Mittsommer-Special: Haferkekse und Kühlschrankkuchen

Zwar ist Mittsommer schon wieder vorbei, jedoch nicht der Sommer. 🙂 Darum gibt es noch einen Teil 3 des Mittsommer-Specials.

Über Flocken und deren positive Auswirkung habe ich mich wohl noch nicht oft genug ausgelassen. Haferflocken sorgen für einen stabilen Blutzuckerspiegel – natürlich ist das davon abhängig, was ich dazu kombiniere. Stichwort: Nutella. 😉
Magnesium, Eisen und Vitamin-B aber auch Zink, Folsäure und vieles mehr befinden sich in den gequetschten Hafer-Kernen.
Im Brot, als Müsli, aber auch in Keksen sind die kleinen Vitalstoff-Bomben also nicht zu verachten. Und man merkt den Gesundheits-Aspekt auch nicht mehr so. 😉

Haferflocken aus der Kunstmühle Hofmeir

Knusprige Haferkekse mit ein wenig Zartbitter-Glasur passen perfekt zu einem Glas kühler Milch.

Beim Backen ist mir allerdings (wieder einmal) ein Malheur passiert… Bei der ersten Keks-Charge hatte ich nach der Backzeit nämlich keine separaten Plätzchen, sondern eine Teigplatte. Unschön. Aber die Grundlage für einen Kuchen! Alles im Leben macht Sinn. 😉

Backen mit Haferflocken

Man kann auch einen extrem großen Keks backen. Man kann diesen Keks auch Kuchenboden nennen. 😉

Was zu Hafer- oder Dinkelflocken ganz besonder gut passt, sind Milchprodukte. Darum ist mein Kühlschrankkuchen auch mit einer Schicht aus Quark und griechischem Sahnejoghurt getoppt. Hmm… Dazu noch frische Erdbeeren vom Feld. (Es muss sich ja auch lohnen, dass mir das Wasser heruntergelaufen ist, vormittags am Erdbeerfeld – bei direkter Sonneneinstrahlung und ca. 27 °C. So schnell hab ich noch nie gepflückt. ;))

Die Haferkekse kann man auch gut mit einer Ganache aus dunkler Schokolade füllen. Die passen dann aber eher in die Herbst-/Winter-Saison.

Rezept für Haferkekse oder auch einen Haferkeks-Kuchenboden

160 g Rohrohrzucker
2 Eier (Größe M)
2 EL Dinkelmehl 630
1 TL Weinsteinbackpulver
120 g Haferflocken (Kleinblatt und Großblatt gemischt)
50 g zerlassene Butter
1 Prise Salz
Vanille

Zucker und Eier zu einer hellen Creme schlagen. Mehl und Backpulver mischen und zugeben. Restliche Zutaten ebenfalls zugeben, verrühren und dann 15 Minuten quellen lassen. Ist der Teig dann noch zu flüssig, einfach Mehl esslöffelweise zugeben. Er darf ruhig weich sein, aber nicht zu sehr, da sonst oben Beschriebenes passieren kann. Mindestens 5 cm Abstand zu den anderen Keksen halten, da sie noch ein wenig zerlaufen.
Bei 200 °C Ober- und Unterhitze (vorgeheizt) 7-10 Minuten backen. Kommt aber immer auf die Größe an. Im Anschluss gut auskühlen lassen.

Variante Kuchenboden: Eine Teil (oder den ganzen Teig) in eine mit Backpapier belegte Springform geben und solange backen, bis die Decke leicht gebräunt ist. Bei mir war es eine 16 cm Durchmesser Form, die etwa zu 1,5 cm Höhe mit Teig gefüllt wurde. Ich habe diese ca. 20 Minuten gebacken. Nur so, als grober Richtwert. 🙂

Zum Thema „grober Richtwert“: Am Besten arbeitet man bei so einer Torte schnell, sonst kann es innerhalb kürzester Zeit zu einem unschönen Augenblick kommen: Wenn man die Erbeeren vom Kuchen gleiten sieht, aber die Kamera in der Hand hat. 😉 Soviel zum Thema Kühlschrankkuchen.

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Annabelle

Liebt es in der Küche zu stehen, hat ein großes Herz (und einen großen Magen) für Kuchen, kocht aber auch sehr gerne (wegen des Magens, der nicht immer auf Kuchen steht ;)). Sonstiges: (Koch-)Bücher, Fotografie, Obst-& Gemüse-Anbau.

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