Omas Grießkuchen (mit Heidelbeeren)

Es gibt Dinge (Gerichte) im Leben, die sind irgendwie immer da. Sie begleiten einen durch’s Leben – an einigen Tagen sind sie präsenter als an anderen. Viele Erinnerungen sind an sie geknüpft, gute, aber auch weniger gute. Und manchmal tauchen diese ungefragt auf, mäandern einfach an die Oberfläche und sind da. Was also tun? Ich habe die Konfrontation gewählt: Backen! 🙂

Omas' Grießkuchen auf der Kuchenplatte meiner anderen Oma

Omas Grießkuchen auf der Kuchenplatte meiner anderen Oma

Grießkuchen gab es bei uns schon immer. Ich kann mich (aktiv) daran erinnern, dass es ihn zum Mittagessen nach der Schule gab – allerdings ohne Heidelbeeren und in anderen Dimensionen (in der größten Auflaufform). Den Kuchen gab es warm und pur; an „Beilagen“ kann ich mich nicht erinnern… Warscheinlich habe ich diese einfach ausgeblendet. 🙂
Das Rezept stammt von meiner Oma (die eine Oma konnte backen, die andere… eher weniger, also eigentlich gar nicht) und es ist überliefert, dass sie damit ihren Mann „gefangen“ hat. Fragt man aber nach, so variieren die Gerichte in der Geschichte. 😉

Aufgegabelt! Grießkuchen am Stück

Aufgegabelt! Grießkuchen am Stück

Rezept:
750 g Quark
90 g Butter (weich, nicht geschmolzen)
3 Eier
250 – 300 g Rohrzucker (je nachdem wie süß man es mag)
1/2 – 1 Vanilleschote (nur das Mark) oder Vanillezucker
3/4 Packung Weinstein-Backpulver
5 EL Grieß

+ eine Handvoll gefrorene Heidelbeeren oder andere Beeren

Butter, Zucker und Vanille miteinander verrühren, nach und nach die Eier zugeben und gut vermischen. Dann den Quark und anschließend Grieß und Backpulver in den Teig mixen.
Die Masse in eine gut gebutterte Springform geben, eine Handvoll gefrorener Heidelbeeren in den Teig werfen, ein paar davon tief hinein drücken. In den auf 160°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen für ca. 45 Minuten schieben. Gegebenenfalls noch ein paar Minuten länger im Ofen lassen, das macht dem Grießkuchen nichts aus, da er eh super-saftig ist.
Entweder sofort servieren oder abkühlen lassen (danach evtl. noch in den Kühlschrank stellen) und dann erst servieren.

Nur weil sie gerade noch so schön blühen: Rosen aus dem Garten

Nur weil sie gerade noch so schön blühen: Rosen aus dem Garten

Tags:, , ,

Trackback von deiner Website.

Annabelle

Liebt es in der Küche zu stehen, hat ein großes Herz (und einen großen Magen) für Kuchen, kocht aber auch sehr gerne (wegen des Magens, der nicht immer auf Kuchen steht ;)). Sonstiges: (Koch-)Bücher, Fotografie, Obst-& Gemüse-Anbau.

Kommentare (2)

  • Barbara

    |

    Den werde ich SOFORT nachbacken, sobald mein Backofen wieder eine Tür hat… ?????

    Reply

    • Annabelle

      |

      Dann wünsche ich dem Ofen gute Besserung!
      Backen ist immer eine gute Idee – vor allem, wenn es so einfach geht wie bei diesem Rezept. 🙂

      Reply

Kommentieren

Dieses Formular speichert Name, E-Mail und Inhalt, damit wir den Überblick über auf dieser Webseite veröffentlichte Kommentare behalten. Für detaillierte Informationen, wo, wie und warum wir deine Daten speichern, wirf bitte einen Blick in unsere Datenschutzerklärung.