Beiträge mit Tag ‘Feiertag’

Pfaffenhütchen aus Dinkeldunst

Gerade bei den Plätzchen gibt es die originellsten Namen: Bärentatzen, Bethmännchen, Spitzbuben oder zum Beispiel Heidesand. Bei Einigen sagt der Name wenig über seine Bedeutung aus, bei anderen wiederum ist die Ableitung ganz einfach. Beispielsweise durch die Optik. Darunter fallen auch die Pfaffenhütchen aus der Überschrift.

Ich kannte die kleinen Kerlchen bisher noch nicht. Beim Stöbern in einem Backbuch las ich den Namen, aber da es kein Bild dazu gab, musste das Internet herhalten. So kam ich auch auf ein sehr ähnliches Gebäck aus dem Nahen Osten, die Haman-Taschen. Völkerverbindende Plätzchen also. 😉

Paffenhütchen aus Dinkelmehl - Weihnachtsplätzchen

Pfaffenhütchen gefüllt mit Marmelade. So in etwa sollten sie aussehen.

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Blog-Geburtstag Part 1: Burger-Muffins

Beitrag 100. Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich hier das erste Rezept veröffentlicht. Und in der Zwischenzeit sehr viel dazu gelernt. Und jeden Tag lerne ich wieder etwas Neues. 🙂

Ganz grundsätzlich bin ich ja eher der pragmatische Typ. Es muss schmecken und in ausreichenden Mengen vorhanden sein. Wenn’s gut aussieht: sehr schön. Wenn nicht, dann halt nicht. Ist jetzt nicht so tragisch. Diese Beschreibung bezieht sich auf das Essen für den Mann und mich. Werden wir irgendwo eingeladen (oder wir laden ein), ist das minimal anders. Da kann ich dann schon mal eskalieren. Aber der Mann profitiert (dieses eine Mal) davon. 😉

Mini-Muffin-Burger mit Dinkelmehl

Für den Blog-Geburtstag gibt’s Party-Futter. Dieses Mal in Form von Muffin-Burgern.

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Hot Cross Buns – Heißwecken

Neben dem Karottenkuchen gibt es noch einen weiteren Oster-Klassiker: Hefeteiggebäck.

In scheinbar jedem Land gibt es zu diesem Festtag süßes Hefe-Gebäck. In Norddeutschland sind es die Heißwecken, bei uns im Süden gibt es Osterbrot. In Tschechien gibt es Mazanec, in Großbritannien Hot Cross Buns. Diese Auflistung könnte ich nun fast unendlich fortführen. Aber so eine Liste hilft einem ja wenig. Vor allem, wenn der Hunger auf Süßes groß ist. 😉

Hot Cross Buns Hefeteig Gebäck zu Ostern

Hefeteiggebäck muss nicht langweilig sein. Wie wäre es denn mit Schoko-Stückchen im Inneren?

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Karotten-Kokoskuchen mit Mohn

Ostern und Karottenkuchen ist ja beinahe wie Weihnachten und Plätzchen. Nicht voneinander zu trennen. Zumindest würde ich diese Begriffe bei einem Memory-Spiel zusammensetzen. Ja, in meinem Kopf passieren seltsame Dinge… 😉

Allein schon die Überschrift: Ist das nun ein Karotten-Kokoskuchen oder ein Kokos-Karottenkuchen? Mehr Kokos, also Kokoskuchen? Oder doch den Schwerpunkt auf den Karotten? Es ist nicht leicht…

Was aber leicht ist, ist die Klassifizierung des Kuchens. Es ist ein einfacher, trockener Rührkuchen. Diese Gattung wird in meiner Familie am liebsten verspeist. Fragt man beispielsweise meinen Vater, was für einen Kuchen er sich wünscht, kann man Wetten abschließen, dass er Zitronenkuchen sagt. Vorschläge werden wahrgenommen, dennoch ignoriert. Außer, es ist eine Biskuitroulade mit Erdbeeren, da kann er schon mal eine Ausnahme machen, bevor wieder nach dem Zitronenkuchen verlangt wird. 😉

Kokos-Gugelhupf mit Karotten und Mohn

So sieht dann der fertige Karotten-Kokos-Mohn-Gugel aus. Mit Zuckerguss und Kokosflocken.

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Financiers – wie kleine Goldbarren die Freundschaft erhalten

Es ist wieder einmal soweit. Ich könnte an dieser Stelle erzählen, wie ich wichtig ich es finde, den Personen, die man gern hat öfter als ein Mal im Jahr eben dies zu zeigen. Wer eine Erinnerung braucht kann gerne den Valentinstag nehmen. Oder ich mache für euch den freundlichen Reminder, alle paar Monate: Jetzt mal wieder besonders nett sein zur Freundin, Muddi, dem Mann, dem Lieblings-Haustier! 😉

Die Freude der anderen Seite ist euch gewiss. Jeder freut sich doch über eine kleine Aufmerksamkeit. Und wenn es nur ein 5-Minuten-Kaffee-Plausch ist – gerade so etwas ist wichtig im Alltag. Einfach diese kleinen Inseln einbauen über die man sich an einem trüben Tag freuen kann. Und was passt besonders gut zu so einer Tasse Kaffee?

Kleine Mandel-Kuchen mit Dinkel Mehl

Kleine Torte statt vieler Worte. 😉 Ich bin ja auch eher der Typ „nonverbale Kommunikation“. 😀

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Zigerkrapfen zur Fasnacht

Man kommt sich schon ein wenig komisch vor, wenn man nach dem Verlassen eines Restaurants auf einen großen roten Drachen trifft, der einen (gefüllten) Bierkrug in der Hand hält. Falscher Film? Nein, Anfang Januar hatte in der deutschsprachigen Schweiz (Zentralschweiz) schon der Fasching / die Fas(t)nacht begonnen. Wenn wir das gewusst hätten…

Der Drache war aber ganz brav und wollte eigentlich nur ins nächste Pub. Verständlich. Was ich aus der Geschichte mitgenommen habe? Wo Fasching ist, sind auch besondere Bräuche nicht weit. Nein, ich meine nicht die Steampunk-Fuchs-Kapelle am nächsten Tag. Sondern: Gebäck.

Schweizer Zigerkrapfen gefüllt mit Ricotta

Und so unspektakulär sehen die Zigerkrapfen dann aus. Sie haben’s aber in sich. 😉

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Haselnuss-Schoko-Biskuitrolle oder: Weihnachten kann kommen

Allein das Wort Biskuitrolle ist für mich voller Erinnerungen. Früher traf sich die Familie zu besonderen Anlässen immer bei meiner Omi zum Kaffee.  [Anmerkung: Zwei Großmütter: Omi (konnte weniger backen) und Oma (die kann backen).] Meine Mutter und meine Tanten buken dafür immer Kuchen, doch meine Omi wollte auch immer etwas dazu beisteuern. Aber da ihre Fähigkeiten in der Küche jetzt nicht ganz so waren, wie sie es sich gewünscht hätte (…), bestellte sie den Kuchen immer bei ihrem Tiefkühl-Vertreter des Vertrauens. Man muss ja dazu sagen: Für sie war das schon etwas besonderes, auf convenience food zurückgreifen zu können. Dass einer der vielen Trends aktuell dazu geht, alles selbst zu machen, wäre bei ihr wahrscheinlich nur auf ein gewisses Missverständnis gestoßen. Gegessen hätte sie den Kuchen trotzdem – ohne zu murren. 😉
Kommen wir zurück zu damals, bei Omi im Ess- bzw. Wohnzimmer. Es gab also aufgetaute Biskuitrolle und Mini-Windbeutel. Wie haben wir Kinder dieses Zeug geliebt und dafür die mit Liebe gebackenen Kuchen der Verwandtschaft stehen lassen. Jetzt ist mir das rückblickend minimal unangenehm (also eigentlich nicht, ich wusste ja nicht, was ich tat 😉 ), damals stand fest: Es MUSS der überzuckerte Windbeutel sein und die (leicht chemisch schmeckende) Zitronenroulade. Tja, ich bin dann wohl zwischendurch doch groß geworden. Mein Bruder steht noch immer auf die Windbeutelchen. 🙂 Aber die Biskuitrolle darf bleiben, dieses Mal aber eben selbstgemacht.

Dinkel Biskuit mit Mehl aus der Mühle in Fahlenbach Oberbayern

Flauschiger Schoko-Haselnuss Biskuit gefüllt mit einer zartschmelzenden Zartbitterschokoladencreme.

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Hefegebäck zum Muttertag: Schokoladen-Cruffins

Wie auch der Valentinstag, so hat auch der Muttertag keine allzu hohe Stellung in meinem Leben. Meine Mutter schon, aber das weiß sie auch, und das muss ich ihr auch nicht mit einem Geschenk an einem bestimmten Tag im Jahr zeigen. Mit Geschenken im Allgemeinen eventuell schon. 😉 Spaß beiseite, Geschenke müssen nicht sein, Kuchen vielleicht schon. 🙂

Dennoch gibt es am Sonntag Kuchen. Nicht nur für meine Mutter, sondern für die ganze Familie.

Cruffin aus Dinkelmehl

Ein Schoko-Cruffin mit Puderzucker – am Besten mit Erdbeermarmelade genießen!

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Blog-Geburtstag: Schokoladen-Garten

Nun ist es schon wieder über ein Jahr her, dass der erste Beitrag hier auf dem Blog gepostet wurde. Unglaublich… 🙂

Für einen Geburtstag braucht man doch schon etwas Anderes, nicht ganz Alltägliches, oder? Aber fangen wir doch mit etwas Banalem an, einem Ohrwurm. Der Ohrwurm ist seltsames Phänomen. Über Stunden, wenn nicht über Tage wird man von einer Melodie geplagt. Sie loszuwerden ist nicht immer einfach… Sie zu bekommen ist eine Sache von Sekunden. Aus dem Nichts kommt sie und setzt sich im Kopf fest: „I’d like to be under the sea / In an octopus‘ garden in the shade“ (The Beatles, 1969)
Ja, es sind immer die einfachsten Texte, die da bleiben und sich nicht vertreiben lassen. Meine Idee: Den Ohrwurm in einen Kuchen (oder besser: ein kuchenartiges Gebilde) bannen – also mehr Garten, weniger Octopus. 😉

mit Marmorkuchen aus Dinkelmehl

Der chocolate garden in voller Blüte.

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Ameisenkuchen Deluxe aka Termitenkuchen

Das passiert also, wenn man es mit der Schokolade zu gut meint. Aus Ameisen werden dann Termiten…

Eigentlich dachte ich mir: Ameisenkuchen klingt gut. Saftiger Rührteig mit zart schmelzenden Schokosplitter-Stückchen drin. Und dunklem Schokoguß oben drüber. Ein klassischer Kuchen eben, denn man auch mal unter Woche backen kann – oder auch zu Ostern. Denn: Bei uns gibt es immer Osterbrot, das obligatorische Lämmchen und nach dem Essen ein Dessert. Und das Mittagessen kocht sich auch nicht von alleine. Wer es da schafft (neben Eierfärben und Nesterlverstecken) noch eine liebevoll verzierte Torte auf den Tisch zu bringen: Respekt! (Bitte einmal vorbeikommen und ebendiese Torte mitbringen, Danke!)

Für alle anderen ist dieses einfache und zeitsparende Rezept. (Man kann in ihm auch Osterhasen oder Nikoläuse verwerten, nur mal so nebenbei…)

Dinkelmehl und Rohrohrzucker

Kleiner, aber feiner und vor allem auch noch neben Oster-Menü und Bügelwäsche backbarer Kuchen.

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