Beiträge mit Tag ‘Hefeteig’

Kolatschen-Stern

Endlich geht’s hier wieder wie gewohnt weiter. Und ich versüße mir das Warten auf Weihnachten mit Hefeteig… Da muss man ja auch immer etwas Zeit investieren. Je mehr man davon hat, desto besser ist das für den Teig.

Und er ist so einfach. Man muss nur seinen Weg finden mit ihm umzugehen. Dann verzeiht er viel. Hat man wenig Zeit, so muss man der Hefe etwas helfen. Dafür eignen sich am Besten: Zucker und Wärme. Und natürlich ganz grundsätzlich die Menge der Hefe die man nutzt.

Kolatschen-Schnecken in Sternform zum Zupfen

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Kamut-Schnecken mit Apfelmus

Die gemeine Kamut-Schnecke kommt sehr häufig in warmen Gefilden vor. Ihre Ernährung basiert auf Apfelmus und Marmelade. Besonderes gut passt sie zu einer Tasse Kaffee oder Tee… 

Schnecken kann ich grundsätzlich nicht leiden. Sie tauchen da auf, wo man sie nicht brauchen kann und futtern mein Gemüse an bzw. im schlimmsten Fall sogar auf. Einen Nutzen haben sie wohl eher nicht, wenn man vom Igelfutter und der Erhaltung der Artenvielfalt absieht… 😉 Aber sie haben zumindest keinen direkten Sinn für mich: Weder jäten sie draußen das Unkraut, noch gießen sie meine Tomaten, wenn ich im Urlaub bin. Vielleicht denken sie auch, unsere schönen Pflanzen und Blumen sind Unkraut. Wer weiß… Schnecken kann ich nur ein einem einzigen Fall leiden: Als Gebäck.

Kamut-Hefeteigschnecken mit Apfelmus-Füllung

So sehen meine Kamut-Schnecken dann aus: Eng aneinander gekuschelt und mit einer leckeren Füllung.

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Herbstbote: Zwetschgendatschi

Aktuell sind sie überall: Äpfel, Birnen, Tomaten und vieles mehr. Die Natur scheint es gut zu meinen. Und auch die Zwetschgenbäume die direkt neben der Kunstmühle in Fahlenbach stehen, biegen sich unter der Last der Früchte. Eng an eng hängen sie dort nebeneinander. Matt und dunkelblau bzw. lila verstecken sie sich hinter den Blättern. Manche sonnen sich auch noch ein letztes Mal, bevor sie in meinen Eimer landen. Ein paar der Zwetschgen liegen schon auf dem Boden – dieser Geruch ist in meinem Gedächtnis eingebrannt, so einprägsam süß-säuerlich. So riechen die Vorboten des Herbsts.

Die Bäume stehen nicht weit von der Straße und ich kann die Menschen beobachten die vorbei fahren. Vor allem aber diejenigen, die an der Ampel stehen, denn die Brücke vor der Mühle wird ja zur Zeit neu gebaut. So sehe ich also den stoppenden und wieder anfahrenden Autos und Rädern zu, während ich unter dem Zwetschgenbaum stehe und eine Frucht nach der andere pflücke.

Zwetschgen für einen einfachen Hefe-Datschi

Alle anderen Zwetschgen sind im Kuchen gelandet. Diese hier wurden mein Frühstück. Mit Haferflocken natürlich. 😉

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Khachapuri – Käsebrot mal anders

Es ist wohl mittlerweile allgemein bekannt, dass sich in meinem Wohnzimmer kleine Grüppchen gebildet haben. Da gibt’s die Nigel Slater-Fraktion, gleich daneben ein paar Mitbringsel aus den USA. Im Einbauschrank (retro, aus den frühen 70gern, ja, ich bin alt, aber der Schrank ist älter) befinden sich dann so Klassiker wie Ottolenghi, Oliver und auch die Weber-Bände vom Mann. Abgetrennt davon: die Backbücher.

Meiner Meinung nach könnte es viel schlimmer sein, der Mann findet, es sind genügend. Denn seine Grill- und Kochbücher werden langsam aber sicher an den Rand gedrängt. Eigentlich eröffne ich nur immer wieder neue Kochbuch-Rubriken, ordne neu an, entsorge aber auch wenn es sein muss. Was gar nicht geht: Rezepte die nicht klappen. Was sehr grenzwertig ist: Rezepte ohne Bilder. Was denken sich Autoren eigentlich dabei? Wunderschöne Bilder zeigen in Farbe die Zutaten oder das fertige Werk. Nur bei manchem Rezept ist da nur schwarz auf weiß der Text. Motivation gleich null. „Das Rezept ist nicht so toll, da machen wir kein Bild dazu.“ Da blättert man dann schon leicht drüber, wenn man so auf Äußerlichkeiten bedacht ist wie ich. Hätte es ein Bild zu folgendem Rezept gegeben, dann wäre es doch schon längst in meinem Repertoire aufgenommen worden…

Khachapuri - Brot-Käse-Taschen mit Ei

Kleine Teigschiffchen gefüllt mit Käse und optional mit Ei.

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Erdbeer-Scheiterhaufen mit Hefezopf

In meinem Haushalt gibt es ein paar (altmodische) Regeln. Eine ganz Wichtige: Es wird nichts Essbares weggeworfen. Ok, wenn es wirklich schlecht aussieht (und riecht…) dann schon. Aber ich bin ein passionierter Restekocher. Da sind noch alte Bananen, auf die keiner mehr Lust hat? Dann gibt’s fluffigen Bananenkuchen mit Schokostückchen. So finden auch Osterhasen und Nikoläuse eine neue Aufgabe. 😉

Was ich auch gerne mache: Einfrieren. Zuviel Suppe oder Brot? Wird alles eingefroren und bei Bedarf wieder aufgetaut. Manchmal backe ich auch nur, um etwas einfrieren zu können. Für schlechte Zeiten und so. Allem Anschein nach bin ich wirklich alt…

Nicht ganz so gut läuft dann das Auftauen. Manche Sachen bleiben nur wenige Tage im Gefrierschrank, andere hingegen haben dort ein Dauerabonnement und somit eine Kündigungsfrist von über 3 Monaten. Seit Anfang des Jahres habe ich mich aber gebessert und Stück für Stück entnommen und weiterverarbeitet oder konsumiert. Dabei habe ich noch zwei halbe Hefezöpfe gefunden. Eine wahre Schatztruhe, mein Gefrierschrank.

Scheiterhaufen mit Erdbeeren und karamelisierten Mandeln

Hefezopf in Scheiben schneiden, mit frischen Früchten kombinieren und fertig ist ein leckeres Mittagessen oder Dessert.

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Hot Cross Buns – Heißwecken

Neben dem Karottenkuchen gibt es noch einen weiteren Oster-Klassiker: Hefeteiggebäck.

In scheinbar jedem Land gibt es zu diesem Festtag süßes Hefe-Gebäck. In Norddeutschland sind es die Heißwecken, bei uns im Süden gibt es Osterbrot. In Tschechien gibt es Mazanec, in Großbritannien Hot Cross Buns. Diese Auflistung könnte ich nun fast unendlich fortführen. Aber so eine Liste hilft einem ja wenig. Vor allem, wenn der Hunger auf Süßes groß ist. 😉

Hot Cross Buns Hefeteig Gebäck zu Ostern

Hefeteiggebäck muss nicht langweilig sein. Wie wäre es denn mit Schoko-Stückchen im Inneren?

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Pitabrot mit KAMUT-Khorasan-Mehl

Die nächsten paar Wochen möchte ich mich hier ein wenig mit ein paar gesunden Aspekten beschäftigen. Was macht dann das Pitabrot gefüllt mit Falafeln hier?

Für mich gehört zu einer gesunden Ernährung zum einen die Auseinandersetzung mit der gesamten Thematik. Einfach wissen, was man konsumiert, nicht hinnehmen sondern hinterfragen. Zum anderen ist für mich das zuhause selber kochen ganz wichtig. Fertiggerichte mag ich nicht, bzw. vertrage ich nicht. Zu viele komische Inhaltstoffe lassen mich oft den ganzen Laden durchsuchen, bis ich irgendwann genervt aufgebe und mir sage „Dann mach’s doch selbst wenn’s dir nicht passt.“

Das geht natürlich nicht immer, vor allem unter der Woche muss es bei mir schnell gehen. Dafür freue ich mich, wenn ich abends oder am Wochenende Zeit habe etwas ausführlicher zu kochen. Das Pitabrot ist so ein Zwischending.

Pita Brot mit KAMUT Mehl

Frisches Pitabrot gefüllt mit selbstgemachten Falafeln. Noch ein wenig Sauce dazu und das Fast Food ist bereit zum Verzehr.

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Nicht nur für den Fasching – Flamingo-Burger

Keine Panik. Dieser Burger beinhaltet keins der putzigen Tiere, die auch im Schlaf auf nur einem Bein stehen können. Scheint sie weniger anzustrengen. Also, nein, kein Flamingo wurde für diese Burger-Buns auch nur ansatzweise schief angeguckt. 😉 Wir wollten sie ja nicht aus der Balance bringen.

Was auf den ersten Blick auffällt: Pink. Da ist Farbe im Spiel. Aber natürlich. 🙂 Und zwar aus der Roten Beete. Ein schlichter Trick mit großem Effekt. Kommt auf Partys besonders gut an, nicht nur bei den Mädels. 😉

Leckere Burger Buns mit Rote Beete und Dinkel Mehl

Pommes (auch aus Süßkartoffeln) passen perfekt zum Burger. Das Grünzeug nicht vergessen für einen schönen Kontrast. 😉

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Kardamom-Orangen-Zopf

So schnell geht’s dann doch jedes Jahr wieder. Kaum sind die Sommersachen weggeräumt, schon ist der November da. Und dieses Jahr war es durch die vielen Feiertage noch komischer. Schon schön, aber irgendwie… überraschend.

Klar sieht man  überall die Lebkuchen und Adventskalender, die man sich jetzt schon kaufen soll. Aber nicht muss. Allerdings sollte man vielleicht auch nicht so lange warten wie ich… Um dann den Kalender selbst basteln zu müssen. (Der wird dann aber mit viiiiiel Liebe gefüllt. Am 1. Dezember in der früh kurz nachdem der Edeka geöffnet hat.) 🙂

Hefezopf mit Orange und Kardamom und Mehl aus der Kunstmühle

Hefeteiggebäck der besonderen Art mit Kardamom und Orangenschale im Teig.

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Zwei Pizza-Varianten: Pan Pizza und Tortano

Pizza ist eine Art Allheilmittel für mich. Der Tag war mies oder es ist einfach nur Montag? Pizza. Das Wetter ist schlecht, die Stimmung am Boden oder ich möchte mir einfach mal einen faulen Tag gönnen? Pizza.

Natürlich ist sie auch bei positiven Erlebnissen dabei: ein gemütliches Essen mit der Familie oder den Freunden oder natürlich der obligatorische Film-Abend auf der Couch. Pizza. Sie ist da und gibt uns das was wir wollen. Dünner Boden, dicker Boden, Tomaten (?), viel Gemüse, kein Gemüse, nur Salami, alles nur keine Salami, haufenweise Käse, nur ein wenig geriebener Parmesan. Allein für ihre Vielfalt muss man sie doch mögen. Auch bei der Wahl der Mehltype kann man kreativ werden. Weizenvollkorn, Dinkelvollkorn, helles Mehl oder gar ein Urgetreide-Anteil? Alles ist möglich, nichts muss. 😉 Darum gibt’s heute zwei kleine Anregungen.

Originelle Pizza Rezepte mit Mehl aus der Mühle in Fahlenbach

Pizza in der Pfanne oder im Kuchenblech backen – nicht’s einfacher als das.

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