Gegrillte Pizza

Schon lange wollten der Mann und ich Pizza grillen. Ein Pizzastein musste her, doch waren wir mit dem Ergebnis zwar zufrieden, aber irgendwie war das nicht der Burner. 😉 Dann doch lieber wieder im Backofen, da läuft das Ganze dann im Hintergrund und ich muss mir keine Sorgen machen wegen möglicher Verbrennungen. An der Pizza natürlich.
Pizza aus dem Grill mit Pizzastein, umrandet von Auberginenscheiben

Pizza aus dem Grill mit Pizzastein, umrandet von Auberginenscheiben

Wie gesagt, die Pizza war sehr gut, aber entweder haben wir etwas falsch gemacht / nicht beachtet / nicht gewusst oder… Nächstes Mal dann wieder (für uns) konventionell im Backofen. (Also eigentlich hätte ich schon ganz gerne einen richtigen Pizzaofen draußen im Garten. Irgendwann, wenn ich groß bin dann.)
Pilz-Pizza vor Salat. Ah ne, das muss heißen: Pizza an Salat. :)

Pilz-Pizza vor Salat. Ah ne, das muss heißen: Pizza an Salat. :)

Auf jeden Fall haben wir nach der Pilzpizza noch kleine Pizzen direkt auf dem Grill gemacht. Das kann sich sehen bzw. essen lassen. 🙂 Dafür einfach auf einer Seite des Teigs das Backpapier kleben lassen und mit dieser Seite nach oben auf den Rost legen. Die Temperatur sollte bei etwa 200 C° liegen. Nach wenigen Minuten wenden, das Papier abziehen und die Oberseite belegen.
Einmal wenden bitte. Sieht aus wie ein Südamerika-Schnitzel, ist aber eine Dinkel(vollkorn)-Pizza.

Einmal wenden bitte. Sieht aus wie ein Südamerika-Schnitzel, ist aber eine Dinkel(vollkorn)-Pizza.

Tipp: Die Tomatensoße recht dick ansetzen, sonst sifft sie durch den wunderschönen Pizzateig. Ich rate an dieser Stelle auch von sehr wasserhaltigen Belägen ab – oder man gibt diese erst nach dem Grillen, ganz kurz vor dem Essen auf die Pizza.
Direkte Grillmethode - 1A-Ergebnis!

Direkte Grillmethode – 1A-Ergebnis!

Nach ein paar weiteren Minuten (immer wieder mal kontrollieren) ist die Pizza dann fertig. Schmeckt wie Urlaub! 🙂

Weiterlesen Keine Kommentare

May contain Brezen-content

Laugensemmeln, aka Kastanien

Laugensemmeln, aka Kastanien

Beim Schreiben des Textes über die Back dir Brezen-Mischung habe ich erwähnt, man könne auch etwas anderes, als Brezen backen. Semmeln (Kastanien), Laugenstangen oder Laugenkonfekt. Letzteres muss noch probiert werden, kleine Laugensemmeln und -stangen wurden dafür am Wochenende (Freitag nachts) gebacken. Yeah! Allein der Duft von frisch gebackenem Laugengebäck… Da kann man schon schwach werden. 😉
Korb

Laugenstangen, ein „Kleeblatt“ und eine Breze im Körbchen

Das Tolle daran: Es ist noch einfacher als Brezen drehen. Und das ist schon sehr einfach. (Sogar der Mann kann das. Alleine.) Nun aber zum „Rezept“: Den Teig nach Packungsanweisung zubereiten, dann, statt den Brezen einfach kleine Kugeln oder längliche Gebilde formen. Diese gehen lassen, für 45 Sekunden in die Lauge werfen, auf ein Backblech setzen und dann einschneiden. Nicht vorher, sonst hat man nicht diese hübschen weißen Muster auf der Oberseite. Für das Einschneiden kann man ein bemehltes Messer oder eine Schere (vor allen bei den Kastanien!) nutzen. Anschließend die Gebäckstücke auf einem mit Backpapier belgten Blech in den Ofen schieben. Ich habe sie etwas länger als die Brezen gebacken – so ca. 3-5 Minuten. Einfacher Test, ob das Gebackene gar ist (wie beim Brot): Auf die Rückseite des Gebäcks klopfen – wenn es hohl klingt, ist es fertig.
Back dir Brezen - Packung und die Laugen-Gang ;)

Back dir Brezen – Packung und die Laugen-Gang ;)

Die kleinen Gebäckstücke eignen sich hervorragend, um sie mit zur Schule, zur Uni oder zu einem Picknick mitzunehmen. Oder auf einen Ausflug, wie bei uns geschehen. Sobald die Dinger verdrückt sind, ist auch wieder Platz in der Handtasche, um shoppen gehen zu können. 😉 Nächstes Projekt mit der Brezen-Backmischung: Eine Riesenbreze – gefüllt oder ungefüllt, mal sehen.  Oder ein Zopf? Aus dem gesamten Teig?

Weiterlesen Keine Kommentare

Here comes the sun…

Ohrwurm gefällig? Ist aber ein Schöner. Dieses Lied von den Beatles aus dem Jahr 1969. „Little darling, it’s been a long cold lonely winter – Little darling, it feels like years since it’s been here“ (The Beatles, 1969)
"Roggen pur" als Sonne

„Roggen pur“ als Sonne

Mit der Sonne kommt auch langsam der Sommer. Irgendwann dann, wenn sich das Grau dort oben wieder verzieht. Verziehen würde. Gerade heute ist einer dieser Tage, an dem man sich fragt, ob der Sommer wohl noch kommt. Sandalen, Röcke, Kleider, Barfuß durch die Wiese laufen, in der Sonne schmoren und am Badeweiher den Grillen beim zirpen zuhören. Um sich die Sonne ins Haus (und ins Gemüt) zu holen, wurde das Brot diese Woche einfach umgeformt. 🙂 Vielleicht hilft es. Wenn nicht, dann schmeckt es zumindest und man kann sich in Gedanken an einen Ort mit viel Sonne bringen. [Braucht man hierfür eine Anleitung? Falls ja: Teig herstellen, in diesem Fall ein „Roggen pur“, den Teig gehen lassen und bei der Stückgare einen runden Laib formen und diesen mit einem Glas oder einem Plätzchenausstecher mittig einstechen. Mit einem Messer die Strahlen einschneiden – nicht zu tief, sonst reißt das Brot an dieser Stelle. Noch einmal gehen lassen, backen, sich über die Sonne aus dem Ofen freuen.]

Weiterlesen Keine Kommentare

Schokoladen-Walnuss-Babka

Ein Sonntag ohne Kuchen ist kein guter Tag… Zumindest in meiner Welt.
Nachdem niemand sich für einen altmodischen Rosinengugelhupf begeistern ließ (warum nur?), musste etwas anderes her. Und etwas ganz anderes weg. Nämlich: die Hefe.

Ich habe den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, was ihn extrem locker und fluffig gemacht hat. Gefüllt wurde er mit einer Mischung aus Butter, Kakao, dunkler Schokolade, Zucker und Walnüssen.

Babka

Seitenansicht der Babka

Dieses Mal habe ich mich an einem Rezept von Ottolenghi orientiert. Normalerweise wird bei mir Hefeteig einfach so und irgendwie angerührt, nur eben dieses Mal nicht – und es hat sich gelohnt. 😉

Nun aber zu dem Rezept – man kann theoretisch aber auch bei seinem eigenen Hefeteig Rezept bleiben und nur die Füllung anpassen.

Hefeteig:
530 g Mehl (Ich: Dinkelmehl Type 630)
100 g Zucker (Ich: brauner Zucker, Rohrohrzucker)
150 g zimmerwarme Butter, gewürfelt
2 TL Hefe (Ich: einen halben Würfel Hefe)
Schale von einer Bio-Zitrone
3 Eier (L) (Ich: M)
1/3 TL Salz
120 ml lauwarmes Wasser

Füllung:
50 g Puderzucker
30 g Kakaopulver
120 g Butter
130 g dunkle Schokolade
100 g Pekannüsse (Ich: Walnüsse, sollte aber mit allen Arten von Nüssen funktionieren)
2 EL Zucker (Ich: Rohrohrzucker)

Sirup:
260 g Zucker
160 ml Wasser

Form:
ca. 23 x 10 cm

Hefeteig: Mehl, Zucker, Zitronenschale und Hefe (im Wasser aufgelöst) miteinander vermischen, auf niedriger Stufe kneten. Dann nach und nach die Butter zugeben, anschließend die Eier und das Salz. Alles gut durchkneten, damit sich die Zutaten gut vermischen. Der Teig sollte weich und leicht warm sein.
In eine Schüssel geben, abdecken und in den Kühlschrank stellen, am besten über Nacht.

Füllung: Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und die Füllung vorbereiten. Dafür Butter und Schokolade vorsichtig schmelzen und den Kakao und den Puderzucker unterrühren.

Dann den Hefeteig teilen und jede Portion zu einem Rechteck von 30 x 40 cm ausrollen. Darauf die Hälfte der Füllung, sowie 1 EL Zucker und die Hälfte der Nüsse (grob zerkleinert) verteilen. Dabei einen Rand von ca. 2 cm lassen, damit die Füllung nicht austreten kann. Danach den Teig von der schmalen Seite aus aufrollen – auf einer Seite mit Wasser bestreichen, damit der Teig gut haften bleibt. Die Ränder der Rolle abschneiden und zur Seite legen, dann die Rolle der Länge nach halbieren. Die Teigstränge ein paar mal über Kreuz legen und an den Enden gut aneinander festdrücken. In eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und für mindestens eine Stunde, besser 1 1/2 Stunden, an einem warmen, zugluftarmen Ort gehen lassen. Mit der zweiten Portion Hefeteig ebenso verfahren.

Den Ofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen, die beiden Babkas ca. 30 Minuten backen. Gegebenenfalls mit Alufolie abdecken, falls sie zu stark bräunen.

Währenddessen aus den 260 g Zucker und den 160 ml Wasser einen Sirup kochen. Dafür das Wasser erwärmen, Zucker zugeben und rühren, bis er sich auflöst. Beiseite stellen und den fertig gebackenen Kuchen, direkt nachdem er aus dem Ofen kommt, damit begießen oder bestreichen. Abkühlen lassen, um ihn/sie danach endlich endlich endlich genießen zu können.

Die Teigreste (also das, was man von den Rollen abgeschnitten hat) kann man auch gleich mitbacken. Ich hab sie einfach in Muffinförmchen gesetzt und circa 10 Minuten mitgebacken.

Schoko-swirl in der Babka

Eine der beiden Babkas von Innen – super-fluffig! :)

Die Babka kommt ursprünglich aus Mittel- bzw. Ost-Europa und bezeichnet ganz allgemein einen Kuchen aus Hefeteig. Traditionell wird er an Ostern serviert, so wie das in dieser Region bekannte Osterbrot.

Weiterlesen Keine Kommentare

Focaccia-Variationen für Grillparties

Fougasse in Blattform Der Mann möchte kochen. Also grillen. Was das bedeutet ist klar: Es gibt Fleisch, vielleicht Fisch, auf Anfrage auch Gemüse. Fertig. So nicht, es fehlt doch definitiv etwas: Beilagen! Liegt aber nicht im Aufgabenbereich des Grillmeisters, weswegen sich jemand anderes darum kümmern muss… 😉

Weiterlesen 1 Kommentar

Herzhafte Muffins mit Kürbiskernen

Bento … und teilweise auch (auf Wunsch einer einzelnen Person) mit Sonnenblumenkernen. 🙂
Perfekt zum mit in die Arbeit nehmen. Oder auch fürs Picknick. :)

Perfekt zum mit in die Arbeit nehmen. Oder auch fürs Picknick. :)

Ich liebe Muffins (und Kuchen) (und Gebäck) in jeder Form! Egal ob süß, herzhaft, oder eine Kombination aus beidem. Außerdem sind die kleinen Dinger recht praktisch, um sie mit in die Arbeit zu nehmen. Und da ich mir jeden Morgen dieselbe Frage stelle („Was werde ich heute Mittag essen?“), sind Muffins eine recht gute Lösung. Einfach zu machen – und sie passen sogar in die Bento-Box. Besser geht’s kaum.

Weiterlesen Keine Kommentare

Back dir Brezen!

Back dir Brezen - die Packung im (leicht kitschigen) Heimatdesign

Back dir Brezen – die Packung im (leicht kitschigen) Heimatdesign

Brezen sind für mich ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Es gibt sie in vielen schönen Situationen: zum Frühstück, abends nur mit Butter zum Bier, auf jedem (Volks-)Fest werden Brezen verkauft, beim Shopping als Stärkung zwischendurch…

Weiterlesen Keine Kommentare

In Speck eingewickeltes Brot – Speckbrot

Kleine Speckbrote im Glas

Kleine Speckbrote im Glas

Oder doch besser Baconbrot? Baconwrapped bread? Egal. Spätestens jetzt sollte klar sein, worum es in diesem Post geht. Nachdem morgen Vatertag ist, habe ich mir überlegt, welche Kleinigkeit man denn noch schnell backen könnte. Heraus kamen diese kleinen Speckbrote. Das Brot ist ein Winterbrot aus dem backdeinbrot-Sortiment. Ganz kurz dazu: Es basiert auf Dinkelmehl und ist mit Sonnenblumenkernen, Dinkelschrot und Emmermehl reich an Mineral- und Ballaststoffen. Dieses Brot habe ich vorbereiten, dann kleine Teigstücke abgeschnitten und mit dem Speck umwickelt. Anschließend habe ich die Päckchen in ofenfeste Formen gegeben – hier darauf acht geben, dass genügend Platz ist, damit das Brot sich beim Backen ausbreiten kann. Am besten die Form nur 3/4 mit Teig füllen. Danach müssen die Brote nur noch gebacken werden und schon sind sie fertig! Einfach, aber effektiv. 😉 Vielleicht noch mit ein, zwei Flaschen Bier servieren… Da kann der Vatertag getrost kommen. Viel Spaß beim nachbacken!
Speckbrot - closeup

Speckbrot – closeup

Weiterlesen Keine Kommentare

Muttertagskuchen

Blumen und Kuchen - die Muttertagsklassiker :)

Blumen und Kuchen – die Muttertagsklassiker :)

Am Sonntag ist schon wieder Muttertag und worüber freuen sich Mütter besonders? Abgesehen von braven Kindern und eine sauberen Küche? 😉 Wie wäre es denn mit einem leckeren, selbstgebackenen Kuchen? Saisonal passend habe ich mich für einen Rhabarber-Streuselkuchen nach einem Rezept von Nigel Slater entschieden. Der Mürbteig besteht ganz klassisch aus Butter (viel), einem Ei, etwas Milch, Mehl, Zimt und grobe Polenta. Ich habe das Maismehl durch Grieß ersetzt, was auch ganz wunderbar geklappt hat. Der Teig ist schön fest geworden, sodass der Rharbar ihn nicht ganz getränkt hat. 🙂 Ein gutes Rezept, das ich mir auch mit anderen Obstsorten gut vorstellen kann – und was kann man gegen einen Streuselteig haben, der sich nicht nur auf, sondern auch um den Kuchen befindet?  
Rhabarberkuchen zum Muttertag

Der streuseligste aller Streuselkuchen…

Für den Kuchen habe ich dieses Mehl Type 630 benutzt und diesen Grieß. Rezept folgt.  

Weiterlesen Keine Kommentare