Zum Wachwerden: Espresso-Haselnuss-Gugelhupf

Das neue Jahr hat begonnen und sie ist wieder da. Nicht die Unlust auf Vorsätze, die ich eh nicht einhalten kann, sondern die (Frühjahrs-) Müdigkeit. Nachdem sich die Sonne tagelang nicht hat blicken lassen, mag das wohl auch daran liegen.

Die Festtage haben ihr übriges dazu getan, dass sich mein Bio-Rhythmus minimal verschoben fühlt. Da helfen mir nur frische Luft, Vitamine und viel Kaffee, um wieder in den Alltag zu finden. Ein Stück Kuchen kann natürlich auch nicht schaden, vor allem wenn es ein Espresso-Gugelhupf ist. 😉 So kann sich die Kaffeepause im neuen Jahr sehen lassen.

Gewürzkuchen mit Haselnüssen

Endlich mal wieder „richtiger“ Kuchen! Keine Plätzchen mehr. 🙂

Neben dem Wachmacher Espresso ist in dem Kuchen auch Emmer-Vollkornmehl enthalten. Emmer zählt zu den Urgetreide-Sorten, diese zeichnen sich durch ihre hohen Mineralstoffwerte aus. Er ist außerdem reich an Proteinen und Spurenelementen. Also auch gut für den durch Plätzchen und Co. strapazierten Körper. 😉

Vielleicht sollte ich auch noch erwähnen, dass der Kuchen wirklich lecker schmeckt? Mein Lieblingsargument. Und: Es sind geröstete Haselnüsse und jede Menge Gewürze drin. Gewürzkuchen 2.0 mit Koffein. Und durch den Joghurt so schön saftig…

Saftiger Marmorkuchen mit gerösteten Haselnüssen.

Im Schokoanteil verbirgt sich ein doppelter Espresso. 😉

Rezept
3 Eier
175 g Rohrohrzucker
125 g Butter
250 g Joghurt
225 g Emmervollkornmehl
2 TL Reinweinsteinbackpulver
100 g gemahlene (und geröstete) Haselnüsse
1 TL Zimt
1/2 TL Ingwer (das Gewürzpulver, nicht die Wurzel ;))
1 TL Kardamom
2 EL Kakao (ungesüßt)
1 doppelter Espresso

Zucker und Butter zu einer hellen, cremigen Masse schlagen, dann die Eier nacheinander zugeben und gut untermischen. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Joghurt unterrühren. Dann den Teig halbieren: In die eine Hälfte kommen die Haselnüsse und die Gewürze (Zimt, Kardamom und Ingwer). Der zweite Teig wird mit Kakao und Espresso vermischt.
Die beiden Teig-Sorten nacheinander in eine gut gefettete Gugelhupf-Form geben und mit einer Gabel einmal kurz eintauchen und etwas Teig nach oben ziehen. (Versteht man was ich meine?) So ergibt sich ein schönes Marmorkuchen-Muster.
Den Kuchen bei 180 °C Ober- und Unterhitze ca. 50 Minuten lang backen. Gut auskühlen lassen.

Tipp: Wem der Zimt zu weihnachtlich schmeckt, lässt ihn einfach weg oder ersetzt diesen durch ein anderes Gewürz.

Saftiger Espresso-Gugelhupf mit Emmervollkornmehl

Sieht nicht nur hübsch aus, der Espresso-Gugelhupf. Sein Innenleben besticht auch durch Geschmack und Saftigkeit.

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Annabelle

Liebt es in der Küche zu stehen, hat ein großes Herz (und einen großen Magen) für Kuchen, kocht aber auch sehr gerne (wegen des Magens, der nicht immer auf Kuchen steht ;)). Sonstiges: (Koch-)Bücher, Fotografie, Obst-& Gemüse-Anbau.

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