Blog-Geburtstag Part 1: Burger-Muffins

Beitrag 100. Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich hier das erste Rezept veröffentlicht. Und in der Zwischenzeit sehr viel dazu gelernt. Und jeden Tag lerne ich wieder etwas Neues. 🙂

Ganz grundsätzlich bin ich ja eher der pragmatische Typ. Es muss schmecken und in ausreichenden Mengen vorhanden sein. Wenn’s gut aussieht: sehr schön. Wenn nicht, dann halt nicht. Ist jetzt nicht so tragisch. Diese Beschreibung bezieht sich auf das Essen für den Mann und mich. Werden wir irgendwo eingeladen (oder wir laden ein), ist das minimal anders. Da kann ich dann schon mal eskalieren. Aber der Mann profitiert (dieses eine Mal) davon. 😉

Mini-Muffin-Burger mit Dinkelmehl

Für den Blog-Geburtstag gibt’s Party-Futter. Dieses Mal in Form von Muffin-Burgern.

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Käsekuchen mit Rhabarber-Deko und weißer Schokolade

Eigentlich sagt der Titel wieder einmal alles. Ich muss mir wohl angewöhnen, etwas kryptischer zu sein. Aber wie soll ich es sonst sagen? „Es ist Rhabarberzeit! Endlich!“

Ich bin wohl einfach zu direkt. Verschleierungen gibt es nur, wenn es sein muss. Zum Beispiel bei Ricotta in den Cannelloni. Der Mann hat eine leichte Aversion gegen den italienischen Frischkäse, darum erwähne ich einfach nicht sein Vorhandensein im Essen.

Was er wiederum gerne mag – und was ich wirklich nicht so ganz verstehen kann – ist weiße Schokolade. Die finde ich grundsätzlich… süß. Recht viel mehr fällt mir dazu nicht ein. Ich bin wohl ein Banause. Ein Ricotta und Rhabarber liebender Banause. 🙂

Käsekuchen mit Einkorn Vollkorn Mehl

Käsekuchen mit einem Dach aus Rhabarberstängeln. (Erinnert ein wenig an Flamingos…)

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Grüner Teller: Bärlauch-Spätzle

Vor einigen Jahren war der Bärlauch die Modepflanze schlechthin. Was nicht alles mit ihm gekocht wurde… Seine Zeit ist stark begrenzt, genauso wie die des Rhabarbers. Ich mag ihn immer noch, den wilden Knoblauch. Gerade weil es ihn nur ein paar Wochen im Jahr gibt.

Darum will auch immer gut überlegt sein, was man mit ihm anstellen kann: Butter, Quark, im Salat, Pesto oder eben im Spätzleteig. Spätzle gehen ja eigentlich eh immer, nur denke ich so selten an sie. Wobei die Herstellung ja wirklich nicht lange dauert.

Merke: Öfter Spätzle kochen.

Spätzle aus Dinkeldunst aus der Kunstmühle Hofmeir

Es grünt so grün… Also rein schon von der Farbe her, machen die kleinen doch richtig gute Laune!

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Flocken-Special: Kernige Scones

Scones mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade bringen mich innerhalb von Sekunden vom verregneten Bayern ins sicherlich auch verregnete England. Nur ein Bissen von dem noch heißen, buttrigen Gebäck mit Sahnecreme. Auf der weißen Schicht, ein kleiner, roter Farbtupfer der so herrlich süß nach Sommer schmeckt. Hmm… Draußen regnet es, aber hier drinnen stört mich das nicht im Geringsten.

Scones habe ich vor vielen Jahren in einem kleinen englischen Café (in Bayern) kennengelernt. In diesem kleinen, dunklen Raum, der so gemütlich war mit seinen Plüschsesseln und Bildern von Queen Victoria und den anderen Royals an der Wand. Selten habe ich mich nach wenigen Sekunden so wohl gefühlt – das in Kombination mit einer Tasse dampfendem Earl Grey und frischen Scones. Kaum zu beschreiben. Aber (mit kleinen Änderungen) nachbackbar. 🙂

Britische Scones ganz einfach selbst gemacht mit Haferflocken

Ein frischer Scone versteckt sich unter der Sahne-Creme und dem Rhabarber.

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Erdnuss-Schoko-Cookies

Der Mann liebt sie wirklich über alles. Ich glaube auch fest daran, dass seine Henkersmahlzeit diese Komponente beinhalten würde.

Hülsenfrüchte gehen in unserem Haushalt ja immer. „Ich steh‘ auf handfeste Kost – ich steh auf Bohnen!“ Dieser Satz ist nicht vom Mann, könnte er aber. Bud Spencer und Terence Hill stehen ja, laut einigen Filmen, ziemlich auf Bohnen. Was ich bisher nicht wusste (oder einfach abgenickt/ignoriert habe): Erdnüsse sind auch nur Hülsenfrüchte. Also auch nur eine verkappte Bohne. 😉 Das würde die Liebe vom Mann für Bohnen und Erdnüsse erklären.

Dinkelvollkorn Cookies mit Erdnüssen, Schokolade und Banane

Eine Möglichkeit die Cookies zu genießen: Als Eis-Sandwich.

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Vollkorn-Tortilla-Chips

Heute gibt es (wieder einmal) ein Rezept aus der Kategorie „Kann man machen, muss man aber nicht“. Nur für euch habe ich es getestet, ganz selbstlos. Tortilla-Chips selbst machen. Zwei Mal. 🙂

Ganz grundsätzlich kann ich dazu sagen: Eine Nudelmaschine erleichtert die Sache ungemein. Und: Übung macht den Meister.

Tortilla-Chips selbstgemacht mit Weizen-Vollkornmehl aus der Kunstmühle

Tortilla-Chips passen auch wunderbar zur Guacamole.

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Hot Cross Buns – Heißwecken

Neben dem Karottenkuchen gibt es noch einen weiteren Oster-Klassiker: Hefeteiggebäck.

In scheinbar jedem Land gibt es zu diesem Festtag süßes Hefe-Gebäck. In Norddeutschland sind es die Heißwecken, bei uns im Süden gibt es Osterbrot. In Tschechien gibt es Mazanec, in Großbritannien Hot Cross Buns. Diese Auflistung könnte ich nun fast unendlich fortführen. Aber so eine Liste hilft einem ja wenig. Vor allem, wenn der Hunger auf Süßes groß ist. 😉

Hot Cross Buns Hefeteig Gebäck zu Ostern

Hefeteiggebäck muss nicht langweilig sein. Wie wäre es denn mit Schoko-Stückchen im Inneren?

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Karotten-Kokoskuchen mit Mohn

Ostern und Karottenkuchen ist ja beinahe wie Weihnachten und Plätzchen. Nicht voneinander zu trennen. Zumindest würde ich diese Begriffe bei einem Memory-Spiel zusammensetzen. Ja, in meinem Kopf passieren seltsame Dinge… 😉

Allein schon die Überschrift: Ist das nun ein Karotten-Kokoskuchen oder ein Kokos-Karottenkuchen? Mehr Kokos, also Kokoskuchen? Oder doch den Schwerpunkt auf den Karotten? Es ist nicht leicht…

Was aber leicht ist, ist die Klassifizierung des Kuchens. Es ist ein einfacher, trockener Rührkuchen. Diese Gattung wird in meiner Familie am liebsten verspeist. Fragt man beispielsweise meinen Vater, was für einen Kuchen er sich wünscht, kann man Wetten abschließen, dass er Zitronenkuchen sagt. Vorschläge werden wahrgenommen, dennoch ignoriert. Außer, es ist eine Biskuitroulade mit Erdbeeren, da kann er schon mal eine Ausnahme machen, bevor wieder nach dem Zitronenkuchen verlangt wird. 😉

Kokos-Gugelhupf mit Karotten und Mohn

So sieht dann der fertige Karotten-Kokos-Mohn-Gugel aus. Mit Zuckerguss und Kokosflocken.

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Flocken-Special: Soda-Brot zum St. Patrick’s Day

Am Samstag ist es wieder einmal so weit. Die Iren gedenken weltweit ihres Schutzpatrons, dem heiligen Patrick.

In München beispielsweise gibt es eine Parade zum St. Patrick’s Day und jedes ordentliche Pub feiert diesen Nationalfeiertag. Damals, vor vielen Jahren, als ich noch jung war und in der Stadt gelebt habe, war ich auch immer mit dabei. Mittlerweile vergesse ich diesen Tag leider immer häufiger. Das kann man ändern. Natürlich mit Essen. 😉

Rustikales Dinkelbrot - eine Mischung aus der der Kunstmühle Hofmeir mit Dinkelmehl und Dinkelschrot

Im Vordergrund das obligatorische Kleeblatt. Dahinter das Rustikale Dinkelbrot.

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Flocken-Special: Aprikosen-Streusel-Kuchen

Das Wort „Streusel“ ist bei uns zuhause ja die Garantie für das „Ja“ zu einem neuen Kuchenrezept. Der Mann liebt sie über alles und wenn sich auch noch Haferflocken dazu gesellen, bin ich auch nicht abgeneigt. 😉

Dieses Rezept ist leider nicht ganz so gesund, mag wohl an der Menge der verarbeiteten Butter liegen. Dafür hat der Kuchen ein ganz großes Plus (jetzt nicht nur wegen der Streusel): Man kann das Trockenobst vom Winter gut verarbeiten. In diesem Fall sind es Aprikosen, die in Wasser eingelegt wieder zu einer Saftigkeit gelangen, die einfach perfekt mit den crunchy Streuseln harmoniert. Zu Beginn hätte ich auch nicht gedacht, dass dieser Kuchen so ein Knüller wird, so unscheinbar wie das Rezept anmutet.

Kuchen mit Aprikosen und Haferflocken mit Vollkornmehl

Die Aprikosen verstecken sich unter der Flocken-Mandel-Streusel-Kruste.

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