Backen mit Urgetreide: Himbeer-Einkorn-Kuchen

Ganz vorsichtig hebe ich den Ast an um endlich das zu finden, was sich unter dem Grün der Blätter verbirgt. Wie kleine Lampions hängen sie dort, dicht aneinander gereiht. Manche schon in einem dunklen Lilaton, andere noch pastellfarben zartgrün. Ganz behutsam plücke ich sie Stück für Stück. Einige sind schon so reif, dass sie auch auf sanften Druck nachgeben. Pinkfarbener Saft läuft mir über die Hand. So fruchtig und süß und doch immer ein wenig säuerlich. Meine geliebten Himbeeren.

Einfacher Kuchen mit Einkornmehl aus der Kunsmühle in Fahlenbacn

Allein schon der Farbe wegen mag ich die süßen kleinen Beeren.

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Mittsommer-Special: Haferkekse und Kühlschrankkuchen

Zwar ist Mittsommer schon wieder vorbei, jedoch nicht der Sommer. 🙂 Darum gibt es noch einen Teil 3 des Mittsommer-Specials.

Über Flocken und deren positive Auswirkung habe ich mich wohl noch nicht oft genug ausgelassen. Haferflocken sorgen für einen stabilen Blutzuckerspiegel – natürlich ist das davon abhängig, was ich dazu kombiniere. Stichwort: Nutella. 😉
Magnesium, Eisen und Vitamin-B aber auch Zink, Folsäure und vieles mehr befinden sich in den gequetschten Hafer-Kernen.
Im Brot, als Müsli, aber auch in Keksen sind die kleinen Vitalstoff-Bomben also nicht zu verachten. Und man merkt den Gesundheits-Aspekt auch nicht mehr so. 😉

Haferflocken aus der Kunstmühle Hofmeir

Knusprige Haferkekse mit ein wenig Zartbitter-Glasur passen perfekt zu einem Glas kühler Milch.

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Mittsommer-Special: Zimt-Knoten

Heute ist der längste Tag des Jahres – die Sommersonnenwende. Die Temperaturen sind passenderweise schön sommerlich, so könnte es bleiben.

Damit man diesen besonderen Tag gut übersteht, braucht man die passende Grundlage. Was könnte da besser sein, als ein kleiner, verführerischer Zimtknoten? 😉

Roggenmehl und Dinkelmehl aus der Kunstmühle

Nordische Zimtknoten mit Kardamom und Roggenmehl.

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Mittsommer-Special: Traumkuchen, Haferkekse und Zimtknoten

Mittsommer, Midsommar, Sankt Hans, Johannisfeuer. Um den Johannistag herum wird in Nordeuropa (aber auch in vielen anderen Ländern wie Deutschland, ganz Osteuropa, Russland und Spanien) die Sommersonnwende gefeiert.

Bisher habe ich diese großen Feiern in Schweden, Finnland oder Dänemark leider nicht live erleben dürfen, doch habe ich sie zum Anlass genommen, ein wenig über die nordische Küche nachzudenken. Und ein bisschen zu experimentieren. 🙂

Nachdem es auf dem Blog schon ein Rezept für Knäckebrot gibt (und ein Brotrezept in Planung ist), habe ich mich für ein kleines Kuchen- bzw. Gebäck-Buffet entschieden, welches in zwei, oder drei Etappen vorgestellt wird.

Nordisches Gebäck aus Dinkel-, Weizen- und Roggenmehl.

Ein Überblick über das kleine, süße, nordische Büfett für Midsommar.

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Süßes Kleinstgebäck: Rugalach/Rugelach

Der Beginn meiner Back- und Koch-„Karriere“ ist nun schon ein paar Jahre her. An gewisse Meilensteine erinnert man sich allerdings dann doch auch noch Jahrzehnte später… Mein Cola-Kuchen beispielsweise ist meinen Eltern besonders im Gedächtnis geblieben. Denn: Womit kann man Marshmallows ersetzen? Richtig, Kokosflocken. Bitte merken: Nein, das ist kein adäquater Ersatz. Das Ergebnis war ein recht flüßiger, extrem süßer Kuchen. (Ich bin aber der Meinung, dass das Rezept eh nichts ist und der Kuchen auch ohne mein Zutun sehr süß war.) 🙂

Über weitere Back- und Kochdesaster breiten wir jetzt lieber den Mantel des Schweigens. An ein besonderes Erfolgserlebnis kann ich mich aber auch heute noch gut erinnern: Rugalach. Der Anlass ist unbekannt, ich weiß nur noch, dass alles klappte und ich ein (mehr als) akzeptables Ergebnis vor mir hatte. Und das süße, kleine Gebäck macht auch ordentlich was her. 😉

Rugalach / Rugelach aus Dinkelmehl

Sehen aus wie kleine Mini-Coissants, sind aber viel schneller und einfacher gebacken!

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Hefegebäck zum Muttertag: Schokoladen-Cruffins

Wie auch der Valentinstag, so hat auch der Muttertag keine allzu hohe Stellung in meinem Leben. Meine Mutter schon, aber das weiß sie auch, und das muss ich ihr auch nicht mit einem Geschenk an einem bestimmten Tag im Jahr zeigen. Mit Geschenken im Allgemeinen eventuell schon. 😉 Spaß beiseite, Geschenke müssen nicht sein, Kuchen vielleicht schon. 🙂

Dennoch gibt es am Sonntag Kuchen. Nicht nur für meine Mutter, sondern für die ganze Familie.

Cruffin aus Dinkelmehl

Ein Schoko-Cruffin mit Puderzucker – am Besten mit Erdbeermarmelade genießen!

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Blog-Geburtstag: Schokoladen-Garten

Nun ist es schon wieder über ein Jahr her, dass der erste Beitrag hier auf dem Blog gepostet wurde. Unglaublich… 🙂

Für einen Geburtstag braucht man doch schon etwas Anderes, nicht ganz Alltägliches, oder? Aber fangen wir doch mit etwas Banalem an, einem Ohrwurm. Der Ohrwurm ist seltsames Phänomen. Über Stunden, wenn nicht über Tage wird man von einer Melodie geplagt. Sie loszuwerden ist nicht immer einfach… Sie zu bekommen ist eine Sache von Sekunden. Aus dem Nichts kommt sie und setzt sich im Kopf fest: „I’d like to be under the sea / In an octopus‘ garden in the shade“ (The Beatles, 1969)
Ja, es sind immer die einfachsten Texte, die da bleiben und sich nicht vertreiben lassen. Meine Idee: Den Ohrwurm in einen Kuchen (oder besser: ein kuchenartiges Gebilde) bannen – also mehr Garten, weniger Octopus. 😉

mit Marmorkuchen aus Dinkelmehl

Der chocolate garden in voller Blüte.

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Müsli special: Knuspriges Mandel-Müsli mit Hirse

Ostern ist beinahe wie Weihnachten: Mehrere Tage hintereinander gibt es gutes Essen und nach dem Nachtisch noch einmal Kuchen. Was durchwegs positiv zu bewerten ist – nur fühle ich mich danach immer ein wenig geplättet.

Der Osterspaziergang ist auch mehr oder weniger ins Wasser gefallen, am Montag hat es dann zur Belustigung aller gehagelt und ein wenig geschneit. Die Bewegung ist also, im Gegensatz zum Schlemmen, ein wenig zu kurz gekommen. Was mir dabei hilft „wieder in Spur“ zu kommen, ist Müsli. So einfach es klingt, aber das Frühstück ist für mich eine absolut und elementar wichtige Grundlage. Beginne ich den Tag mit Croissants und weichgekochtem Ei, so weiß ich: Das wird den ganzen Tag so weitergehen. Am Wochenende ist das auch schön und gut, aber unter der Woche brauche ich einfach einen zuverlässigen Körper, der ohne zu Murren (und ohne Magenschmerzen) den (Arbeits-) Tag übersteht.

Genug über die Wichtigkeit des Frühstücks und des Müslis! 🙂 Ihr wisst das alle längst schon selbst.

Müsli selbst backen

Knuspriges Mandelmüsli dazu ein Apfel – kann nicht schaden 😉

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Ameisenkuchen Deluxe aka Termitenkuchen

Das passiert also, wenn man es mit der Schokolade zu gut meint. Aus Ameisen werden dann Termiten…

Eigentlich dachte ich mir: Ameisenkuchen klingt gut. Saftiger Rührteig mit zart schmelzenden Schokosplitter-Stückchen drin. Und dunklem Schokoguß oben drüber. Ein klassischer Kuchen eben, denn man auch mal unter Woche backen kann – oder auch zu Ostern. Denn: Bei uns gibt es immer Osterbrot, das obligatorische Lämmchen und nach dem Essen ein Dessert. Und das Mittagessen kocht sich auch nicht von alleine. Wer es da schafft (neben Eierfärben und Nesterlverstecken) noch eine liebevoll verzierte Torte auf den Tisch zu bringen: Respekt! (Bitte einmal vorbeikommen und ebendiese Torte mitbringen, Danke!)

Für alle anderen ist dieses einfache und zeitsparende Rezept. (Man kann in ihm auch Osterhasen oder Nikoläuse verwerten, nur mal so nebenbei…)

Dinkelmehl und Rohrohrzucker

Kleiner, aber feiner und vor allem auch noch neben Oster-Menü und Bügelwäsche backbarer Kuchen.

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Backen mit Urgetreide: Österliches

Meine alten Hasen. Ja, schon seit einigen Jahren hat es sich bei mir eingebürgert, dass an Ostern Hasen (und manchmal auch Igel, aus Gründen) gebacken werden. Klein, niedlich und mit einem flauschigen Inneren. Garantiert ohne echtenHasen. 🙂

Meine Häschen werden immer gut behandelt, geknetet und gewärmt. Und gehen dementsprechend auf. Und sie haben große Kulleraugen aus Blaubeeren.

Ganz neu ist dieses Jahr das passende Schaf. Nachdem ich auf verschiedensten Blogs und auf Instagram immer wieder diese süßen Hefe-Tierchen gesehen hatte, war klar: Ich brauche das auch!

Tiere aus Urgetreidemehl aus der Kunstmühel Hofmeir

Das Schaf, umzingelt von neugierigen Hasen.

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