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Annabelle

Liebt es in der Küche zu stehen, hat ein großes Herz (und einen großen Magen) für Kuchen, kocht aber auch sehr gerne (wegen des Magens, der nicht immer auf Kuchen steht ;)). Sonstiges: (Koch-)Bücher, Fotografie, Obst-& Gemüse-Anbau.

Cookies and Cream Torte

So gerne ich auch Plätzchen mag: Einen Kuchen backe ich wesentlich lieber. Im Normalfall braucht man dafür nur ein oder zwei Schüssel, ein Rührgerät und eine Backform. Über das Anfertigen filigraner Keks-Gebilde zur Weihnachtszeit könnte ich ja viel erzählen. Auch Schlimmes. 😉

Diese Zeit ist nun vorbei und ich kann wieder auf einfaches Backwerk zurückgreifen. So war zumindest mein Plan…

Ein paar Anzeichen für das was sich im Inneren befindet, werden Außen schon preisgegeben: Cookies und Schokoladenstückchen

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Croute au Fromage – überbackenes Käsebrot

Jetzt muss ich mich fast schämen. Aus zwei Gründen: Erstens weil dieses Rezept so unglaublich einfach ist. An die einfachen Dinge denkt man aber irgendwie so selten. So komme ich auch gleich zu meinem zweiten Grund. Ich kenne dieses Rezept schon so lange und habe schlichtweg vergessen davon zu berichten. Eben auch weil es so einfach ist. Ihr seht: Ein Teufelskreis aus Schlichtheit und Vergesslichkeit.

Geht (fast) immer: Brot mit Käse überbacken.

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Tarte Tatin mit roten Zwiebeln

Mittlerweile kennt ihr mich ja schon. Ich euch leider nicht – ihr dürft mir hier immer gerne Kommentare hinterlassen, oder mich im Mühlenladen in Fahlenbach besuchen. 🙂

Mit „mich kennen“ meine ich wohl eher meine Rezepte (und blöden Geschichten). Es muss schnell und einfach gehen. Meistens zumindest. Es gibt Ausnahmen, doch diese sind begrenzt. Oder ich erzähle euch nichts davon. 😉 Dieses Rezept für eine weihnachtliche Beilage ist aber eher erster Kategorie zuzuordnen: Schnell, einfach, gut vorzubereiten.

Tarte Tatin in einer herzhaften Variante mit Rosmarin und Balsamico-Zwiebeln.

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Weihnachtlicher Ofenschlupfer

Gebt es zu: Der Begriff ist ansprechend und hat euch dazu verleitet weiter zu lesen. 😉 Ofenschlupfer klingt nach etwas Warmen und irgendwie auch vielversprechend. Nach unter der Decke einkuscheln während es draußen kalt ist und leise schneit.

So passiert es auch mit den Weißbrotresten: Diese dürfen sich unter einer Schicht aus Ei, Milch und etwas Zitronenschale zusammenkuscheln. Ein paar Cranberrys und andere Trockenfrüchte sowie eine Schicht gehackter Mandeln leisten dem Brot Gesellschaft. Frisch aus dem Ofen, noch dampfend heiß, passt eine Kugel Vanilleeis perfekt zu einem Stück Ofenschlupfer. Dazu darf es dann draußen auch gerne schneien.

Ein Stück Ofenschlupfer, auch Brotpudding oder Scheiterhaufen genannt, ist ein schnelles und einfaches Mittel zur Altbrotverwertung.

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Engadiner Shortbread

Weihnachten: Die besinnliche, ruhige Zeit. Wer auch immer so etwas gesagt hat, hat die Weihnachtszeit bei uns noch nie miterlebt…

Denn sie ist alles andere als entspannend. Ich meine damit nicht nur die Arbeit: Geschenke wollen gekauft werden und jeder Bekannte und Freund möchte sich vor den Feiertagen noch einmal auf eine Tasse Kaffee oder Glühwein treffen. Stress. Wenn auch meist selbst gemacht. 😉

Darum gibt es heute ein einigermaßen schnelles und unglaublich leckeres Rezept für Shortbread mit einer Schicht Karamell und Walnüssen für euch.

Klein aber oho (nicht: hoho 😉 ). Miniatur Engadiner Kuchen ohne Deckel.

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Russischer Zupfkuchen

Eigentlich wollte ich schon schreiben: Russischer Zupfkuchen à la Anna. Aber das müsste ich dann ja bei jedem Kuchen anmerken. Also gibt es heute einfach eine (meine) Variante des 90er-Jahre Klassikers. Mit extra viel Käsekuchenmasse und Dinkelvollkornmehl. 😉

Russischer Zupfkuchen mal anders: Mit Dinkelvollkornmehl und einer extra Portion Quark. Ist gut für die Knochen. 😉

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Kürbiskuchen mit Streuseln

Momentan kann man nirgendwo mehr hingehen oder -fahren ohne auf Kürbisse zu treffen. Überall werden die bunten Gemüse-Köpfe verkauft. Weiß, Orange, Rot, grünlich-Gelb, bunt gefleckt. Schön bunt leuchten sie aus den Feldern heraus und künden ganz eindeutig den Herbst an. Die schönen Tage sind angezählt. Doch noch ist der goldene Herbst nicht vorbei.

Für schöne, aber auch weniger helle Herbsttage habe ich ein passendes Kürbiskuchenrezept für euch.

Kürbiskuchen mit einer dünnen Schicht aus Butterstreuseln.

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Spätzle: Dinkel- vs. Kamutdunst

Heute treten zwei große Konkurrenten gegeneinander an: Auf der einen Seite sehen Sie den klassischen Dinkeldunst. Und auf der anderen Seite ist der neue, junge Gegner, der Kamutdunst.

Wie beim Boxkampf standen sich die zwei Mehlpackungen auf meiner Arbeitsfläche gegenüber. Keine Angst, niemand wurde handgreiflich. 😉

Für gewöhnlich nutze ich Dunst aus Dinkel, wenn es um Spätzle oder Strudel geht. Doch dieses Mal gibt es einen Neuen. Seit ein paar Monaten haben wir im Mühlenladen auch Kamutdunst im Sortiment. Und ich bin neugierig, also habe ich die beiden Dunst-Sorten für euch getestet.

Kampf der Giganten: Dinkel vs. Kamut

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Böhmischer Apfelkuchen mit Dinkelvollkorngrieß

Heute habe ich – kurz und knapp – ein schnelles und absolut einfaches Rezept für euch. Den böhmischen Apfelkuchen gibt es schon seit vielen Jahren bei uns. Meine Tante und mein Onkel aus der nördlichen Oberpfalz, die beide Vorbilder für meine Küche waren, haben uns dieses erprobte Rezept eines Tages mitgebracht. Bei den beiden konnte man sicher sein, dass der Kuchen (oder was auch immer) absolut lecker sein würde!

Auf dem Blog habe ich schon das ein oder andere Rezept der zwei gepostet. Eine Liste werde ich die kommenden Tage hier posten. 😉 Aber nun erst einmal zum böhmischen Apfelkuchen.

Einfach unglaublich saftig und leicht, der Apfelkuchen mit Nüssen und Grieß.

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Zimtschnecken-Dessert mit Beeren

Sobald die Temperatur fällt, wird es für mich Zeit für Zimt. Eigentlich würde ich dieses Gewürz ja jeden Tag nutzen. Mache ich auch ab und zu, aber nicht dann, wenn es  um gesellschaftskompatibles Essen geht. Da kann ich mich zurückhalten. 😉

Jetzt ist es wieder soweit: Frühmorgens, wenn ich das Haus verlasse ist es noch dunkel. Der Nebel liegt noch auf einigen Feldern und in den Senken. Wenn (!) dann die Sonne aufgeht, sieht man die über Nacht entstandenen Spinnweben die im Licht glitzern. So dürfte jeder Tag für mich sein, kühl und klar. Am Wochenende genieße ich diese ruhige Zeit mit meinem Kaffee und etwas Süßem – meinem Lieblingstier, der Zimtschnecke. 😉

Was man aus Zimtschnecken noch machen kann: ein Dessert mit Him- und Bormbeeren basteln.

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