Beiträge mit Tag ‘Weizenvollkorn’

Dutch Baby – Ofenpfannkuchen mit Beeren

Wenn man denkt es könne nicht einfacher werden und dann passiert das Unvorstellbare: Noch weniger Abwasch! Natürlich könnte man nach diesem effekthascherischen Beginn auf etwas Unglaubliches hoffen. Es tut mir leid, aber es sind schon die kleinen Dinge im Leben die mich positiv stimmen. Zum Beispiel der Schnee, der früher wegschmilzt als gedacht und mir ein wenig Arbeit spart. Oder eben ein Popover in Maximalformat. (Wobei da sicher noch mehr gehen würde.) 🙂
Ofenpfannkuchen aka Dutch Baby mit Vollkornmehl

Allein der Anblick des frisch aus dem Ofen kommenden Ofenpfannkuchen/Popover…

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Vollkorn-Bagel mit Haferflocken

Letztes Jahr habe ich euch schon ein Rezept für Dinkelbagel gezeigt – einfach aber gut. Letzte Woche habe ich ein wenig mit Vollkornmehlen experimentiert, um die Bagel ein wenig gehaltvoller zu machen.

Grundsätzlich backe ich ja gerne, nur ans Brotbacken habe ich mich erst spät gewagt und bin gefühlt immer noch auf einem recht niedrigem Niveau. Nicht, dass das, was ich backen würde nicht schmeckt. Manche Dinge muss man einfach üben. Und noch einmal üben. Um zu verstehen, welches Mehl wie reagiert und warum gerade soviel Wasser in den Teig muss, damit die Semmeln auch so aussehen und schmecken, wie sie eben schmecken sollen. Ich übe also noch, mal mehr, mal weniger. Aber mein Gespür wird langsam besser und ich wage mich schon an eigene Rezepte. So wie diese wirklich leckeren, herzhaften Bagel.

Vollkorn-Bagel mit Weizen und Roggen

An der Form muss ich noch immer arbeiten… 😉 Aber dem Geschmack tut das keinen Abbruch.

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Ein Brot, das keines ist: Bananenbrot

Geht gar nicht: Schlechte Übersetzungen. Vor wenigen Jahren noch waren Buchübersetzungen manchmal ein wenig fragwürdig. „Er war ungefähr 1,78463 m groß.“ Aber nur geschätzt. Die sechste Nachkommastelle fehlt leider, also können wir nicht ganz sicher sein. Oder auch, wenn Übersetzer dachten/denken, man müsse einen Begriff Wort wörtlich übersetzen… Diese Problematik kennen sicher viele von euch.

Wenig schön finde ich auch die wörtliche Übersetzung des „banana bread“ mit Bananenbrot. Ein Brot ist für gewöhnlich herzhaft und seine Konsistenz ist eher fest. (Natürlich gibt es Ausnahmen.) Kuchen wird durch die Zugabe von Ei und Fett fluffig und saftig. Und natürlich ist Kuchen süß. Warum also BananenBROT? Das Internet weiß auch keine wirkliche Antwort dazu. Vielleicht liegt es ja an der kastigen Form, wer weiß, auf jeden Fall ist dieses Brot süß-bananig und perfekt für das schnelle Frühstück. Nur vorher backen muss man es noch. 😉

Banana bread - Bananenbrot bzw. Kuchen mit Kokos

Ob Brot oder Kuchen: Im saftigen Bananen-Rührteig verstecken sich kleine Schokoladenstückchen.

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Noch mehr Sommerfrüchte: Johannisbeer-Baiser-Kuchen

Noch so ein Früchtchen. Bei diesen Beeren ist, zumindest gefühlt, das Zeitfenster noch kleiner. Und dieses muss genutzt werden.

In unserem Garten sind 3 kleine Büsche mit roten und weißen Johannisbeeren, die Schwarzen sind irgendwie verschwunden. Könnte mit einem Rasenmäherbulldog zusammenhängen. Genaues weiß man aber nicht. 😉

Johannisbeeren fallen in die Kategorie „sehr saures Obst“, sie liegen irgendwo in der Nähe der Zitrusfrüchte und vertragen dadurch wiederum gut Zucker. Also hinein in die fluffige Baiser-Rohrohrzucker-Masse. 🙂

Mürbteigboden mit Johannisbeer-Baiser.

Locker leichte Baiserhaube unter der sich die säuerlichen Beeren verstecken.

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Vollkorn-Tortilla-Chips

Heute gibt es (wieder einmal) ein Rezept aus der Kategorie „Kann man machen, muss man aber nicht“. Nur für euch habe ich es getestet, ganz selbstlos. Tortilla-Chips selbst machen. Zwei Mal. 🙂

Ganz grundsätzlich kann ich dazu sagen: Eine Nudelmaschine erleichtert die Sache ungemein. Und: Übung macht den Meister.

Tortilla-Chips selbstgemacht mit Weizen-Vollkornmehl aus der Kunstmühle

Tortilla-Chips passen auch wunderbar zur Guacamole.

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Flocken-Special: Aprikosen-Streusel-Kuchen

Das Wort „Streusel“ ist bei uns zuhause ja die Garantie für das „Ja“ zu einem neuen Kuchenrezept. Der Mann liebt sie über alles und wenn sich auch noch Haferflocken dazu gesellen, bin ich auch nicht abgeneigt. 😉

Dieses Rezept ist leider nicht ganz so gesund, mag wohl an der Menge der verarbeiteten Butter liegen. Dafür hat der Kuchen ein ganz großes Plus (jetzt nicht nur wegen der Streusel): Man kann das Trockenobst vom Winter gut verarbeiten. In diesem Fall sind es Aprikosen, die in Wasser eingelegt wieder zu einer Saftigkeit gelangen, die einfach perfekt mit den crunchy Streuseln harmoniert. Zu Beginn hätte ich auch nicht gedacht, dass dieser Kuchen so ein Knüller wird, so unscheinbar wie das Rezept anmutet.

Kuchen mit Aprikosen und Haferflocken mit Vollkornmehl

Die Aprikosen verstecken sich unter der Flocken-Mandel-Streusel-Kruste.

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Herzhafte Sauerkraut-Quiche

Jedes Mal stolpere ich über diesen Begriff. Kuchen? Tarte? Quiche? Den Teig mit herzhaftem Belag aus Birne, Ziegenkäse, Eiern und ähnlichem habe ich letztes Jahr noch Tarte genannt… Hmm, seltsam. Warum soll dies dann eine Quiche sein?

Die beiden „Definitionen“ ähneln sich sehr, zumindest was sich im Internet so finden ließ. Beides ist mit Mürbteigboden und theoretisch mit einem Guss aus Eiern und Milch. Ahja. Also Ei taucht bei mir auf aber sonst nichts. Aber um den Begriff Kuchen muss ich mich drücken – er ist zu emotionsgeladen.

Herzhafter Kuchen mit Quark Öl Teig

Herzhafter Kuchen mit Sauerkraut, Paprika und Käse.

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Brot backen leicht gemacht – backdeinbrot

Herbst und Winter sind prädestiniert zum Brotbacken. Natürlich ist es eigentlich das ganze Jahr, doch gerade wenn es früh dunkel wird, finde ich es schön in der hellen, warmen Küche zu stehen und produktiv zu sein. Da locken weder die grüne Wiese noch der Sonnenschein. Auch die Gartenarbeit ruht. Der Zeitpunkt sich einer anderen Beschäftigung zu widmen.

Brot backen zuhause mit Mischungen aus der Mühle

Brot backen leicht gemacht mit den Bio-Mischungen von backdeinbrot

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Backen mit Urgetreide: Österliches

Meine alten Hasen. Ja, schon seit einigen Jahren hat es sich bei mir eingebürgert, dass an Ostern Hasen (und manchmal auch Igel, aus Gründen) gebacken werden. Klein, niedlich und mit einem flauschigen Inneren. Garantiert ohne echtenHasen. 🙂

Meine Häschen werden immer gut behandelt, geknetet und gewärmt. Und gehen dementsprechend auf. Und sie haben große Kulleraugen aus Blaubeeren.

Ganz neu ist dieses Jahr das passende Schaf. Nachdem ich auf verschiedensten Blogs und auf Instagram immer wieder diese süßen Hefe-Tierchen gesehen hatte, war klar: Ich brauche das auch!

Tiere aus Urgetreidemehl aus der Kunstmühel Hofmeir

Das Schaf, umzingelt von neugierigen Hasen.

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Grüne Babka

Was ich besonders gerne bei anderen Leuten sehe, ist schönes Essen. Also nicht nur im Bezug auf das Arrangement, sondern auch die Speisen selbst. Wenn also das Auge mit isst. 😉

Buddha Bowls sind ein gutes Beispiel. Würde ich die Zutaten anrichten, würde man es wahrscheinlich mit einem expressionistischen Gemälde verwechseln. Mein dazu passendes Gesicht: Der Schrei. Zumindest stelle ich mir das so vor. Bisher mische ich nämlich immer ganz konservativ die verschiedenen Zutaten eines Salats oder Gemüsetellers. Quasi ein Leben am Limit. Vielleicht sollte ich es auch einmal mit den Buddha Bowls probieren. Hat irgendwer Erfahrungswerte und möchte sich darüber austauschen? Oder handelt es sich dabei gerade „nur“ um ein Instagram-Phänomen? Und wie groß soll denn nun bitte die Schüssel sein? (Schaaatz, wir brauchen doch diese neuen Schüsseln!)

Verschieben wir diese Thematik einfach und widmen uns lieber einer, dieses Mal, herzhaften Babka aka swirlbread. 🙂

Babka bzw. swirkbread herhaft gefüllt mit südamerikanischem Pesto

Herzhafte Babka aka swirlbread gefüllt mit Chimichurri.

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