Laugengebäck: Pretzel Bites mit Käse-Dip

Langsam kommt der Fasching immer näher und bei mir damit auch die Lust Freunde einzuladen und zu feiern. Ein wichtiger Punkt ist dann natürlich: das Essen. Der Mann hat gelernt mit meiner Prioritätensetzung zu leben. An erster Stelle steht nämlich oft ein: Was wollen wir essen? Und bevor diese Frage nicht geklärt ist (und ich etwas zu essen bekommen habe), braucht man auf keinen sinnvollen Diskurs mit mir zu hoffen. 😉 Also ganz so schlimm ist es auch nicht, aber ihr (und vor allem der Mann) wisst, wie es sein kann.

Darum versuche ich fleißig Rezepte zu sammeln, die man auch für größeren Menschenansammlungen kochen/backen kann. (Geht aber auch für den kleinen Kreis, abends auf der Couch zu zweit. ;)) Ohne komplett im Stress zu versinken.

Kleines Laugenkonfekt ganz groß mit einer scharfen Käsesoße zum Dippen.

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Croute au Fromage – überbackenes Käsebrot

Jetzt muss ich mich fast schämen. Aus zwei Gründen: Erstens weil dieses Rezept so unglaublich einfach ist. An die einfachen Dinge denkt man aber irgendwie so selten. So komme ich auch gleich zu meinem zweiten Grund. Ich kenne dieses Rezept schon so lange und habe schlichtweg vergessen davon zu berichten. Eben auch weil es so einfach ist. Ihr seht: Ein Teufelskreis aus Schlichtheit und Vergesslichkeit.

Geht (fast) immer: Brot mit Käse überbacken.

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Weihnachtlicher Ofenschlupfer

Gebt es zu: Der Begriff ist ansprechend und hat euch dazu verleitet weiter zu lesen. 😉 Ofenschlupfer klingt nach etwas Warmen und irgendwie auch vielversprechend. Nach unter der Decke einkuscheln während es draußen kalt ist und leise schneit.

So passiert es auch mit den Weißbrotresten: Diese dürfen sich unter einer Schicht aus Ei, Milch und etwas Zitronenschale zusammenkuscheln. Ein paar Cranberrys und andere Trockenfrüchte sowie eine Schicht gehackter Mandeln leisten dem Brot Gesellschaft. Frisch aus dem Ofen, noch dampfend heiß, passt eine Kugel Vanilleeis perfekt zu einem Stück Ofenschlupfer. Dazu darf es dann draußen auch gerne schneien.

Ein Stück Ofenschlupfer, auch Brotpudding oder Scheiterhaufen genannt, ist ein schnelles und einfaches Mittel zur Altbrotverwertung.

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Backen mit Urgetreide: Herzhafte Schnecken mit Bacon, Bergkäse und Lauch

Manchmal tue ich mich schwer, wenn es darum geht (wieder) etwas Neues zu backen. Da kommen so Gedanken wie „Gab es das alles nicht schon einmal?“ und manchmal, aber nur manchmal brauche ich dann eine kleine Pause. Ab und zu macht es aber auch kurz vor der Resignation „klick“ und die Idee ist da.

Meine Empfehlung bei Blockaden ist ansonsten: Sich einem anderen Thema zuwenden, einfach ein paar Minuten lang Pause machen und die Gedanken in eine andere Richtung lenken. Und nebenbei vielleicht eine kleine Flammkuchen-Schnecke naschen. 😉

Apropos Ideen: Wir haben da ein paar neue Mehltypen, die ich hier nach und nach vorstellen möchte. Das erste Mehl habe ich (nicht nur) wegen des Namens ausgewählt: Waldstaudenroggenvollkornmehl (in Bio-Qualität).

Herzhafte Schnecken mit Lauch, Bacon und Bergkäse

Als Mitbringsel oder für die Party zuhause: Herzhafter Hefeteig mit einer Bacon-Käse-Füllung.

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Shakshuka mit Brotchips

Auch bekannt als: Resteverwertung. Ein Thema, dass trotz des vollen Einsatzes des Manns immer wieder vorkommt. Was kann man nur alles mit dem alten, trockenen Brot anstellen? Eine gute Frage, die ich aber immer wieder gerne neu beantworte. Dies ist ja auch abhängig von der Sorte und der Menge des Trockengebäcks. Darum hier einmal wieder eine Idee, die man gut in den Alltag integrieren kann.

Shakshuka: Eine Spezialität aus der Küche Nordafrikas und Israels.

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Grilled Cheese Sandwich mit Bärlauch-Pesto

Es ist wieder einmal Zeit dafür. Das grüne, knoblauchige Gewächs, welches im Frühjahr in jedem zweiten Gericht auftaucht. Manche lieben es, manche weniger. 😉 Für diejenigen, die Bärlauch nicht mögen hier die gute Botschaft: Man kann auch Basilikum-Pesto für die Sandwiches nutzen. Hauptsache es liegt dick Käse auf dem Brot. 🙂

Selbstgemachtes Brot mit Pesto und geschmolzenen Käse
Sauerteigbrot mit Bärlauch-Pesto und geschmolzenem Käse… Es sind die kleinen Dinge im Leben auf die es ankommt. 😉

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Brotkranz mit Ofenkäse – nicht nur für Weihnachten

Jetzt kommt auch wieder die Zeit, in der wir uns (hoffentlich) mit unseren Liebsten treffen. Alte Freunde werden, genauso wie die Familie, besucht und es wird gesellig. Ständig gibt es Plätzchen. Oder kommt das nur mir so vor? Und um diesen wundervollen, mit Liebe gebackenen Kleinigkeiten gerecht zu werden, brauche ich zwischendurch auch mal etwas Deftiges. 🙂
Brotkranz mit Camembert

Frisches Bierbrot und Müslibrötchen werden in warmen, cremigen Camembert gedippt…

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Vollkorn-Bagel mit Haferflocken

Letztes Jahr habe ich euch schon ein Rezept für Dinkelbagel gezeigt – einfach aber gut. Letzte Woche habe ich ein wenig mit Vollkornmehlen experimentiert, um die Bagel ein wenig gehaltvoller zu machen.

Grundsätzlich backe ich ja gerne, nur ans Brotbacken habe ich mich erst spät gewagt und bin gefühlt immer noch auf einem recht niedrigem Niveau. Nicht, dass das, was ich backen würde nicht schmeckt. Manche Dinge muss man einfach üben. Und noch einmal üben. Um zu verstehen, welches Mehl wie reagiert und warum gerade soviel Wasser in den Teig muss, damit die Semmeln auch so aussehen und schmecken, wie sie eben schmecken sollen. Ich übe also noch, mal mehr, mal weniger. Aber mein Gespür wird langsam besser und ich wage mich schon an eigene Rezepte. So wie diese wirklich leckeren, herzhaften Bagel.

Vollkorn-Bagel mit Weizen und Roggen

An der Form muss ich noch immer arbeiten… 😉 Aber dem Geschmack tut das keinen Abbruch.

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Khachapuri – Käsebrot mal anders

Es ist wohl mittlerweile allgemein bekannt, dass sich in meinem Wohnzimmer kleine Grüppchen gebildet haben. Da gibt’s die Nigel Slater-Fraktion, gleich daneben ein paar Mitbringsel aus den USA. Im Einbauschrank (retro, aus den frühen 70gern, ja, ich bin alt, aber der Schrank ist älter) befinden sich dann so Klassiker wie Ottolenghi, Oliver und auch die Weber-Bände vom Mann. Abgetrennt davon: die Backbücher.

Meiner Meinung nach könnte es viel schlimmer sein, der Mann findet, es sind genügend. Denn seine Grill- und Kochbücher werden langsam aber sicher an den Rand gedrängt. Eigentlich eröffne ich nur immer wieder neue Kochbuch-Rubriken, ordne neu an, entsorge aber auch wenn es sein muss. Was gar nicht geht: Rezepte die nicht klappen. Was sehr grenzwertig ist: Rezepte ohne Bilder. Was denken sich Autoren eigentlich dabei? Wunderschöne Bilder zeigen in Farbe die Zutaten oder das fertige Werk. Nur bei manchem Rezept ist da nur schwarz auf weiß der Text. Motivation gleich null. „Das Rezept ist nicht so toll, da machen wir kein Bild dazu.“ Da blättert man dann schon leicht drüber, wenn man so auf Äußerlichkeiten bedacht ist wie ich. Hätte es ein Bild zu folgendem Rezept gegeben, dann wäre es doch schon längst in meinem Repertoire aufgenommen worden…

Khachapuri - Brot-Käse-Taschen mit Ei

Kleine Teigschiffchen gefüllt mit Käse und optional mit Ei.

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Brotsalat auf italienisch: Panzanella

Was ich (bekanntlich) nicht mag, sind Reste. Bei uns gibt es sie, dank dem Mann, selten. Eigentlich streiten wir uns eher darum, wer das letzte Stück Pizza bekommt. Im Zweifelsfall lasse ich Gnade walten und der Mann bekommt das Stückchen. Aber nur, weil ich dann mehr Nachtisch bekomme. 😉 Was ich nicht alles für Kuchen tun würde… Es kommt allerdings schon öfter vor, dass etwas Brot übrig bleibt. Vor allem nach Partys ist immer ein halbes Baguette oder Ähnliches zu viel. Und am nächsten Tag ist diese Art Gebäck dann meist trocken und unansehnlich. Im Sommer mag ich dann nicht zwangsläufig Knödel oder Brotauflauf machen. Darum gibt es heute (m)ein Rezept für einen sommerlichen Salat mit Weißbrotresten. (Das mit den Resten muss ja keiner wissen. 😉 )
Italienischer Brotsalat Panzanella mit Pita.

Hier kann man nicht nur Brotreste, sondern auch Tomaten verwerten. 😀

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