Beiträge mit Tag ‘Brot’

Backen mit Urgetreide: Herzhafte Schnecken mit Bacon, Bergkäse und Lauch

Manchmal tue ich mich schwer, wenn es darum geht (wieder) etwas Neues zu backen. Da kommen so Gedanken wie „Gab es das alles nicht schon einmal?“ und manchmal, aber nur manchmal brauche ich dann eine kleine Pause. Ab und zu macht es aber auch kurz vor der Resignation „klick“ und die Idee ist da.

Meine Empfehlung bei Blockaden ist ansonsten: Sich einem anderen Thema zuwenden, einfach ein paar Minuten lang Pause machen und die Gedanken in eine andere Richtung lenken. Und nebenbei vielleicht eine kleine Flammkuchen-Schnecke naschen. 😉

Apropos Ideen: Wir haben da ein paar neue Mehltypen, die ich hier nach und nach vorstellen möchte. Das erste Mehl habe ich (nicht nur) wegen des Namens ausgewählt: Waldstaudenroggenvollkornmehl (in Bio-Qualität).

Herzhafte Schnecken mit Lauch, Bacon und Bergkäse

Als Mitbringsel oder für die Party zuhause: Herzhafter Hefeteig mit einer Bacon-Käse-Füllung.

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Shakshuka mit Brotchips

Auch bekannt als: Resteverwertung. Ein Thema, dass trotz des vollen Einsatzes des Manns immer wieder vorkommt. Was kann man nur alles mit dem alten, trockenen Brot anstellen? Eine gute Frage, die ich aber immer wieder gerne neu beantworte. Dies ist ja auch abhängig von der Sorte und der Menge des Trockengebäcks. Darum hier einmal wieder eine Idee, die man gut in den Alltag integrieren kann.

Shakshuka: Eine Spezialität aus der Küche Nordafrikas und Israels.

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Brotkranz mit Ofenkäse – nicht nur für Weihnachten

Jetzt kommt auch wieder die Zeit, in der wir uns (hoffentlich) mit unseren Liebsten treffen. Alte Freunde werden, genauso wie die Familie, besucht und es wird gesellig. Ständig gibt es Plätzchen. Oder kommt das nur mir so vor? Und um diesen wundervollen, mit Liebe gebackenen Kleinigkeiten gerecht zu werden, brauche ich zwischendurch auch mal etwas Deftiges. 🙂
Brotkranz mit Camembert

Frisches Bierbrot und Müslibrötchen werden in warmen, cremigen Camembert gedippt…

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Khachapuri – Käsebrot mal anders

Es ist wohl mittlerweile allgemein bekannt, dass sich in meinem Wohnzimmer kleine Grüppchen gebildet haben. Da gibt’s die Nigel Slater-Fraktion, gleich daneben ein paar Mitbringsel aus den USA. Im Einbauschrank (retro, aus den frühen 70gern, ja, ich bin alt, aber der Schrank ist älter) befinden sich dann so Klassiker wie Ottolenghi, Oliver und auch die Weber-Bände vom Mann. Abgetrennt davon: die Backbücher.

Meiner Meinung nach könnte es viel schlimmer sein, der Mann findet, es sind genügend. Denn seine Grill- und Kochbücher werden langsam aber sicher an den Rand gedrängt. Eigentlich eröffne ich nur immer wieder neue Kochbuch-Rubriken, ordne neu an, entsorge aber auch wenn es sein muss. Was gar nicht geht: Rezepte die nicht klappen. Was sehr grenzwertig ist: Rezepte ohne Bilder. Was denken sich Autoren eigentlich dabei? Wunderschöne Bilder zeigen in Farbe die Zutaten oder das fertige Werk. Nur bei manchem Rezept ist da nur schwarz auf weiß der Text. Motivation gleich null. „Das Rezept ist nicht so toll, da machen wir kein Bild dazu.“ Da blättert man dann schon leicht drüber, wenn man so auf Äußerlichkeiten bedacht ist wie ich. Hätte es ein Bild zu folgendem Rezept gegeben, dann wäre es doch schon längst in meinem Repertoire aufgenommen worden…

Khachapuri - Brot-Käse-Taschen mit Ei

Kleine Teigschiffchen gefüllt mit Käse und optional mit Ei.

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Brotsalat auf italienisch: Panzanella

Was ich (bekanntlich) nicht mag, sind Reste. Bei uns gibt es sie, dank dem Mann, selten. Eigentlich streiten wir uns eher darum, wer das letzte Stück Pizza bekommt. Im Zweifelsfall lasse ich Gnade walten und der Mann bekommt das Stückchen. Aber nur, weil ich dann mehr Nachtisch bekomme. 😉 Was ich nicht alles für Kuchen tun würde… Es kommt allerdings schon öfter vor, dass etwas Brot übrig bleibt. Vor allem nach Partys ist immer ein halbes Baguette oder Ähnliches zu viel. Und am nächsten Tag ist diese Art Gebäck dann meist trocken und unansehnlich. Im Sommer mag ich dann nicht zwangsläufig Knödel oder Brotauflauf machen. Darum gibt es heute (m)ein Rezept für einen sommerlichen Salat mit Weißbrotresten. (Das mit den Resten muss ja keiner wissen. 😉 )
Italienischer Brotsalat Panzanella mit Pita.

Hier kann man nicht nur Brotreste, sondern auch Tomaten verwerten. 😀

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Erdbeer-Scheiterhaufen mit Hefezopf

In meinem Haushalt gibt es ein paar (altmodische) Regeln. Eine ganz Wichtige: Es wird nichts Essbares weggeworfen. Ok, wenn es wirklich schlecht aussieht (und riecht…) dann schon. Aber ich bin ein passionierter Restekocher. Da sind noch alte Bananen, auf die keiner mehr Lust hat? Dann gibt’s fluffigen Bananenkuchen mit Schokostückchen. So finden auch Osterhasen und Nikoläuse eine neue Aufgabe. 😉

Was ich auch gerne mache: Einfrieren. Zuviel Suppe oder Brot? Wird alles eingefroren und bei Bedarf wieder aufgetaut. Manchmal backe ich auch nur, um etwas einfrieren zu können. Für schlechte Zeiten und so. Allem Anschein nach bin ich wirklich alt…

Nicht ganz so gut läuft dann das Auftauen. Manche Sachen bleiben nur wenige Tage im Gefrierschrank, andere hingegen haben dort ein Dauerabonnement und somit eine Kündigungsfrist von über 3 Monaten. Seit Anfang des Jahres habe ich mich aber gebessert und Stück für Stück entnommen und weiterverarbeitet oder konsumiert. Dabei habe ich noch zwei halbe Hefezöpfe gefunden. Eine wahre Schatztruhe, mein Gefrierschrank.

Scheiterhaufen mit Erdbeeren und karamelisierten Mandeln

Hefezopf in Scheiben schneiden, mit frischen Früchten kombinieren und fertig ist ein leckeres Mittagessen oder Dessert.

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Walnussbrot mit Schwarzwälder-Mantel

Eigentlich wollte ich mein Brot „DSGVO-konform“ nennen. Aber da ich nicht garantieren kann, ob nicht irgendwo meine Daten (oder gar die vom Mann) in Form eines Fingerabdrucks beteiligt sind, lasse ich das lieber. Ja, ne, ist mir klar, ich sammle keine personenbezogenen Daten mit einem Brot. 😉 Aber die aktuelle Situation verleitet einen dann doch dazu, ein paar Vergleiche zu ziehen. Und sich zu fragen, ob denn die ursprüngliche Idee tatsächlich Daten zu schützen irgendwo auf dem Weg verloren gegangen ist. Was nicht verloren ging, sind die Walnüsse. Die haben ihren Weg ins Brot geschafft. Glück gehabt. Und der Schinken sorgt dafür, dass sie auch an Ort und Stelle bleiben. Ein Rettungsreifen sozusagen. 😉
Walnuss-Fenchel-Brot mit Schinken-Mantel

So sieht der Brotkranz mit Schinkenspeck in seiner vollen Pracht aus.

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Würstchen im Bierbrotteig zum Vatertag

Würstchen und Bier. Zwei untrennbare Komponenten. 😉 Zumindest, wenn man dem Dicken und dem schlanken Typen mit den stahlblauen Augen glauben darf. Um zu entscheiden, wer den Strandbuggy bekommt, gibt es einen Wettkampf, wer mehr Würstchen und Bier vertilgen kann. (Habe ich manche Filme von Spencer & Hill zu oft gesehen? Möglich.)

Ich würde den Buggy allein durch meine großartige Idee, die Würste mit Bierbrot zu ummanteln, gewinnen. 😀

Back dein Bier die Mischung für dein Lieblingsbier

Schlicht, aber wirkungsvoll: Würstchen kombiniert mit Back dein Bier.

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Pitabrot mit KAMUT-Khorasan-Mehl

Die nächsten paar Wochen möchte ich mich hier ein wenig mit ein paar gesunden Aspekten beschäftigen. Was macht dann das Pitabrot gefüllt mit Falafeln hier?

Für mich gehört zu einer gesunden Ernährung zum einen die Auseinandersetzung mit der gesamten Thematik. Einfach wissen, was man konsumiert, nicht hinnehmen sondern hinterfragen. Zum anderen ist für mich das zuhause selber kochen ganz wichtig. Fertiggerichte mag ich nicht, bzw. vertrage ich nicht. Zu viele komische Inhaltstoffe lassen mich oft den ganzen Laden durchsuchen, bis ich irgendwann genervt aufgebe und mir sage „Dann mach’s doch selbst wenn’s dir nicht passt.“

Das geht natürlich nicht immer, vor allem unter der Woche muss es bei mir schnell gehen. Dafür freue ich mich, wenn ich abends oder am Wochenende Zeit habe etwas ausführlicher zu kochen. Das Pitabrot ist so ein Zwischending.

Pita Brot mit KAMUT Mehl

Frisches Pitabrot gefüllt mit selbstgemachten Falafeln. Noch ein wenig Sauce dazu und das Fast Food ist bereit zum Verzehr.

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Partybrot mit Käse

Das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt. Weihnachten ist bald vergessen und der Fasching kommt immer näher. Und mit ihm die schlechte Party-Musik, die dann überall gespielt wird. Was war da nochmal mit dem Lasso, dem Cowboy und dem Indianer? Oder der Kuh in den Anden? Ja… alles böse Ohrwürmer. 🙂 Aber damit will ich heute gar nicht erst anfangen. Vielmehr möchte ich euch ein (wie immer) recht einfaches Rezept für Partys vorstellen. Wirklich neu ist diese Idee ja nicht, aber sehr vielfältig zu variieren.
Brot backen leicht gemacht mit Rezepten von backdeinbrot, Kunstmühle Hofmeir

Geschmolzener Bergkäse in den Spalten des Bauernbrot. Vorfreude garantiert. 😉

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