Hotdog-Buns mit Dinkelmehl

Fast Food ist schon sehr faszinierend. Als Kind war es etwas Besonderes, dass es, zumindest bei mir, nur zu bestimmten Anlässen gab. Begeistert war ich nicht, aber weil es etwas anderes war, wollte ich es doch. Und zu Essen kann ich ja schlecht nein sagen. 😉

Später waren die Fast Food-Lokalitäten dann auch Teil meines Lebens, allerdings eher als Ort der sozialen Interaktion. Hier konnte man sich auf ein Kaltgetränk zum Ratschen treffen, die Jungs haben sich natürlich nebenbei auch noch einen Burger gegönnt. Was man halt so in seiner Jugend macht, nach dem Disko-Besuch. 🙂 Auf jeden Fall war das Essen für mich nie wirklich überzeugend. Schon nicht schlecht, aber immer irgendwie unbefriedigend.

Das hat seit ein paar Jahren ein Ende gefunden…

Dinkelmehl aus der Kunsmühle Hofmeir

Hotdog mit Chips… nicht unbedingt die klassische Variante, aber trotzdem nicht zu verachten.

Ok, ich gebe es ja zu: Ich habe noch nie einen Hotdog gegessen. Bis vor kurzem. Da hat es mich gepackt und der Teig für die Buns wurde angesetzt. So bin ich nun mal. Nein, ich fahre nicht zu irgendeiner Futter-Bude, die mir in wenigen Minuten das fertige Essen servieren könnte. Ich recherchiere, kaufe ein, koche und backe, damit ich Burger / Pizza / Cookies / Hotdogs / Pita essen kann. (Keine Angst, das passiert höchst selten. 🙂 Und auch nur am Wochenende. Also nur kein falscher Neid. 😉 )

Dinkel-Brötchen für gesunde Hotdogs

Ja, ich weiß. Normalerweise schneidet man nur ein und nicht ganz auf. Aber so würde man das fluffige Innere gar nicht sehen!

Jetzt bin ich ein Fan des Hotdogs. Der Mann war es schon vorher, aber auch die hausgemachte Variante konnte ihn überzeugen. Passiert nicht immer. Aber immer öfter. 😉

Für das Brötchen (Bun) habe ich mir überlegt, den selben Teig wie für die Burger-Buns zu nutzen. Dadurch ist der Geschmack relativ neutral und ordnet sich den Soßen, Gürkchen, Zwiebeln und Co. unter. Passt.

Dinkel-Hotdog-Brötchen von backdeinbrot

Nicht zu wenig Zwiebeln nehmen! Die kann man kaufen, oder auch selbst machen. Je nach Geschmack und Zeitaufwand.

Rezept

500 g Dinkelmehl Type 630
1 EL Zucker
1 gute Prise Salz
10 g Hefe
1 Ei (Eiersatz)
200 ml Milch (oder pflanzliche Milch)
50 ml Wasser
25 ml Sonnenblumenöl (oder ein anderes neutrales Öl)

Die Hefe im Wasser auflösen. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen und die flüssigen zugeben. Alles gut zu einem Teig verkneten und dann 5 Minuten weiterkneten, bis er schön weich und glänzend ist.

In eine Schüssel geben, zudecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag in 8-10 gleich große Teile aufteilen und dann zu Stangerl (= längliche Brötchen) rollen. (Das muss ich auch noch üben…)

Diese auf ein Blech setzen und ca. 1 Stunde gehen lassen. Derweil den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Brötchen für ca. 15 Minuten backen. Auskühlen lassen und dann weiterverarbeiten.

Bei uns gab’s ganz klassisch: Würstchen, Essiggurkenscheiben, Ketchup, Mayo, Hotdog-Senf und Zwiebeln dazu. Man könnte auch Krautsalat oder anderes Gemüse nutzen. Es gibt da, laut Internet, sehr viele verschiedene Varianten.

Schnell und einfach Hotdog-Brötchen selbst backen mit backdeinbrot

Und noch einmal mit einem erfrischenden Bier. Und dem Mann. 🙂

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Annabelle

Liebt es in der Küche zu stehen, hat ein großes Herz (und einen großen Magen) für Kuchen, kocht aber auch sehr gerne (wegen des Magens, der nicht immer auf Kuchen steht ;)). Sonstiges: (Koch-)Bücher, Fotografie, Obst-& Gemüse-Anbau.

Kommentieren