Beiträge mit Tag ‘Fingerfood’

Sommer auf dem Teller: Tomaten-Tarte

Auch wenn es die letzten Tage noch warm war, so merkt man doch so langsam die Vorboten des Herbsts. Und damit meine ich nicht zwangsläufig die unvermeidlichen Kürbisse. (Ich hab mir auch schon welche gekauft… ;))

Wenn ich um kurz vor sechs Uhr aufstehe, ist es noch dunkel. Die Sonne wird erst in den nächsten Minuten aufgehen, während ich in der Küche meine Haferflocken esse und mir den obligatorischen (lebensnotwendigen) ersten Espresso brühe. Draußen ist es angenehm kühl und klar. Der ganze Rasen und alle Pflanzen sind mit Tau bedeckt, sodass man auch die kleinen Spinnwebchen überall im Gegenlicht erkennen kann. Noch einmal tief durchatmen, bevor der Tag beginnen kann.

Jetzt gibt es noch die letzten Tomaten die gerade so reif werden. Wenig später werde ich sie alle abnehmen müssen um sie in meiner Küche nachreifen zu lassen. Draußen wird es dann schon zu unwirtlich und kalt sein, dann, wenn die Blätter über die grün-braune Wiese geweht werden.

Tarte aus Dinkelmehl, Butter und Frischkäse.

Einfache und schnelle Tarte mit den letzten kleinen Cocktailtomaten.

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Kräuter-Kekse für Abende auf dem Balkon

Warum braucht man Kräuter-Cracker auf dem Balkon? Ganz einfach: Wer den Tag im Garten oder anderweitig mit Arbeit verbringt, hat sich ein paar ruhige Minuten/Stunden auf dem Balkon verdient. (Man kann sich auch andere Gründe für eine Belohnung dieser Art überlegen. Eine aufgeräumte Küche, die Bügelwäsche der letzten 3 Wochen erledigt, oder einfach so. 😉 )

Sobald das Wetter es zulässt, verbringen der Mann und ich gerne den Abend auf dem Balkon und lesen, hören Musik oder unterhalten uns darüber, was so passiert ist. Die Blätter (der vielen Tomatenpflanzen) rascheln, die Vögel zwitschern – kurzum, es ist, in Kombination mit dem Sonnenuntergang, einfach nur kitschig. Gut, dass mein Psychothriller die Stimmung ein wenig dämpft. 😉 Zu solch einer Lektüre passt auch mal ein schön gekühlter Weißwein und natürlich was zum Knabbern. (Nicht die Fingernägel!)

Dinkel-Kekse mit Ysop Kräutern aus dem Garten

Kleine Brotzeit-Platte mit herzhaften Keksen. So ist für jeden etwas dabei. Meistens zumindest.

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Blog-Geburtstag Part 2: Milchshake Muffins

Zu einem gelungenen Essen gehört für mich auch ein passendes Dessert. Das muss es nicht jeden Tag geben, sonst würde ich irgendwann nicht mehr durch die Türe passen. Und das wollen wir ja nicht, oder? 😉

Isst man zu viele von diesen Muffins, könnte es aber schwierig werden… Also alles. Denn: In der Sahnecreme befindet sich nicht nur Sahne. Schon auch, aber die knapp zwei Becher Sahne werden mit einer Dose Milchmädchen ergänzt. 😀 Vielleicht sollte man vorher doch nicht zuviel essen. Sonst gibt’s keinen Muffin-Nachschlag. Und den sollte man sich definitiv gönnen. Nicht nur zum Blog-Geburtstag. 😉

Milchshake Muffin mit Milchmädchen-Sahne-Creme

Ein saftiger Rührkuchen versteckt sich unter der Sahne-Milchmädchen-Creme…

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Würstchen im Bierbrotteig zum Vatertag

Würstchen und Bier. Zwei untrennbare Komponenten. 😉 Zumindest, wenn man dem Dicken und dem schlanken Typen mit den stahlblauen Augen glauben darf. Um zu entscheiden, wer den Strandbuggy bekommt, gibt es einen Wettkampf, wer mehr Würstchen und Bier vertilgen kann. (Habe ich manche Filme von Spencer & Hill zu oft gesehen? Möglich.)

Ich würde den Buggy allein durch meine großartige Idee, die Würste mit Bierbrot zu ummanteln, gewinnen. 😀

Back dein Bier die Mischung für dein Lieblingsbier

Schlicht, aber wirkungsvoll: Würstchen kombiniert mit Back dein Bier.

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Blog-Geburtstag Part 1: Burger-Muffins

Beitrag 100. Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich hier das erste Rezept veröffentlicht. Und in der Zwischenzeit sehr viel dazu gelernt. Und jeden Tag lerne ich wieder etwas Neues. 🙂

Ganz grundsätzlich bin ich ja eher der pragmatische Typ. Es muss schmecken und in ausreichenden Mengen vorhanden sein. Wenn’s gut aussieht: sehr schön. Wenn nicht, dann halt nicht. Ist jetzt nicht so tragisch. Diese Beschreibung bezieht sich auf das Essen für den Mann und mich. Werden wir irgendwo eingeladen (oder wir laden ein), ist das minimal anders. Da kann ich dann schon mal eskalieren. Aber der Mann profitiert (dieses eine Mal) davon. 😉

Mini-Muffin-Burger mit Dinkelmehl

Für den Blog-Geburtstag gibt’s Party-Futter. Dieses Mal in Form von Muffin-Burgern.

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Pitabrot mit KAMUT-Khorasan-Mehl

Die nächsten paar Wochen möchte ich mich hier ein wenig mit ein paar gesunden Aspekten beschäftigen. Was macht dann das Pitabrot gefüllt mit Falafeln hier?

Für mich gehört zu einer gesunden Ernährung zum einen die Auseinandersetzung mit der gesamten Thematik. Einfach wissen, was man konsumiert, nicht hinnehmen sondern hinterfragen. Zum anderen ist für mich das zuhause selber kochen ganz wichtig. Fertiggerichte mag ich nicht, bzw. vertrage ich nicht. Zu viele komische Inhaltstoffe lassen mich oft den ganzen Laden durchsuchen, bis ich irgendwann genervt aufgebe und mir sage „Dann mach’s doch selbst wenn’s dir nicht passt.“

Das geht natürlich nicht immer, vor allem unter der Woche muss es bei mir schnell gehen. Dafür freue ich mich, wenn ich abends oder am Wochenende Zeit habe etwas ausführlicher zu kochen. Das Pitabrot ist so ein Zwischending.

Pita Brot mit KAMUT Mehl

Frisches Pitabrot gefüllt mit selbstgemachten Falafeln. Noch ein wenig Sauce dazu und das Fast Food ist bereit zum Verzehr.

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Herzhafte Plätzchen: Böhmische Käsestangen

Über den Begriff kann man jetzt streiten: Ist ein Plätzchen tatsächlich nur ein kleines Süßgebäck? Und wie nennt man dann den herzhaften Gegenpart?

Fakt ist: Wer Plätzchen sagt, denkt automatisch an das weihnachtliche Gebäck. Vielleicht noch an „normale“ Kekse. Wobei mir Wikipedia gerade gesagt hat, dass es sich bei letzterem eher um Proviant handelt. Meine Frage nach dem passenden Begriff wird dadurch aber nicht beantwortet. Ein weiterer Begriff, der zwangsläufig in diesem Feld auffällt, ist Cracker. Passt aber auch wieder nicht. Sind Käsestangen eine eigene Kategorie?

Käsestangen Rezept aus Dinkelmehl

Käsestangen sind ganz schnell gemacht, machen aber was her und sind ganz leicht individualisierbar.

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Ciabatta-Variante für Grill-Freunde

Wie sicherlich schon mehrfach erwähnt, kann es sein, dass ich essenstechnisch manchmal eskaliere. In weniger schönen Worten: Wenn wir Besuch erwarten, koche ich viel zuviel. Ich mache Dips, kleine Vorspeisen, noch ein Salat zusätzlich, es könnte ja jemand einen der vielen anderen Salate nicht mögen etc. Am Ende des Tages bin ich glücklich und zufrieden – und einfach nur am Ende. Das fällt mir aber glücklicherweise immer erst spät auf, sodass die Gäste auch noch etwas von mir haben. 😉

Mittlerweile habe ich aber gelernt mich einzuschränken. Der Mann hat dabei geholfen: Er darf in meinen Listen „überflüssiges“ ausstreichen. Klappt gar nicht so schlecht. Es bleibt zwar trotzdem immer noch was übrig, aber nicht mehr für mehrere Tage. Eine Sache, die allerdings nie dem Rotstift zum Opfer fällt, ist das Ciabatta.

Ciabatta Sandwich mit Steak

Was man alles so mit einem Ciabatta machen kann…

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Hotdog-Buns mit Dinkelmehl

Fast Food ist schon sehr faszinierend. Als Kind war es etwas Besonderes, dass es, zumindest bei mir, nur zu bestimmten Anlässen gab. Begeistert war ich nicht, aber weil es etwas anderes war, wollte ich es doch. Und zu Essen kann ich ja schlecht nein sagen. 😉

Später waren die Fast Food-Lokalitäten dann auch Teil meines Lebens, allerdings eher als Ort der sozialen Interaktion. Hier konnte man sich auf ein Kaltgetränk zum Ratschen treffen, die Jungs haben sich natürlich nebenbei auch noch einen Burger gegönnt. Was man halt so in seiner Jugend macht, nach dem Disko-Besuch. 🙂 Auf jeden Fall war das Essen für mich nie wirklich überzeugend. Schon nicht schlecht, aber immer irgendwie unbefriedigend.

Das hat seit ein paar Jahren ein Ende gefunden…

Dinkelmehl aus der Kunsmühle Hofmeir

Hotdog mit Chips… nicht unbedingt die klassische Variante, aber trotzdem nicht zu verachten.

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Italienischer Klassiker für laue Sommerabende: Grissini

Zugegeben: Die Idee klingt auf den ersten Blick ein wenig absurd. Grissini selbst machen? Öhm… Also ich hätte da auch noch Bügelwäsche, Staubsaugen wäre mal wieder nicht schlecht und der Papiermüll müsste auch raus.

Eben. Genau deswegen. Grissini entschleunigen den Alltag. Am Abend kann der Teig hergestellt werden und am nächsten Tag geht’s los mit der Entspannung. Klingt komisch? Ist aber so. 😉 Ich habe zu Beginn auch meine Zweifel gehabt. Allerdings konnten diese nach einer knappen Stunde und der Ankunft im Grissini-Himmel wieder verworfen werden.

Stück für Stück wird vom Teig abgenommen und dann zu einem langen, dünnen Teigstäbchen (sieht eher aus wie ein Ast) gerollt. Eines nach dem Anderen. Auf’s Blech legen, für 10 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, genießen. Und dann mantraartig wiederholen. Quasi Yoga für die Finger, Entschleunigung für den Geist. Eine einfache Übung (Arbeit) ständig wiederholen. Bis kein Teig mehr da ist.

Grissini mit Hartweizengrieß aus der Kunsmühle in Fahlenbach

Fertige Grissini auf dem Blech aufgereiht. Gewürzt mit Za’atar, einer Mischung aus dem Nahen Osten.

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