Ziegenkäse-Birnen-Tarte mit Thymian

Nach dem Apfel-Birnen-Kuchen von letzter Woche gibt es heute ein weiteres Rezept mit Birnen. Wobei der Kuchen ja eigentlich eine Tarte ist. Also herzhaft. Wäre das zumindest geklärt.

Ganz allgemein stehe ich ja auf die Kombi süß und herzhaft – das habe ich sicherlich auch schon einmal erwähnt. Das Alter macht sich langsam bemerkbar. 😉 Bei diesem Rezept ist der Kontrast nicht zu stark, der Ziegenkäse ist mild und die Birne war (zumindest bei mir) nicht zu süß. Kein Geschmack ist zu dominant, das lässt sich aber ganz einfach ändern. Zum einen kann man einen charakteristischeren Käse wählen. Eine andere Idee, die wirklich gut funktioniert, ist, den Kuchen noch mit ein wenig Honig zu beträufeln. Und vielleicht noch ein paar Flocken Fleur de Sel darüber zu streuen.

Birnen Käse Tarte mit Dinkelmehl direkt aus der Mühle

So sieht der Herbst aus – fotogene Blätter und die Birnen-Käse-Tarte.

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Semmelknödel – der bayerische Klassiker mit Brezen

Eigentlich etwas ganz Unübliches bei uns: übrig gebliebene Brezen. Für gewöhnlich streiten wir uns um die letzte Breze. Doch nach diversen Volksfesten mit Riesenbrezen und weiteren Brezenresten war klar, dass wir irgendetwas damit tun müssen. Ich werfe ungern Essen weg. Gut, die Brezen hätte man auch den Hirschen geben können, aber bis ich die mal wieder besuche? Und wie sagt meine Oma so schön: „Selber essen macht fett.“ Ich sorge mich ja nur um das Wohl des Wilds. 😉

Auf jeden Fall kam mir so der Gedanke zu den Brezenknödeln. Die Schwammerl-Saison ist ja eh gerade am laufen, das passt perfekt.

Knödel aus alten Brezen

Brezenknödel in Schwammerl-Soße – ein leckeres Herbstgericht!

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Zwei Pizza-Varianten: Pan Pizza und Tortano

Pizza ist eine Art Allheilmittel für mich. Der Tag war mies oder es ist einfach nur Montag? Pizza. Das Wetter ist schlecht, die Stimmung am Boden oder ich möchte mir einfach mal einen faulen Tag gönnen? Pizza.

Natürlich ist sie auch bei positiven Erlebnissen dabei: ein gemütliches Essen mit der Familie oder den Freunden oder natürlich der obligatorische Film-Abend auf der Couch. Pizza. Sie ist da und gibt uns das was wir wollen. Dünner Boden, dicker Boden, Tomaten (?), viel Gemüse, kein Gemüse, nur Salami, alles nur keine Salami, haufenweise Käse, nur ein wenig geriebener Parmesan. Allein für ihre Vielfalt muss man sie doch mögen. Auch bei der Wahl der Mehltype kann man kreativ werden. Weizenvollkorn, Dinkelvollkorn, helles Mehl oder gar ein Urgetreide-Anteil? Alles ist möglich, nichts muss. 😉 Darum gibt’s heute zwei kleine Anregungen.

Originelle Pizza Rezepte mit Mehl aus der Mühle in Fahlenbach

Pizza in der Pfanne oder im Kuchenblech backen – nicht’s einfacher als das.

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Dinkel-Roggen-Flammkuchen

Ein Klassiker aus dem Elsass/Pfalz/Baden, der es nun auch in meine Küche geschafft hat. Mittlerweile gibt es ihn, wie Burger (die gibt’s doch überall, oder?), in vielen Restaurants. Oft auch als vegetarische Option. Seltener in der klassischen Variante mit Speck. Aber dennoch oft genug, um mich zu inspirieren.

Schneller Flammkuchen - backdeinbrot

Die vegetarische Variante – ganz einfach mit roten Zwiebeln und ein paar grünen Lauchzwiebeln.

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Hotdog-Buns mit Dinkelmehl

Fast Food ist schon sehr faszinierend. Als Kind war es etwas Besonderes, dass es, zumindest bei mir, nur zu bestimmten Anlässen gab. Begeistert war ich nicht, aber weil es etwas anderes war, wollte ich es doch. Und zu Essen kann ich ja schlecht nein sagen. 😉

Später waren die Fast Food-Lokalitäten dann auch Teil meines Lebens, allerdings eher als Ort der sozialen Interaktion. Hier konnte man sich auf ein Kaltgetränk zum Ratschen treffen, die Jungs haben sich natürlich nebenbei auch noch einen Burger gegönnt. Was man halt so in seiner Jugend macht, nach dem Disko-Besuch. 🙂 Auf jeden Fall war das Essen für mich nie wirklich überzeugend. Schon nicht schlecht, aber immer irgendwie unbefriedigend.

Das hat seit ein paar Jahren ein Ende gefunden…

Dinkelmehl aus der Kunsmühle Hofmeir

Hotdog mit Chips… nicht unbedingt die klassische Variante, aber trotzdem nicht zu verachten.

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Italienischer Klassiker für laue Sommerabende: Grissini

Zugegeben: Die Idee klingt auf den ersten Blick ein wenig absurd. Grissini selbst machen? Öhm… Also ich hätte da auch noch Bügelwäsche, Staubsaugen wäre mal wieder nicht schlecht und der Papiermüll müsste auch raus.

Eben. Genau deswegen. Grissini entschleunigen den Alltag. Am Abend kann der Teig hergestellt werden und am nächsten Tag geht’s los mit der Entspannung. Klingt komisch? Ist aber so. 😉 Ich habe zu Beginn auch meine Zweifel gehabt. Allerdings konnten diese nach einer knappen Stunde und der Ankunft im Grissini-Himmel wieder verworfen werden.

Stück für Stück wird vom Teig abgenommen und dann zu einem langen, dünnen Teigstäbchen (sieht eher aus wie ein Ast) gerollt. Eines nach dem Anderen. Auf’s Blech legen, für 10 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, genießen. Und dann mantraartig wiederholen. Quasi Yoga für die Finger, Entschleunigung für den Geist. Eine einfache Übung (Arbeit) ständig wiederholen. Bis kein Teig mehr da ist.

Grissini mit Hartweizengrieß aus der Kunsmühle in Fahlenbach

Fertige Grissini auf dem Blech aufgereiht. Gewürzt mit Za’atar, einer Mischung aus dem Nahen Osten.

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Kirsch-Rosmarin-Focaccia

Dieses Mal habe ich ein absolut einfaches Sommerrezept für euch. Einfach, aber ein wenig extra. So vom Geschmack her. 😉

Ich hatte mir eine süße Focaccia in den Kopf gesetzt. Gefunden habe ich schon ein paar interessante Kandidaten, wie zum Beispiel eine Trauben-Focaccia. Klang aber zu sehr nach Herbst. Also selbst kreativ werden. Gesagt, getan.

Ciabatta-Mehl aus der Kunstmühle Hofmeir.

Zwar färben sie den Teig, doch machen sie es auf eine besonders schöne Art und Weise, die Kirschen. 😉

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Dinkelbagel

Ganz schlicht und einfach geht es heute um Bagel. (Der Duden behauptet, es heißt Bagels. Und ich sage: Der Duden ist doof.)
Die Kringel gibt es ja schon seit einiger Zeit bei uns und nicht nur in den USA. Sie stammen wie so vieles Gutes (siehe Rugalach) aus Polen bzw. dem Ostblock. Durch jüdische Emigranten fanden sie ihren Weg in die neue Welt. Und nun auch endlich wieder einmal in meine Küche. 🙂

Einfache Dinkelbagel backen

Bagel mit Mohn, Sesam oder pur. Je nach Geschmack. 🙂

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Bierbrot reloaded

Auch wenn ich mich manchmal negativ über den Sommer äußere („Es ist so heiß – ich kann so nicht backen!“), so hat er doch seine schönen Seiten. Den Samstag im Garten rumsandeln, den Gemüsegarten mal wieder in Ordnung bringen, den Rasen mähen und die Tomaten gießen. Die Sonne scheint und es wird immer heißer. Abends, kurz bevor man den Grill anheizt und kurz nach einem erfrischenden Bad im See ist der Moment gekommen. Der Moment für ein schönes, kaltes Bier. 🙂

Ja, so einfach bin ich manchmal gestrickt. (Der Mann hüstelt an dieser Stelle sicherlich nur dezent. „Einfach?“)
Aber ganz ehrlich: Nachdem man sich da den ganzen Tag in der Hitze verausgabt hat, ist so ein eisgekühltes Getränk zur Entspannung nicht verkehrt. Es muss nicht immer (als ob es so oft so sommerlich wäre) Bier sein, aber manchmal dann doch.

Beim Thema Bier fiel mir dann ein, dass ich schon lang kein Bierbrot mehr gebacken hatte. Dieses Mal habe ich es aber noch ein wenig aufgehübscht. 😉

Back dein Bier - eine Mischung für dein individuelles Bierbrot

Schnittchen aus Bier-Brot, sommerlich belegt.

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Rustikaler, bayerischer Laugen-Burger

Es ist wieder einmal soweit: Ein Feiertag steht bevor und ich kann mich nicht entscheiden, was es zu Essen geben soll. Dabei ist ganz entscheidend, dass das Gericht vor allem Männer ansprechen soll – es ist ja schließlich Vatertag… (Nicht, dass wir den feiern würden, siehe Muttertag, aber was zum Essen muss es schon geben ;))

Was tun? Fragen wir doch mal den Mann, der weiß, was er gerne isst. Meine erste Idee war eine Art Zupfbrot, bei dem der Teig zusammen mit Geräuchertem zu filigranen Rosen gerollt wird. Was ich gelernt habe: Männer mögen das nicht zwangsläufig. Filigran und Essen scheint sich wohl nicht zu vertragen. Oder ist da nur mein Mann so?

„Mach doch Burger, Burger sind immer gut!“ – „Äh, ich will aber was Besonderes machen…“ – „Dann mach doch besondere Burger.“ Ok, Danke. Das Ergebnis: super-fluffige Burgerbrötchen aus der Back dir Brezen-Mischung. Ein Traum!

Back dir Brezen - Burger Buns

Die perfekten Laugen-Burger-Buns!

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