Beiträge mit Tag ‘Kuchen’

Russischer Zupfkuchen

Eigentlich wollte ich schon schreiben: Russischer Zupfkuchen à la Anna. Aber das müsste ich dann ja bei jedem Kuchen anmerken. Also gibt es heute einfach eine (meine) Variante des 90er-Jahre Klassikers. Mit extra viel Käsekuchenmasse und Dinkelvollkornmehl. 😉

Russischer Zupfkuchen mal anders: Mit Dinkelvollkornmehl und einer extra Portion Quark. Ist gut für die Knochen. 😉

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Kürbiskuchen mit Streuseln

Momentan kann man nirgendwo mehr hingehen oder -fahren ohne auf Kürbisse zu treffen. Überall werden die bunten Gemüse-Köpfe verkauft. Weiß, Orange, Rot, grünlich-Gelb, bunt gefleckt. Schön bunt leuchten sie aus den Feldern heraus und künden ganz eindeutig den Herbst an. Die schönen Tage sind angezählt. Doch noch ist der goldene Herbst nicht vorbei.

Für schöne, aber auch weniger helle Herbsttage habe ich ein passendes Kürbiskuchenrezept für euch.

Kürbiskuchen mit einer dünnen Schicht aus Butterstreuseln.

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Schneller Marillenkuchen

Vor kurzem habe ich ein paar Tage in Wien verbracht. Die üblichen Verdächtigen besucht, eine Melange getrunken und die ein oder andere Süßspeise genossen. 😉 Was mir dabei wieder in den Sinn kam (eigentlich: von der Speisekarte entgegen sprang), waren Obstknödel: Marillen- und Erdbeerknödel wollte ich unbedingt einmal wieder kochen. Da aber ein großer Geburtstag anstand, musste ich, wie schon so oft, umdisponieren. Die Knödel kommen aber auf jeden Fall noch! 🙂

Blechkuchen mit Marillen/Aprikosen

Marillen-Blechkuchen: So einfach und doch so gut. Je reifer die Früchte desto süßer ist der Kuchen.

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Tante Mathildes Eierlikörkuchen

Eigentlich bin ich ja in keiner Weise der Typ „Backmischung“. Aber: Manchmal geht es einfacher und schneller. Gerade mit unseren Brotbackmischungen erspare ich mir das Öffnen der Mehltüten und das ewige Abwiegen. Zudem ist in keiner Mischung etwas drin, was nicht drin sein sollte. Also nur Mehl, Salz, Sauerteig, Malz und Hefe. Vielleicht noch Körner und Saaten, aber das war’s. Kein künstlicher Zusatz oder irgendein Aroma. Nix.

Aber hätte jemand gesagt, dass ich auf Kuchen aus der Packung stehe… und das auch noch offiziell zugebe. 😉 Und das ist der Grund dafür: Tante Mathildes Rotweinkuchen. So saftig und das über mehrere Tage hinweg, schön schokoladig, passend zu Kaffee und Tee. Dieses Mal habe ich den Rotwein weggelassen und den Kuchen ein wenig österlich gestaltet.

Saftiger Dinkel-Schoko-Kuchen mit Eierlikör.
Auf den Schoko-Eierlikörkuchen kommt noch ein Eierlikörguss.

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Devil’s Food Cake – ein Schoko-Traum mit Beeren

Seit Jahren will ich schon ein bestimmtes Rezept probieren und schiebe dieses aber ständig. Nicht, dass es schwer wäre. Ich weiß gar nicht, warum ich diesen einen Kuchen nie backe. Der White Cake aus „Django Unchained“ (USA, 2012) hatte mich irgendwie fasziniert. Ein schlichter Kuchen in weiß mit einer Cremefüllung. Vielleicht weil er zu einfach ist?

Wie man sehen kann ist es auch dieses Mal nichts geworden. Eher das Gegenteil: ein Devil’s Food Cake. Mehr Schokolade ist schwer vorstellbar. Die Basis ist ein saftiger Rührteigkuchen ohne Butter aber mit Espresso. Und Kakao anstelle von Schokolade. Dafür hat es die Ganache in sich…

Devil's Food Cake - saftiger Schokokuchen mit Dinkelmehl
Unschuldig schmiegt sich der Kuchen an die Platte – er hat es aber in bzw. auf sich! 😉

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Serien-Gelage: Lamingtons

Seit der Erfindung des nicht-linearen Fernsehens hat sich viel getan. Alles ging den Berg runter. Zumindest für mich. Auf Video etwas aufzunehmen war noch die Ausnahme, dafür war ich dann doch zu jung. 😉 Aber die Einführung von DVDs und viel später dann den Streaming-Plattformen… Sagen wir es so: Gut, dass es das noch nicht während meiner Schulzeit gab. Denn: Ich kann ein Serien-Süchtling sein. Genauso, wie ich auch manchmal nicht von einem Buch zu lösen bin. Extensives Lesen oder Filmgucken macht mich ab und zu sehr glücklich. Danach entsteht ein kleines Vakuum. Aber dieses lässt sich durch ein anderes intensives Hobby wieder ausgleichen.

Was bisher geschah: Für den Mann und mich ist es manchmal sehr schwierig. Dass wir uns auf eine Serie einigen können, die wir wirklich beide sehen wollen, ist eine Ausnahme. Kurz gesagt ist unser gemeinsamer Nenner Koch- und Backshows. 🙂

Lamingtons mit fruchtiger Füllung und Schokoüberzug
Kleine, saftige Kuchenstückchen mit Kokosraspeln sind schnell gemacht…

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Zum Wachwerden: Espresso-Haselnuss-Gugelhupf

Das neue Jahr hat begonnen und sie ist wieder da. Nicht die Unlust auf Vorsätze, die ich eh nicht einhalten kann, sondern die (Frühjahrs-) Müdigkeit. Nachdem sich die Sonne tagelang nicht hat blicken lassen, mag das wohl auch daran liegen.

Die Festtage haben ihr übriges dazu getan, dass sich mein Bio-Rhythmus minimal verschoben fühlt. Da helfen mir nur frische Luft, Vitamine und viel Kaffee, um wieder in den Alltag zu finden. Ein Stück Kuchen kann natürlich auch nicht schaden, vor allem wenn es ein Espresso-Gugelhupf ist. 😉 So kann sich die Kaffeepause im neuen Jahr sehen lassen.

Gewürzkuchen mit Haselnüssen

Endlich mal wieder „richtiger“ Kuchen! Keine Plätzchen mehr. 🙂

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Kamut-Schnecken mit Apfelmus

Die gemeine Kamut-Schnecke kommt sehr häufig in warmen Gefilden vor. Ihre Ernährung basiert auf Apfelmus und Marmelade. Besonderes gut passt sie zu einer Tasse Kaffee oder Tee… 

Schnecken kann ich grundsätzlich nicht leiden. Sie tauchen da auf, wo man sie nicht brauchen kann und futtern mein Gemüse an bzw. im schlimmsten Fall sogar auf. Einen Nutzen haben sie wohl eher nicht, wenn man vom Igelfutter und der Erhaltung der Artenvielfalt absieht… 😉 Aber sie haben zumindest keinen direkten Sinn für mich: Weder jäten sie draußen das Unkraut, noch gießen sie meine Tomaten, wenn ich im Urlaub bin. Vielleicht denken sie auch, unsere schönen Pflanzen und Blumen sind Unkraut. Wer weiß… Schnecken kann ich nur ein einem einzigen Fall leiden: Als Gebäck.

Kamut-Hefeteigschnecken mit Apfelmus-Füllung

So sehen meine Kamut-Schnecken dann aus: Eng aneinander gekuschelt und mit einer leckeren Füllung.

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Letter Cake: Biskuit-Buchstaben

Ach, ich bin immer so unglaublich einfühlsam, wenn es um Beitragstitel geht. Letter Cake klingt so verheißungsvoll und unbekannt. Biskuit-Buchstaben hört sich für mich nach einer Bastelarbeit aus der Grundschule an. Nur vom Schwierigkeitsgrad her, ich meine jetzt nicht die Arbeit mit Messern. 😉 Wobei man den Biskuit auch mit (stumpfen) Scheren schneiden könnte…

Letter Cakes sind wirklich nicht schwer, man braucht dafür nur Kuchen wie zum Beispiel Biskuit oder Rührkuchen, Buchstaben als Schablonen und eine Idee, wie man die Buchstaben dekoriert plus das Material dafür. Mein Lieblingsthema. 🙂

Letter Cake mit Biskuitkuchen

Tada: Der fertige Letter Cake aka Biskuit-Buchstaben. 🙂

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Ein Brot, das keines ist: Bananenbrot

Geht gar nicht: Schlechte Übersetzungen. Vor wenigen Jahren noch waren Buchübersetzungen manchmal ein wenig fragwürdig. „Er war ungefähr 1,78463 m groß.“ Aber nur geschätzt. Die sechste Nachkommastelle fehlt leider, also können wir nicht ganz sicher sein. Oder auch, wenn Übersetzer dachten/denken, man müsse einen Begriff Wort wörtlich übersetzen… Diese Problematik kennen sicher viele von euch.

Wenig schön finde ich auch die wörtliche Übersetzung des „banana bread“ mit Bananenbrot. Ein Brot ist für gewöhnlich herzhaft und seine Konsistenz ist eher fest. (Natürlich gibt es Ausnahmen.) Kuchen wird durch die Zugabe von Ei und Fett fluffig und saftig. Und natürlich ist Kuchen süß. Warum also BananenBROT? Das Internet weiß auch keine wirkliche Antwort dazu. Vielleicht liegt es ja an der kastigen Form, wer weiß, auf jeden Fall ist dieses Brot süß-bananig und perfekt für das schnelle Frühstück. Nur vorher backen muss man es noch. 😉

Banana bread - Bananenbrot bzw. Kuchen mit Kokos

Ob Brot oder Kuchen: Im saftigen Bananen-Rührteig verstecken sich kleine Schokoladenstückchen.

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