Beiträge mit Tag ‘Obstkuchen’

Böhmischer Apfelkuchen mit Dinkelvollkorngrieß

Heute habe ich – kurz und knapp – ein schnelles und absolut einfaches Rezept für euch. Den böhmischen Apfelkuchen gibt es schon seit vielen Jahren bei uns. Meine Tante und mein Onkel aus der nördlichen Oberpfalz, die beide Vorbilder für meine Küche waren, haben uns dieses erprobte Rezept eines Tages mitgebracht. Bei den beiden konnte man sicher sein, dass der Kuchen (oder was auch immer) absolut lecker sein würde!

Auf dem Blog habe ich schon das ein oder andere Rezept der zwei gepostet. Eine Liste werde ich die kommenden Tage hier posten. 😉 Aber nun erst einmal zum böhmischen Apfelkuchen.

Einfach unglaublich saftig und leicht, der Apfelkuchen mit Nüssen und Grieß.

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Schokoladentarte mit Birnen und Pflaumen

Wie ich vielleicht schon einmal am Rande bemerkt habe, bin ich die Schwester zweier älterer Brüder. Eine aussterbende Gattung, das dritte Kind, wenn man Umfragen glauben schenken darf. Aus Erfahrung kann ich nur sagen: Es ist nicht einfach. Aber man härtet ab und lernt schnell sich durchzusetzen. Und das dritte Kind ist eh das Beste. 🙂

Spaß beiseite. Als wir jung waren, wurden wir oft nach unseren Lieblingsfarben gefragt. Meine Brüder waren Typ Blau und Rot, ich nahm dann zwangsläufig Grün. Man will ja nicht die selbe Farbe favorisieren. Das gleiche Spiel beim Essen: Schoko- oder Vanillepudding? Tja, als Nummer drei kann man nur einem seinen Lieblingspudding wegessen… 😉 Ich habe immer abgewechselt, damit sich keine Sorte vernachlässigt fühlte.

So kam ich auch darauf, einen hellen Kuchen als Schokovariante zu backen…

Schoko-Birnen-Tarte mit Pflaumen

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Sommer, Sonne, Strand: Grieß-Muffins mit Stachelbeeren

Lange habe ich überlegt, ob ich das hier überhaupt schreiben darf. Noch einmal schreiben darf… Ich habe eine Obsession für Beeren. Mit E – nicht die flauschigen, braunen Tiere, die man besser aus der Ferne beobachten sollte (es sei denn sie sind aus Plüsch, die sind in der Nähe gut), sondern die Früchte. Rot, pink, weiß, dunkellila bis schwarz stechen sie überall hervor. Und wollen  verarbeitet werden. Diesen Gefallen tue ich ihnen Jahr für Jahr gerne. 🙂

Die perfekten Frühstücksmuffins: Nicht zu süß, reich an Ballaststoffen und mit Frucht-Füllung.

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Blaubeer-Zitronenkuchen mit Basilikumzuckerguss

Gerade ist es wieder soweit. Der Sommer ist da und der Balkon blüht auf. Weniger der Balkon, mehr seine grünen Bewohner. Dass ich eine leichte Schwäche für Nutzpflanzen habe, kam schon mal vor? Möglicherweise erinnert ihr euch an die Tomaten-Schwemme, dank der es Focaccia gab oder der Brot-Tomaten-Salat. Knapp 50 Tomatenpflanzen tummeln sich am und um das Haus, ranken nach oben und nehmen sich jeden freien Platz. Es sei ihnen gegönnt, denn sie tragen ja wieder ordentlich Früchte. Eine Pflanze, die besonders gut mit Tomaten harmoniert, ist Basilikum. Damit meine ich jetzt nicht nur den Geschmack: Manche Pflanzen bedingen einander, sie leben in Symbiose miteinander. Nicht nur Bäume und Pilze tun dies, auch das gemeine Gartengemüse hat gute und schlechte Nachbarn. Und Basilikum ist definitiv der Nachbar, der den Tomaten des Öfteren Mal ein Stück Kuchen vorbei bringt. 😉

Zitronen-Blaubeer-Kuchen mit Basilikum im Zuckerguß – herrlich sommerlich und frisch!

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Schneller Marillenkuchen

Vor kurzem habe ich ein paar Tage in Wien verbracht. Die üblichen Verdächtigen besucht, eine Melange getrunken und die ein oder andere Süßspeise genossen. 😉 Was mir dabei wieder in den Sinn kam (eigentlich: von der Speisekarte entgegen sprang), waren Obstknödel: Marillen- und Erdbeerknödel wollte ich unbedingt einmal wieder kochen. Da aber ein großer Geburtstag anstand, musste ich, wie schon so oft, umdisponieren. Die Knödel kommen aber auf jeden Fall noch! 🙂

Blechkuchen mit Marillen/Aprikosen

Marillen-Blechkuchen: So einfach und doch so gut. Je reifer die Früchte desto süßer ist der Kuchen.

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Kamut-Schnecken mit Apfelmus

Die gemeine Kamut-Schnecke kommt sehr häufig in warmen Gefilden vor. Ihre Ernährung basiert auf Apfelmus und Marmelade. Besonderes gut passt sie zu einer Tasse Kaffee oder Tee… 

Schnecken kann ich grundsätzlich nicht leiden. Sie tauchen da auf, wo man sie nicht brauchen kann und futtern mein Gemüse an bzw. im schlimmsten Fall sogar auf. Einen Nutzen haben sie wohl eher nicht, wenn man vom Igelfutter und der Erhaltung der Artenvielfalt absieht… 😉 Aber sie haben zumindest keinen direkten Sinn für mich: Weder jäten sie draußen das Unkraut, noch gießen sie meine Tomaten, wenn ich im Urlaub bin. Vielleicht denken sie auch, unsere schönen Pflanzen und Blumen sind Unkraut. Wer weiß… Schnecken kann ich nur ein einem einzigen Fall leiden: Als Gebäck.

Kamut-Hefeteigschnecken mit Apfelmus-Füllung

So sehen meine Kamut-Schnecken dann aus: Eng aneinander gekuschelt und mit einer leckeren Füllung.

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Herbstbote: Zwetschgendatschi

Aktuell sind sie überall: Äpfel, Birnen, Tomaten und vieles mehr. Die Natur scheint es gut zu meinen. Und auch die Zwetschgenbäume die direkt neben der Kunstmühle in Fahlenbach stehen, biegen sich unter der Last der Früchte. Eng an eng hängen sie dort nebeneinander. Matt und dunkelblau bzw. lila verstecken sie sich hinter den Blättern. Manche sonnen sich auch noch ein letztes Mal, bevor sie in meinen Eimer landen. Ein paar der Zwetschgen liegen schon auf dem Boden – dieser Geruch ist in meinem Gedächtnis eingebrannt, so einprägsam süß-säuerlich. So riechen die Vorboten des Herbsts.

Die Bäume stehen nicht weit von der Straße und ich kann die Menschen beobachten die vorbei fahren. Vor allem aber diejenigen, die an der Ampel stehen, denn die Brücke vor der Mühle wird ja zur Zeit neu gebaut. So sehe ich also den stoppenden und wieder anfahrenden Autos und Rädern zu, während ich unter dem Zwetschgenbaum stehe und eine Frucht nach der andere pflücke.

Zwetschgen für einen einfachen Hefe-Datschi

Alle anderen Zwetschgen sind im Kuchen gelandet. Diese hier wurden mein Frühstück. Mit Haferflocken natürlich. 😉

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Aus Nachbars Garten: Schoko-Traum mit oder ohne Beeren

Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist immer grüner. So heißt zumindest ein altes Sprichwort. Wirklich? Also ich sehe da nur viel Arbeit auf der großen Wiese nebenan. 😉

Denn neben unserem Haus steht das Haus meiner Großtante. Der Garten, der dieses Haus umgibt, war für mich als Kind immer verwunschen. Dicht bewachsen und unbekannt lag er dunkel und grün direkt neben dem unseren. Hier kannte ich jeden Baum und jedes Geheimnis, zumindest glaubte ich das. Nebenan, das war dann schon eine andere Sache: Viele alte und knorrige Obstbäume und an einem Ende des Gartens ein langer Hang mit Wiese. Also so richtig mit hohem Gras, Wildblumen und Bienenstöcken auf der anderen Seite der Grenze. Für Flora und Fauna ein Paradies, hier konnten sich die Insekten austoben. Dennoch war ich selten in diesem Garten nebenan, er war mir nicht ganz geheuer. Dicht bewachsen und ein wenig dunkel – so erinnere ich mich an ihn.

Schokoladenkuchen mit Dinkelmehl und frischen Beeren aus dem Garten

Saftiger Schokoladenkuchen, in der sich eine Schicht frischer und leicht saurer Früchte verbirgt.

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Noch mehr Sommerfrüchte: Johannisbeer-Baiser-Kuchen

Noch so ein Früchtchen. Bei diesen Beeren ist, zumindest gefühlt, das Zeitfenster noch kleiner. Und dieses muss genutzt werden.

In unserem Garten sind 3 kleine Büsche mit roten und weißen Johannisbeeren, die Schwarzen sind irgendwie verschwunden. Könnte mit einem Rasenmäherbulldog zusammenhängen. Genaues weiß man aber nicht. 😉

Johannisbeeren fallen in die Kategorie „sehr saures Obst“, sie liegen irgendwo in der Nähe der Zitrusfrüchte und vertragen dadurch wiederum gut Zucker. Also hinein in die fluffige Baiser-Rohrohrzucker-Masse. 🙂

Mürbteigboden mit Johannisbeer-Baiser.

Locker leichte Baiserhaube unter der sich die säuerlichen Beeren verstecken.

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Noch ein letztes Mal: Erdbeer-Mandel-Roulade

So langsam geht auch diese Zeit zu Ende. Die Hoch-Zeit der Erdbeeren ist vorbei, nur noch wenige Tage bleiben, um auf dem Feld die letzten Früchte zu ernten. Wer also noch keine Marmelade hat, sollte sich jetzt aber sputen. Und dann am besten auch gleich noch ein paar Kilo mehr mitnehmen. Denn es ist eine lange Zeit, bis wieder Saison ist.

Einfache Roulade mit Erdbeeren und Mandeln

Frische Erdbeeren in einer saftigen Mandel-Roulade.

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