut für die Knochen. 😉

Den Zupfkuchen gibt es schon seit Jahren immer wieder bei uns. Was ich nicht wusste (mir aber hätte denken können): Er ist ein reines Marketing-Produkt. In den 90er Jahren wurde von Dr. Oe… ein Rezept-Wettbewerb veranstaltet, bei dem dieser Kuchen gewann. Der Rest ist Geschichte. Sagt zumindest Wikipedia.

Auf jeden Fall weiß ich noch, wie dieses Rezept erst auf einem handgeschriebenen Zettel zu meiner Mutter kam, um dann in Windeseile im Freundeskreis weiterverbreitet zu werden. Nur war das Rezept an einer Stelle nicht ganz so genau, wie man es hätte erwarten sollen. „2 Glas Rum“ sollten in die Käsekuchenmasse. Öhm, ja, das hat dann auch eine Freundin meiner Mutter tatsächlich so umgesetzt. Der Kuchen wurde in dieser Variante von den jugendlichen Söhnen gerne angenommen, allen anderen  war der Rumgeschmack  doch zu dominant. 😉 Merke: Glas ≠ Stamperl (Schnapsglas).

Gerade die Rum-Quarkcreme mag ich besonders an diesem Kuchen. Darum habe ich der Zupftorte ein wenig mehr davon gegönnt. Aber nicht mehr Rum! 😉

Rezept für den Teig

Die Zutaten zu einem Mürbteig verkneten und dann mind. 30 Minuten lang im Kühlschrank kalt stellen.

Rezept für die Quarkmasse

  • 750 g Speisequark
  • 350 g Rohrohrzucker
  • 300 g Butter
  • 4 Eier
  • 50 g Stärkemehl
  • Vanille
  • 2-3 EL Rum

Zucker, Butter, Vanille und Eier zu einer cremigen Masse rühren. Dann den Quark und den Rum untermischen. Am Ende das Mehl gemischt mit der Stärke einrühren.

Etwa 2/3 des Mürbteigs in eine gefettete Springform (Durchmesser 26 cm) geben und einen Rand nach oben ziehen. 3/4 der Höhe sollten reichen. Der Teig ist dann etwa 3-5 mm dick. Auf diesen Boden die Creme gießen und mit dem restlichen Schokomürbteig bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober- und Unterhitze für 75 Minuten backen. Gut auskühlen lassen.

Tipp: Am nächsten Tag schmeckt der Kuchen noch besser…

Quelle: Wir haben das Rezept von unserer Tante Inge, es scheint aber, wie oben geschrieben, von Dr. Oe… zu sein, bei dem man aber auch nicht weiß, woher er es hat. 😉

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Annabelle

Liebt es in der Küche zu stehen, hat ein großes Herz (und einen großen Magen) für Kuchen, kocht aber auch sehr gerne (wegen des Magens, der nicht immer auf Kuchen steht ;)). Sonstiges: (Koch-)Bücher, Fotografie, Obst-& Gemüse-Anbau.

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