Damengedeck

Freitag Nachmittag: Ich stehe in der Küche und steche aus Damengedeck-Teig kleine Herzchen aus und setze sie auf’s Blech. In Gedanken bin ich schon bei meinem Text, den ich über diese unglaublich einfachen Plätzchen schreiben will. Weil: Damengedeck mit Prosecco mischen, ausrollen, ausstechen, auf’s Blech geben und backen. Damengedeck… Wie Schuppen von den Augen. Ich habe das Damengedeck hier noch gar nicht richtig vorgestellt! Die (bisher) einizige süße Brotmischung von backdeinbrot! Ok, fangen wir von vorne an…

Kunstmühle Hofmeir - Damengedeck

schokolierte Damengedeck-Herzchen <3

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Printen

Nachdem ich letztes Mal schon von meiner Glasur-Phobie erzählt habe, kann ich hier nicht schon wieder darüber schreiben. Wobei es gerade an dieser Stelle passen würde. Aber gut. (Ich sage nur: nicht mehr ganz flüssige Schoki die eine Tülle blockiert.)

Vor ein paar Jahren habe ich begonnen, die Plätzchen-Legion meiner Mutter zu ergänzen. Ich wollte einfach mehrere Sorten mit vielen Gewürzen: Zimt, Anis, Kardamom, Nelke, Muskat und vieles mehr. Die ersten Versuche waren nicht so unglaublich von Erfolg gekrönt. Damals, in der Studentenbude, in der dann alles voll mit diversen Backversuchen war… Heute ist es nicht besser, das Chaos breitet sich eher noch weiter aus. Aber geblieben sind ein paar Rezepte, wie eben diese Printen.

Printen mit Mehl aus der Kunstmühle Hofmeir

Printen-Domino. Der Gewinner darf beginnen. 🙂

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Backen mit Urgetreide: K&K-Plätzchen

Königliche Plätzchen? Aus Österreich? Ich muss wohl das K&K-Rätsel lösen, denn heute geht es um Kamut-Kipferl mit Mohn. Der Begriff „Kipferl“ stammt tatsächlich aus Österreich bzw. gibt es diesen auch in Bayern. Der Mohn ist ebenfalls eine Saat, die eher in östlichen Gefilden zu finden ist. Also doch nicht so ganz verkehrt, die K&K-Plätzchen. 🙂

Vanillekipferl waren für mich ja immer so eine Sache: Kurz nach dem Backen, also brennheiß, müssen sie im Vanillezucker gewälzt werden. Wie schnell da eins der Kipferl zu Bruch ging… (Vorteil: Bruch darf man vor Weihnachten essen! Ohne Ärger zu bekommen! Yeah!)
Meine Mohn-Kipferl kommen ohne lästiges wälzen aus, allerdings werden sie, dem Auge zuliebe, mit weißer Schokolade glasiert. Die Küche sieht demenstsprechend aus, da ich in dieser Richtung nicht besonders begabt bin. Ich bin quasi ein Kuchen- und Plätzchendeko-Vollhonk. Kuvertüre kann schon mal zu heiß werden, der Puderzuckerguß klebt überall, nur nicht dort, wo er kleben soll. Ein Graus. Vor allem wenn man erst in der Öffentlichkeit bemerkt, dass der Guß auch am Ärmel klebt…
Dieses Mal hat es ein wenig besser geklappt. Der Mann mag ja weiße Schokolade, darum gab es keine unnötigen Reste. 😉

K&K-Plätzchen warten auf ihren Einsatz...

K&K-Plätzchen warten auf ihren Einsatz…

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Knusper, knusper knäuschen…

… wer knuspert an meinem Häuschen? Also mal ehrlich: Ein Haus aus Kuchen wäre doch wirklich nicht das schlimmste. Nicht so schön fände ich ein Haus aus Fisch… Das ist nicht nur geruchstechnisch fragwürdig, es wäre auch sicher ziemlich instabil. Und die Fisch-Haus-Bilder wollen nicht mehr aus meinem Kopf…

Aber ein Lebkuchenhaus wäre schon schön. Mit meinen wäre es auch sicher vor Erdbeben, Godzilla und sonstigen Naturkatastrophen geschützt. 🙂 Denn der Teig „knuspert“ nicht, sondern ist schön weich, voller Gewürzaromen und gespickt mit Mandeln. Schön stabil, wie es sich eben für einen Lebkuchen gehört.

Weizen- und Roggenmehl aus der Kunstmühle Hofmeir.

Lebkuchen mit Puderzucker-Glasur.

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Stollensterne aus dem Orient

Nachdem ich letztes Mal schon den Begriff des Klassikers benutzt habe, kann ich ihn dieses Mal nicht noch einmal für meine Zwecke nutzen. Und so klassisch ist das, was ich da in der Küche fabriziert habe eigentlich ja auch nicht…

Aber fangen wir lieber von vorne an: Ich mag kein Marzipan. In minimalen Mengen ist das schon ok, aber so richtige Barren? Oder ein Kuchen ganz in Marzipan gehüllt? Ich formuliere es mal so: In meinem Wohnzimmer steht eine Herde kleiner Marzipanschweine, denen ich Asyl gewährt habe.
Darum gibt es auch jedes Jahr ein kleines Problem mit Stollen. In manchen ist Marzipan. Die Butter-Puderzucker-Schicht kann man ja abkratzen (jaja, ich weiß, „das Beste“), aber Marzipan aus dem Stollen rauspulen sieht komisch aus. Man hat es nicht leicht, in einer Welt mit Marzipan-Stollen. (Der Rest der Familie mag übrigens Marzipan… Die muss man immer gut beobachten, wenn sie sich der Marzipanschwein-Herde nähern!)

Vollkornstollen

Das Innenleben des Stollens

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Festlicher Klassiker

Endlich ist es soweit! Ich darf Weihnachtsrezepte posten! Yeah! 🙂 Vor November kam mir irgendwie zu früh vor – wer bäckt denn schon im Oktober Plätzchen? Da ist doch die ganze Vorfreude dahin! Zumindest bei mir…

Zuhause war das früher (damals…) sowieso gaaanz anders: Meine Muddi hat frühestens zwei Wochen vor Weihnachten mit dem Plätzchenbacken begonnen. Und an den letzten Adventssonntagen gab es für jeden von jeder Sorte EIN Plätzchen. Filme beweisen das.

Ich glaube ja, dass meine Muddi so spät angefangen hat, weil sie wusste, dass, wenn sie früher beginnt, an Heiligabend keine mehr da sein würden. So reichten die Plätzchen bis zum zweiten Feiertag. 🙂 (Bis auf manche Sorten, die auch heute noch übrig bleiben…) Meistens hat sie das Backen auch auf den Vormittag verlegt, damit sie keiner stören konnte. Mittlerweile kann ich das nachvollziehen. [Der Mann in der Küche: „Kann ich was helfen?“ – „Ja, klar, du darfst den Guß drüber machen.“ – „So?“ – „Ja, nur SCHNELLER!!!“] Damals, als ich noch klein und brav war, wollte ich noch helfen. Auch dazu gibt es einen Film – meine Muddi war wohl wesentlich geduldiger als ich es heute bin. 😉

Tja, Geduld braucht man auch bei dem Rezept, dass ich euch heute mitgebracht habe: Baumkuchen. Der Klassiker, nur in einer weniger klassischen Form. Aber seht selbst…

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Backen mit Urgetreide: Kürbiskuchen mit Einkorn

Nachdem ich schon des Öfteren gefragt wurde, was man denn beim Umgang mit diversen Urgetreidesorten zu beachten habe, werde ich eine kleine Reihe zu diesem Thema starten. Da ich nicht immer mit Emmer, Kamut und Co. backe, wird es aber wohl immer eine Weile dauern, bis der nächste „Backen mit Urgetreide“-Post online geht.
Zwischendurch ist ja noch die Advents-/Weihnachtszeit in der ich eh geplant habe mit verschiedenen Mehl-Typen zu experimentieren… Ihr seid schon gespannt? Ich auch! 🙂 Schließlich bin ich noch auf der Suche nach passenden Rezepten und muss diese ja auch noch testen.

Kommen wir nun zum Thema: Urgetreide. Ich hab da so meine Erfahrungen gemacht / machen müssen… Mein erster Backversuch mit Einkorn war, ähm… katastrophal? Das ist wohl das treffendste Wort. Naiv wie ich bin, hab‘ ich mich damals an ein Kuchenrezept gewagt und einfach das „Mehl“ als Kamut- bzw. Einkornmehl interpretiert. 😀 Man sollte vielleicht nicht das Rezept 1:1 übersetzen, den auf einmal wurde aus meinem schönen, fluffig-weichen Teig ein Batzen… Das Einkornmehl hatte dem Teig alle Flüssigkeit entzogen. Und ich versuchte verzweifelt dem entgegenzuwirken… Kennt ihr das Märchen „Der süße Brei“? Nur war es bei mir nicht der Topf, der nicht mehr aufhören wollte zu kochen, sondern der Einkornkuchenteig, der immer mehr wurde. Das Ende vom Lied: Ich hatte (sehr) viel Kuchen und geschmeckt hat es auch, aber der Ergeiz war (und ist) geweckt!

Saftiger Kürbiskuchen mit Einkornmehl - dieses Mal gelungen. :)

Saftiger Kürbiskuchen mit Einkornmehl – dieses Mal gelungen. 🙂

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Eingerollt – Zwetschgenmarmelade im Hefemantel + Hefeteigtipps

Eine meiner liebsten Teigarten ist (überraschenderweise) Hefeteig. Damals, als ich ihn vor vielen Jahren zum ersten Mal mit einem Kochlöffel bearbeitet habe, ist der Funke übergesprungen. Warm und weich, mit der Hand fertig geknetet und immer wieder die Spannung, wie gut und ob er überhaupt aufgehen wird.
Einfach, oder angereichert mit Butter, Milch, Ei und Zucker… Gerade letztere Variante ist (leider) zu meinem Hefeteig-Favoriten avanciert. 😀 

Fluffiger Hefeteig, der einen Kern aus süß-saurer Zwetschgenmarmelade umhüllt...

Fluffiger Hefeteig, der einen Kern aus süß-saurer Zwetschgenmarmelade umhüllt…

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Herbstliches Brot

Während ich hier am Laptop sitze und diesen Artikel schreibe, wabert der Nebel noch um die Mühle. Nein, wir befinden uns nicht im Koselbruch*, wobei sich das gerade wirklich schwer feststellen lässt… Grau in grau hängen die Wolken fest und lassen uns scheinbar alleine in dieser dumpfen Stimmung. Die Herbstfärbung hat auch noch nicht eingesetzt, zumindest sieht man, wenn man aus dem Fenster blickt, nichts davon. Was soll’s, das wird schon wieder. Ich versuche einfach ein wenig nachzuhelfen. 😉

* Ein wunderbares Buch – wer weiß, welches ich meine?

Das Herbstbrot mit herbstlicher Deko

Das Herbstbrot mit herbstlicher Deko

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Müsliriegel selbst gemacht

Das lange Wochenende war leider schon wieder viel zu schnell vorbei… Trotz des Wetters habe ich die Gunst des Feiertags genutzt und bin in den hohen Norden gefahren, so wie viele andere Menschen auch. Da diese Strecke schon bekannt ist für ihre Affinität zu Stauungen und Unfällen, habe ich mich im Vorfeld schon um einen der wichtigsten Aspekte gekümmert: Essen. 🙂

Zutaten für die Müsliriegel

Zutaten für die Müsliriegel

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