Beiträge mit Tag ‘Party’

Sommer auf dem Teller: Tomaten-Tarte

Auch wenn es die letzten Tage noch warm war, so merkt man doch so langsam die Vorboten des Herbsts. Und damit meine ich nicht zwangsläufig die unvermeidlichen Kürbisse. (Ich hab mir auch schon welche gekauft… ;))

Wenn ich um kurz vor sechs Uhr aufstehe, ist es noch dunkel. Die Sonne wird erst in den nächsten Minuten aufgehen, während ich in der Küche meine Haferflocken esse und mir den obligatorischen (lebensnotwendigen) ersten Espresso brühe. Draußen ist es angenehm kühl und klar. Der ganze Rasen und alle Pflanzen sind mit Tau bedeckt, sodass man auch die kleinen Spinnwebchen überall im Gegenlicht erkennen kann. Noch einmal tief durchatmen, bevor der Tag beginnen kann.

Jetzt gibt es noch die letzten Tomaten die gerade so reif werden. Wenig später werde ich sie alle abnehmen müssen um sie in meiner Küche nachreifen zu lassen. Draußen wird es dann schon zu unwirtlich und kalt sein, dann, wenn die Blätter über die grün-braune Wiese geweht werden.

Tarte aus Dinkelmehl, Butter und Frischkäse.

Einfache und schnelle Tarte mit den letzten kleinen Cocktailtomaten.

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Khachapuri – Käsebrot mal anders

Es ist wohl mittlerweile allgemein bekannt, dass sich in meinem Wohnzimmer kleine Grüppchen gebildet haben. Da gibt’s die Nigel Slater-Fraktion, gleich daneben ein paar Mitbringsel aus den USA. Im Einbauschrank (retro, aus den frühen 70gern, ja, ich bin alt, aber der Schrank ist älter) befinden sich dann so Klassiker wie Ottolenghi, Oliver und auch die Weber-Bände vom Mann. Abgetrennt davon: die Backbücher.

Meiner Meinung nach könnte es viel schlimmer sein, der Mann findet, es sind genügend. Denn seine Grill- und Kochbücher werden langsam aber sicher an den Rand gedrängt. Eigentlich eröffne ich nur immer wieder neue Kochbuch-Rubriken, ordne neu an, entsorge aber auch wenn es sein muss. Was gar nicht geht: Rezepte die nicht klappen. Was sehr grenzwertig ist: Rezepte ohne Bilder. Was denken sich Autoren eigentlich dabei? Wunderschöne Bilder zeigen in Farbe die Zutaten oder das fertige Werk. Nur bei manchem Rezept ist da nur schwarz auf weiß der Text. Motivation gleich null. „Das Rezept ist nicht so toll, da machen wir kein Bild dazu.“ Da blättert man dann schon leicht drüber, wenn man so auf Äußerlichkeiten bedacht ist wie ich. Hätte es ein Bild zu folgendem Rezept gegeben, dann wäre es doch schon längst in meinem Repertoire aufgenommen worden…

Khachapuri - Brot-Käse-Taschen mit Ei

Kleine Teigschiffchen gefüllt mit Käse und optional mit Ei.

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Brotsalat auf italienisch: Panzanella

Was ich (bekanntlich) nicht mag, sind Reste. Bei uns gibt es sie, dank dem Mann, selten. Eigentlich streiten wir uns eher darum, wer das letzte Stück Pizza bekommt. Im Zweifelsfall lasse ich Gnade walten und der Mann bekommt das Stückchen. Aber nur, weil ich dann mehr Nachtisch bekomme. 😉 Was ich nicht alles für Kuchen tun würde…

Es kommt allerdings schon öfter vor, dass etwas Brot übrig bleibt. Vor allem nach Partys ist immer ein halbes Baguette oder Ähnliches zu viel. Und am nächsten Tag ist diese Art Gebäck dann meist trocken und unansehnlich. Im Sommer mag ich dann nicht zwangsläufig Knödel oder Brotauflauf machen. Darum gibt es heute (m)ein Rezept für einen sommerlichen Salat mit Weißbrotresten. (Das mit den Resten muss ja keiner wissen. 😉 )

Italienischer Brotsalat Panzanella mit Pita.

Hier kann man nicht nur Brotreste, sondern auch Tomaten verwerten. 😀

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Zwiebel-Focaccia mit Rosmarin

Focaccia mag ich ja sehr gerne, wie man schon an der Menge an Rezepten zu diesem Thema erkennen kann. Letztes Jahr gab es eine Variante mit Rosmarin und Kirschen, vorher gab es schon verschiedene Anregungen zu diesem Thema und nicht zu vergessen: der Tomaten-Koller-Killer (bei zu vielen Tomaten im Garten und in der Küche).

Diese Brot-Variante passt sehr gut zum Sommer: Der Teig ist relativ schnell vorbereitet und sehr variabel in der Wahl des Belags. Egal ob zum Wein, oder direkt für die Grillparty mit vielen Gästen, die Focaccia passt immer. Und bald zeige ich euch auch eine süße Variante. Nun aber erst mal zur Zwiebel-Rosmarin-Focaccia.

Focaccia mit Zwiebeln und Rosmarin. Mit KAMUT-Khorasan-Mehl.

Rote Zwiebeln machen sich besonders gut auf der Focaccia. 🙂

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Würstchen im Bierbrotteig zum Vatertag

Würstchen und Bier. Zwei untrennbare Komponenten. 😉 Zumindest, wenn man dem Dicken und dem schlanken Typen mit den stahlblauen Augen glauben darf. Um zu entscheiden, wer den Strandbuggy bekommt, gibt es einen Wettkampf, wer mehr Würstchen und Bier vertilgen kann. (Habe ich manche Filme von Spencer & Hill zu oft gesehen? Möglich.)

Ich würde den Buggy allein durch meine großartige Idee, die Würste mit Bierbrot zu ummanteln, gewinnen. 😀

Back dein Bier die Mischung für dein Lieblingsbier

Schlicht, aber wirkungsvoll: Würstchen kombiniert mit Back dein Bier.

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Blog-Geburtstag Part 1: Burger-Muffins

Beitrag 100. Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich hier das erste Rezept veröffentlicht. Und in der Zwischenzeit sehr viel dazu gelernt. Und jeden Tag lerne ich wieder etwas Neues. 🙂

Ganz grundsätzlich bin ich ja eher der pragmatische Typ. Es muss schmecken und in ausreichenden Mengen vorhanden sein. Wenn’s gut aussieht: sehr schön. Wenn nicht, dann halt nicht. Ist jetzt nicht so tragisch. Diese Beschreibung bezieht sich auf das Essen für den Mann und mich. Werden wir irgendwo eingeladen (oder wir laden ein), ist das minimal anders. Da kann ich dann schon mal eskalieren. Aber der Mann profitiert (dieses eine Mal) davon. 😉

Mini-Muffin-Burger mit Dinkelmehl

Für den Blog-Geburtstag gibt’s Party-Futter. Dieses Mal in Form von Muffin-Burgern.

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Vollkorn-Tortilla-Chips

Heute gibt es (wieder einmal) ein Rezept aus der Kategorie „Kann man machen, muss man aber nicht“. Nur für euch habe ich es getestet, ganz selbstlos. Tortilla-Chips selbst machen. Zwei Mal. 🙂

Ganz grundsätzlich kann ich dazu sagen: Eine Nudelmaschine erleichtert die Sache ungemein. Und: Übung macht den Meister.

Tortilla-Chips selbstgemacht mit Weizen-Vollkornmehl aus der Kunstmühle

Tortilla-Chips passen auch wunderbar zur Guacamole.

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Zigerkrapfen zur Fasnacht

Man kommt sich schon ein wenig komisch vor, wenn man nach dem Verlassen eines Restaurants auf einen großen roten Drachen trifft, der einen (gefüllten) Bierkrug in der Hand hält. Falscher Film? Nein, Anfang Januar hatte in der deutschsprachigen Schweiz (Zentralschweiz) schon der Fasching / die Fas(t)nacht begonnen. Wenn wir das gewusst hätten…

Der Drache war aber ganz brav und wollte eigentlich nur ins nächste Pub. Verständlich. Was ich aus der Geschichte mitgenommen habe? Wo Fasching ist, sind auch besondere Bräuche nicht weit. Nein, ich meine nicht die Steampunk-Fuchs-Kapelle am nächsten Tag. Sondern: Gebäck.

Schweizer Zigerkrapfen gefüllt mit Ricotta

Und so unspektakulär sehen die Zigerkrapfen dann aus. Sie haben’s aber in sich. 😉

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Partybrot mit Käse

Das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt. Weihnachten ist bald vergessen und der Fasching kommt immer näher. Und mit ihm die schlechte Party-Musik, die dann überall gespielt wird. Was war da nochmal mit dem Lasso, dem Cowboy und dem Indianer? Oder der Kuh in den Anden? Ja… alles böse Ohrwürmer. 🙂

Aber damit will ich heute gar nicht erst anfangen. Vielmehr möchte ich euch ein (wie immer) recht einfaches Rezept für Partys vorstellen. Wirklich neu ist diese Idee ja nicht, aber sehr vielfältig zu variieren.

Brot backen leicht gemacht mit Rezepten von backdeinbrot, Kunstmühle Hofmeir

Geschmolzener Bergkäse in den Spalten des Bauernbrot. Vorfreude garantiert. 😉

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Ziegenkäse-Birnen-Tarte mit Thymian

Nach dem Apfel-Birnen-Kuchen von letzter Woche gibt es heute ein weiteres Rezept mit Birnen. Wobei der Kuchen ja eigentlich eine Tarte ist. Also herzhaft. Wäre das zumindest geklärt.

Ganz allgemein stehe ich ja auf die Kombi süß und herzhaft – das habe ich sicherlich auch schon einmal erwähnt. Das Alter macht sich langsam bemerkbar. 😉 Bei diesem Rezept ist der Kontrast nicht zu stark, der Ziegenkäse ist mild und die Birne war (zumindest bei mir) nicht zu süß. Kein Geschmack ist zu dominant, das lässt sich aber ganz einfach ändern. Zum einen kann man einen charakteristischeren Käse wählen. Eine andere Idee, die wirklich gut funktioniert, ist, den Kuchen noch mit ein wenig Honig zu beträufeln. Und vielleicht noch ein paar Flocken Fleur de Sel darüber zu streuen.

Birnen Käse Tarte mit Dinkelmehl direkt aus der Mühle

So sieht der Herbst aus – fotogene Blätter und die Birnen-Käse-Tarte.

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