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Annabelle

Liebt es in der Küche zu stehen, hat ein großes Herz (und einen großen Magen) für Kuchen, kocht aber auch sehr gerne (wegen des Magens, der nicht immer auf Kuchen steht ;)). Sonstiges: (Koch-)Bücher, Fotografie, Obst-& Gemüse-Anbau.

Aus Nachbars Garten: Schoko-Traum mit oder ohne Beeren

Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist immer grüner. So heißt zumindest ein altes Sprichwort. Wirklich? Also ich sehe da nur viel Arbeit auf der großen Wiese nebenan. 😉

Denn neben unserem Haus steht das Haus meiner Großtante. Der Garten, der dieses Haus umgibt, war für mich als Kind immer verwunschen. Dicht bewachsen und unbekannt lag er dunkel und grün direkt neben dem unseren. Hier kannte ich jeden Baum und jedes Geheimnis, zumindest glaubte ich das. Nebenan, das war dann schon eine andere Sache: Viele alte und knorrige Obstbäume und an einem Ende des Gartens ein langer Hang mit Wiese. Also so richtig mit hohem Gras, Wildblumen und Bienenstöcken auf der anderen Seite der Grenze. Für Flora und Fauna ein Paradies, hier konnten sich die Insekten austoben. Dennoch war ich selten in diesem Garten nebenan, er war mir nicht ganz geheuer. Dicht bewachsen und ein wenig dunkel – so erinnere ich mich an ihn.

Schokoladenkuchen mit Dinkelmehl und frischen Beeren aus dem Garten

Saftiger Schokoladenkuchen, in der sich eine Schicht frischer und leicht saurer Früchte verbirgt.

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Soulfood: selbstgemachte Pasta aus Hartweizengrieß

Manchmal braucht man das einfach. Nach einem anstrengenden Tag hilft ab und an nur noch ein großer Teller dampfender Nudeln. Egal ob mit Soße oder ganz einfach aglio e olio. (Der Knoblauch in unserem Garten ist auch schon soweit!)

Manchmal hat man aber auch einfach nur so Lust auf Pasta. Und wer ein wenig Zeit mitbringt, kann diese sinnvoll in die Nudelproduktion investieren. 😉

Nudeln aus Hartweizengrieß mit Gemüse aus dem Garten

Selbstgemachte Bandnudeln mit frischen Kräutern und Gemüse aus dem Garten.

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Noch mehr Sommerfrüchte: Johannisbeer-Baiser-Kuchen

Noch so ein Früchtchen. Bei diesen Beeren ist, zumindest gefühlt, das Zeitfenster noch kleiner. Und dieses muss genutzt werden.

In unserem Garten sind 3 kleine Büsche mit roten und weißen Johannisbeeren, die Schwarzen sind irgendwie verschwunden. Könnte mit einem Rasenmäherbulldog zusammenhängen. Genaues weiß man aber nicht. 😉

Johannisbeeren fallen in die Kategorie „sehr saures Obst“, sie liegen irgendwo in der Nähe der Zitrusfrüchte und vertragen dadurch wiederum gut Zucker. Also hinein in die fluffige Baiser-Rohrohrzucker-Masse. 🙂

Mürbteigboden mit Johannisbeer-Baiser.

Locker leichte Baiserhaube unter der sich die säuerlichen Beeren verstecken.

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Noch ein letztes Mal: Erdbeer-Mandel-Roulade

So langsam geht auch diese Zeit zu Ende. Die Hoch-Zeit der Erdbeeren ist vorbei, nur noch wenige Tage bleiben, um auf dem Feld die letzten Früchte zu ernten. Wer also noch keine Marmelade hat, sollte sich jetzt aber sputen. Und dann am besten auch gleich noch ein paar Kilo mehr mitnehmen. Denn es ist eine lange Zeit, bis wieder Saison ist.

Einfache Roulade mit Erdbeeren und Mandeln

Frische Erdbeeren in einer saftigen Mandel-Roulade.

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Zwiebel-Focaccia mit Rosmarin

Focaccia mag ich ja sehr gerne, wie man schon an der Menge an Rezepten zu diesem Thema erkennen kann. Letztes Jahr gab es eine Variante mit Rosmarin und Kirschen, vorher gab es schon verschiedene Anregungen zu diesem Thema und nicht zu vergessen: der Tomaten-Koller-Killer (bei zu vielen Tomaten im Garten und in der Küche).

Diese Brot-Variante passt sehr gut zum Sommer: Der Teig ist relativ schnell vorbereitet und sehr variabel in der Wahl des Belags. Egal ob zum Wein, oder direkt für die Grillparty mit vielen Gästen, die Focaccia passt immer. Und bald zeige ich euch auch eine süße Variante. Nun aber erst mal zur Zwiebel-Rosmarin-Focaccia.

Focaccia mit Zwiebeln und Rosmarin. Mit KAMUT-Khorasan-Mehl.

Rote Zwiebeln machen sich besonders gut auf der Focaccia. 🙂

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Strawberry Fields Forever: Erdbeer-Streuselkuchen mit Kokos

Erdbeeren. Die Früchte, die den Sommer ankündigen. Ich bin kein Fan von Obst und Gemüse, die man unbedingt außerhalb der Saison auf den Tisch bringen muss. Jeder so, wie er es für richtig hält. Aber ich freue mich immer wie ein kleines Kind (nun bin ich ja schon ein großes 😉 ), wenn es zum Erdbeerpflücken geht.

Ja, wir machen das jedes Jahr. Ein Muss dieser Zeit. Was kann es Schöneres geben, als auf dem Feld zu stehen, in der prallen Sonne, um die reifen roten Früchte Stück für Stück zu pflücken? Ok, es ist heiß. Aber: Frische, dunkelrote, von der Sonne gewärmte Erdbeeren direkt vom Strauch essen. Das ist für mich Sommer.

Erdbeer-Kokos-Kuchen mit Streuseln

Ein Blech voller Kuchen-Glück mit frischen und verbackenen Erdbeeren. <3

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Kräuter-Kekse für Abende auf dem Balkon

Warum braucht man Kräuter-Cracker auf dem Balkon? Ganz einfach: Wer den Tag im Garten oder anderweitig mit Arbeit verbringt, hat sich ein paar ruhige Minuten/Stunden auf dem Balkon verdient. (Man kann sich auch andere Gründe für eine Belohnung dieser Art überlegen. Eine aufgeräumte Küche, die Bügelwäsche der letzten 3 Wochen erledigt, oder einfach so. 😉 )

Sobald das Wetter es zulässt, verbringen der Mann und ich gerne den Abend auf dem Balkon und lesen, hören Musik oder unterhalten uns darüber, was so passiert ist. Die Blätter (der vielen Tomatenpflanzen) rascheln, die Vögel zwitschern – kurzum, es ist, in Kombination mit dem Sonnenuntergang, einfach nur kitschig. Gut, dass mein Psychothriller die Stimmung ein wenig dämpft. 😉 Zu solch einer Lektüre passt auch mal ein schön gekühlter Weißwein und natürlich was zum Knabbern. (Nicht die Fingernägel!)

Dinkel-Kekse mit Ysop Kräutern aus dem Garten

Kleine Brotzeit-Platte mit herzhaften Keksen. So ist für jeden etwas dabei. Meistens zumindest.

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Erdbeer-Scheiterhaufen mit Hefezopf

In meinem Haushalt gibt es ein paar (altmodische) Regeln. Eine ganz Wichtige: Es wird nichts Essbares weggeworfen. Ok, wenn es wirklich schlecht aussieht (und riecht…) dann schon. Aber ich bin ein passionierter Restekocher. Da sind noch alte Bananen, auf die keiner mehr Lust hat? Dann gibt’s fluffigen Bananenkuchen mit Schokostückchen. So finden auch Osterhasen und Nikoläuse eine neue Aufgabe. 😉

Was ich auch gerne mache: Einfrieren. Zuviel Suppe oder Brot? Wird alles eingefroren und bei Bedarf wieder aufgetaut. Manchmal backe ich auch nur, um etwas einfrieren zu können. Für schlechte Zeiten und so. Allem Anschein nach bin ich wirklich alt…

Nicht ganz so gut läuft dann das Auftauen. Manche Sachen bleiben nur wenige Tage im Gefrierschrank, andere hingegen haben dort ein Dauerabonnement und somit eine Kündigungsfrist von über 3 Monaten. Seit Anfang des Jahres habe ich mich aber gebessert und Stück für Stück entnommen und weiterverarbeitet oder konsumiert. Dabei habe ich noch zwei halbe Hefezöpfe gefunden. Eine wahre Schatztruhe, mein Gefrierschrank.

Scheiterhaufen mit Erdbeeren und karamelisierten Mandeln

Hefezopf in Scheiben schneiden, mit frischen Früchten kombinieren und fertig ist ein leckeres Mittagessen oder Dessert.

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Walnussbrot mit Schwarzwälder-Mantel

Eigentlich wollte ich mein Brot „DSGVO-konform“ nennen. Aber da ich nicht garantieren kann, ob nicht irgendwo meine Daten (oder gar die vom Mann) in Form eines Fingerabdrucks beteiligt sind, lasse ich das lieber. Ja, ne, ist mir klar, ich sammle keine personenbezogenen Daten mit einem Brot. 😉 Aber die aktuelle Situation verleitet einen dann doch dazu, ein paar Vergleiche zu ziehen. Und sich zu fragen, ob denn die ursprüngliche Idee tatsächlich Daten zu schützen irgendwo auf dem Weg verloren gegangen ist.

Was nicht verloren ging, sind die Walnüsse. Die haben ihren Weg ins Brot geschafft. Glück gehabt. Und der Schinken sorgt dafür, dass sie auch an Ort und Stelle bleiben. Ein Rettungsreifen sozusagen. 😉

Walnuss-Fenchel-Brot mit Schinken-Mantel

So sieht der Brotkranz mit Schinkenspeck in seiner vollen Pracht aus.

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Ein ganz einfacher Kuchen mit Buttermilch und Sauerkirschen

Man hat’s nicht leicht. Erst neulich wollte ich für den Muttertag einen Kuchen backen. Dieses eine Mal einfach nur nach Rezept. Kein Foto machen, sondern nur backen und dann verzehren. Klingt einfach. Nur dann passierte Folgendes: Ich habe das Rezept ein zweites Mal gelesen und hab mir gedacht: Nö. Das ist ja viel zu wenig/viel zu viel/hab ich nicht/da passt was anderes besser. Und auf einmal steht man wieder mit dem Block in der Küche und überlegt, ob und wie viele Mandeln man nehmen sollte.

Einfacher Rührkuchen mit Dinkelmehl von backdeinbrot

Lecker-leichter Buttermilchkuchen mit Sauerkirschen und einer Milchmädchencreme… 🙂

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