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Annabelle

Liebt es in der Küche zu stehen, hat ein großes Herz (und einen großen Magen) für Kuchen, kocht aber auch sehr gerne (wegen des Magens, der nicht immer auf Kuchen steht ;)). Sonstiges: (Koch-)Bücher, Fotografie, Obst-& Gemüse-Anbau.

Ciabatta-Variante für Grill-Freunde

Wie sicherlich schon mehrfach erwähnt, kann es sein, dass ich essenstechnisch manchmal eskaliere. In weniger schönen Worten: Wenn wir Besuch erwarten, koche ich viel zuviel. Ich mache Dips, kleine Vorspeisen, noch ein Salat zusätzlich, es könnte ja jemand einen der vielen anderen Salate nicht mögen etc. Am Ende des Tages bin ich glücklich und zufrieden – und einfach nur am Ende. Das fällt mir aber glücklicherweise immer erst spät auf, sodass die Gäste auch noch etwas von mir haben. 😉

Mittlerweile habe ich aber gelernt mich einzuschränken. Der Mann hat dabei geholfen: Er darf in meinen Listen „überflüssiges“ ausstreichen. Klappt gar nicht so schlecht. Es bleibt zwar trotzdem immer noch was übrig, aber nicht mehr für mehrere Tage. Eine Sache, die allerdings nie dem Rotstift zum Opfer fällt, ist das Ciabatta.

Ciabatta Sandwich mit Steak

Was man alles so mit einem Ciabatta machen kann…

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The same procedure… Zucchinikuchen

Letztes Jahr war es nicht so schlimm. Zumindest nur in einem Bereich. Dieses Jahr haben wir es wohl einmal wieder übertrieben. Wenn’s um Essen geht ist das normal, zumindest bei meiner Mutter und mir. Gekocht wird immer zuviel. Es könnte ja noch wer kommen. So knapp 100 Personen. 😉 (Wir haben nur zwei Tage den Schichtsalat gegessen, ein persönlicher Rekord. Jetzt muss ich ihn bis nächstes Jahr nicht mehr machen.)

Zurück zum letzten Jahr. Da gab es dann nämlich eine Tomaten-Focaccia. Lecker. Heuer habe ich – ganz pragmatisch – kiloweise von den roten Früchten zu Suppe und Soße verarbeitet. Es waren aber auch viele.

A propos viele: Zucchini…

ein gesundes Rezept von backdeinbrot

Fluffig wie kein anderer: Zucchinikuchen mit Dinkelmehl

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Dinkel-Roggen-Flammkuchen

Ein Klassiker aus dem Elsass/Pfalz/Baden, der es nun auch in meine Küche geschafft hat. Mittlerweile gibt es ihn, wie Burger (die gibt’s doch überall, oder?), in vielen Restaurants. Oft auch als vegetarische Option. Seltener in der klassischen Variante mit Speck. Aber dennoch oft genug, um mich zu inspirieren.

Schneller Flammkuchen - backdeinbrot

Die vegetarische Variante – ganz einfach mit roten Zwiebeln und ein paar grünen Lauchzwiebeln.

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Kuchen oben ohne – naked cake

Spektakulärer Titel, hinter dem sich jemand altbekanntes verbirgt… 🙂 Ja, wer wohl? Die schnöde Biskuittorte ist’s. Wobei ich sagen muss, dass sie sehr unterschätzt ist. Schneller war Kuchen noch nie, als bei einer Biskuitroulade. Teig anrühren, aufs Blech gießen, backen, mit Marmelade bestreichen, aufrollen und fertig. Ausgekühlt in Nullkommanichts.

Man kann den Biskuit aber auch in einer Springform backen und anschließend aufschneiden. Kennt sicher auch jeder von diversen Familienfeiern. 😉 Aber auch schon mit Marmelade, Früchten und einer Creme aus Mascarpone und Sahne? Hmm?

Biskuit-Teig ganz einfach selbst zuhause backen.

Der naked cake bedeckt von Früchten und Minzblättchen.

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Hotdog-Buns mit Dinkelmehl

Fast Food ist schon sehr faszinierend. Als Kind war es etwas Besonderes, dass es, zumindest bei mir, nur zu bestimmten Anlässen gab. Begeistert war ich nicht, aber weil es etwas anderes war, wollte ich es doch. Und zu Essen kann ich ja schlecht nein sagen. 😉

Später waren die Fast Food-Lokalitäten dann auch Teil meines Lebens, allerdings eher als Ort der sozialen Interaktion. Hier konnte man sich auf ein Kaltgetränk zum Ratschen treffen, die Jungs haben sich natürlich nebenbei auch noch einen Burger gegönnt. Was man halt so in seiner Jugend macht, nach dem Disko-Besuch. 🙂 Auf jeden Fall war das Essen für mich nie wirklich überzeugend. Schon nicht schlecht, aber immer irgendwie unbefriedigend.

Das hat seit ein paar Jahren ein Ende gefunden…

Dinkelmehl aus der Kunsmühle Hofmeir

Hotdog mit Chips… nicht unbedingt die klassische Variante, aber trotzdem nicht zu verachten.

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Italienischer Klassiker für laue Sommerabende: Grissini

Zugegeben: Die Idee klingt auf den ersten Blick ein wenig absurd. Grissini selbst machen? Öhm… Also ich hätte da auch noch Bügelwäsche, Staubsaugen wäre mal wieder nicht schlecht und der Papiermüll müsste auch raus.

Eben. Genau deswegen. Grissini entschleunigen den Alltag. Am Abend kann der Teig hergestellt werden und am nächsten Tag geht’s los mit der Entspannung. Klingt komisch? Ist aber so. 😉 Ich habe zu Beginn auch meine Zweifel gehabt. Allerdings konnten diese nach einer knappen Stunde und der Ankunft im Grissini-Himmel wieder verworfen werden.

Stück für Stück wird vom Teig abgenommen und dann zu einem langen, dünnen Teigstäbchen (sieht eher aus wie ein Ast) gerollt. Eines nach dem Anderen. Auf’s Blech legen, für 10 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, genießen. Und dann mantraartig wiederholen. Quasi Yoga für die Finger, Entschleunigung für den Geist. Eine einfache Übung (Arbeit) ständig wiederholen. Bis kein Teig mehr da ist.

Grissini mit Hartweizengrieß aus der Kunsmühle in Fahlenbach

Fertige Grissini auf dem Blech aufgereiht. Gewürzt mit Za’atar, einer Mischung aus dem Nahen Osten.

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Kirsch-Rosmarin-Focaccia

Dieses Mal habe ich ein absolut einfaches Sommerrezept für euch. Einfach, aber ein wenig extra. So vom Geschmack her. 😉

Ich hatte mir eine süße Focaccia in den Kopf gesetzt. Gefunden habe ich schon ein paar interessante Kandidaten, wie zum Beispiel eine Trauben-Focaccia. Klang aber zu sehr nach Herbst. Also selbst kreativ werden. Gesagt, getan.

Ciabatta-Mehl aus der Kunstmühle Hofmeir.

Zwar färben sie den Teig, doch machen sie es auf eine besonders schöne Art und Weise, die Kirschen. 😉

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Dinkelbagel

Ganz schlicht und einfach geht es heute um Bagel. (Der Duden behauptet, es heißt Bagels. Und ich sage: Der Duden ist doof.)
Die Kringel gibt es ja schon seit einiger Zeit bei uns und nicht nur in den USA. Sie stammen wie so vieles Gutes (siehe Rugalach) aus Polen bzw. dem Ostblock. Durch jüdische Emigranten fanden sie ihren Weg in die neue Welt. Und nun auch endlich wieder einmal in meine Küche. 🙂

Einfache Dinkelbagel backen

Bagel mit Mohn, Sesam oder pur. Je nach Geschmack. 🙂

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Backen mit Urgetreide: Himbeer-Einkorn-Kuchen

Ganz vorsichtig hebe ich den Ast an um endlich das zu finden, was sich unter dem Grün der Blätter verbirgt. Wie kleine Lampions hängen sie dort, dicht aneinander gereiht. Manche schon in einem dunklen Lilaton, andere noch pastellfarben zartgrün. Ganz behutsam plücke ich sie Stück für Stück. Einige sind schon so reif, dass sie auch auf sanften Druck nachgeben. Pinkfarbener Saft läuft mir über die Hand. So fruchtig und süß und doch immer ein wenig säuerlich. Meine geliebten Himbeeren.

Einfacher Kuchen mit Einkornmehl aus der Kunsmühle in Fahlenbacn

Allein schon der Farbe wegen mag ich die süßen kleinen Beeren.

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Bierbrot reloaded

Auch wenn ich mich manchmal negativ über den Sommer äußere („Es ist so heiß – ich kann so nicht backen!“), so hat er doch seine schönen Seiten. Den Samstag im Garten rumsandeln, den Gemüsegarten mal wieder in Ordnung bringen, den Rasen mähen und die Tomaten gießen. Die Sonne scheint und es wird immer heißer. Abends, kurz bevor man den Grill anheizt und kurz nach einem erfrischenden Bad im See ist der Moment gekommen. Der Moment für ein schönes, kaltes Bier. 🙂

Ja, so einfach bin ich manchmal gestrickt. (Der Mann hüstelt an dieser Stelle sicherlich nur dezent. „Einfach?“)
Aber ganz ehrlich: Nachdem man sich da den ganzen Tag in der Hitze verausgabt hat, ist so ein eisgekühltes Getränk zur Entspannung nicht verkehrt. Es muss nicht immer (als ob es so oft so sommerlich wäre) Bier sein, aber manchmal dann doch.

Beim Thema Bier fiel mir dann ein, dass ich schon lang kein Bierbrot mehr gebacken hatte. Dieses Mal habe ich es aber noch ein wenig aufgehübscht. 😉

Back dein Bier - eine Mischung für dein individuelles Bierbrot

Schnittchen aus Bier-Brot, sommerlich belegt.

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