Printen

Nachdem ich letztes Mal schon von meiner Glasur-Phobie erzählt habe, kann ich hier nicht schon wieder darüber schreiben. Wobei es gerade an dieser Stelle passen würde. Aber gut. (Ich sage nur: nicht mehr ganz flüssige Schoki die eine Tülle blockiert.)

Vor ein paar Jahren habe ich begonnen, die Plätzchen-Legion meiner Mutter zu ergänzen. Ich wollte einfach mehrere Sorten mit vielen Gewürzen: Zimt, Anis, Kardamom, Nelke, Muskat und vieles mehr. Die ersten Versuche waren nicht so unglaublich von Erfolg gekrönt. Damals, in der Studentenbude, in der dann alles voll mit diversen Backversuchen war… Heute ist es nicht besser, das Chaos breitet sich eher noch weiter aus. Aber geblieben sind ein paar Rezepte, wie eben diese Printen.

Printen mit Mehl aus der Kunstmühle Hofmeir

Printen-Domino. Der Gewinner darf beginnen. 🙂

Am Anfang waren meine Plätzchen extrem groß mit viel dunkler Schokolade. Mittlerweile habe ich dazugelernt, drangsaliere niemanden mehr mit einer riesen Menge an Weihnachtsgebäck (oder eher selten), habe nicht nur die Teigmenge, sondern auch  die Größe der Kekse verändert. Minimal. Die Schokoladen-Menge ist gleich geblieben. 😉 Aber nur bei einer begrenzten Zahl an Plätzchen.

Diese eignen sich übrigens besonders gut zur Lagerung – man kann sie aber auch schon direkt nach dem Backen essen, ich habe das schon für euch getestet. 🙂

Stimmung!

Stimmung!

Rezept:

125 g Zuckerrübensirup
125 g Honig
15 g Natron
75 ml kalter Espresso (oder Kaffee)
50 g Krümelkandis
200 g Rohrohzucker
1/2 TL gemahlener Koriander
1 1/2 EL gemahlener Anis
1 EL gemahlener Kardamom
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Nelken
500 g Dinkelmehl Type 630

Sirup und Honig leicht erwärmen, den Espresso mit dem Natron mischen. Alle anderen Zutaten miteinander vermischen, dann die flüssigen Zutaten zugeben und verkneten. Den Teig gut verpacken und über Nacht in den Kühlschrank geben.

Den Teig am nächsten Tag noch einmal durchkneten, gegebenenfalls etwas Milch zugeben. Dann den Teig ca. 3 mm dick ausrollen (er klebt sehr, also gut bemehlen) und Plätzchen ausstechen oder Rechtecke/Quadrate ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Wasser bestreichen. Dann in den auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizten Ofen geben und ca. 10 Minuten backen. Sobald die Plätzchen aus dem Ofen kommen, werden sie noch einmal mit Wasser bestrichen. Auf ein Gitter geben und auskühlen lassen, dann glasieren.

Dinkelmehl aus der Hallertau

Herzen und Rechtecke mit Schokoladenglasur

Normalerweise halbiere ich den Teig, so auch dieses Jahr… Aber allem Anschein nach habe ich mich verkalkuliert und die Plätzchen werden es wohl nicht ganz bis Weihnachten schaffen. 😉

 

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