Mittsommer-Special: Zimt-Knoten

Heute ist der längste Tag des Jahres – die Sommersonnenwende. Die Temperaturen sind passenderweise schön sommerlich, so könnte es bleiben.

Damit man diesen besonderen Tag gut übersteht, braucht man die passende Grundlage. Was könnte da besser sein, als ein kleiner, verführerischer Zimtknoten? 😉

Roggenmehl und Dinkelmehl aus der Kunstmühle

Nordische Zimtknoten mit Kardamom und Roggenmehl.

Wieder einmal habe ich mich in bestimmten Punkten vom Rezept gelöst. Zurecht. Diese Zimtknoten sind mit Roggen- und Dinkelmehl, was ihnen wirklich gut steht. Leicht rustikal kommen sie daher, ohne ihre Leichtigkeit zu verlieren.

Der Hefeteig war wirklich schön zu verarbeiten – der Geschmack war auch besonders gut. Könnte an der Sahne liegen. Oder an der Butter. 🙂 Vielleicht aber auch an beiden.

Mehl von der Mühle in Fahlenbach

Passend zum Mittsommer: Blau-weiß-gelbe Deko 🙂

Natürlich kann man statt der Knoten auch Schnecken formen, das kann jeder so machen wie er möchte. Die Knoten sind aber auch ganz schnell gemacht, nur bekommt man leicht fettige Hände. Butter sei Dank.

Dinkelmehl, Roggenmehl

Mit Sirup getränkt und mit Hagelzucker bestreut sehen sie nicht nur gut aus. 😉

Rezept

150 g Roggenmehl 997
250 g Dinkelmehl 630
300 g Dinkelmehl 1050
130 g Rohrohrzucker
100 g weiche Butter
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Salz
1 Ei (L)
200 ml Vollmilch
100 ml Sahne

Füllung

90 g Rohrohrzucker
150 g Butter (schaumig geschlagen)
Zimt und Kardamom nach Geschmack (in etwa jeweils ein EL)

Butter und Zucker schaumig schlagen, das Ei zugeben und ein paar Minuten weiterschlagen. Mehle mit Salz mischen. Die Hefe in etwas Milch bröckeln und auflösen. Nach und nach Buttermischung, Mehl und Milch und Sahne zusammenmischen. Solange kneten, bis ein schöner, relativ weicher Teig entstanden ist. Ich habe ein wenig mehr Mehl gebraucht, damit der Teig entsprechend war. Diesen dann mindestens eine Stunde gehen lassen.

Im Anschluß den Teig kurz durchkneten und dann zu einer rechteckigen, ca. 1,5 cm dicken Platte ausrollen. Butter, Zucker und Gewürze miteinander mischen und auf die Platten streichen. Diese dann einmal längs und einmal quer falten und wieder auf 1,5 – 1 cm Dicke ausrollen. Die Platte in 1-2 cm breite Streifen schneiden. Jeden dieser Streifen dann mehrfach um Zeige-, Mittel- und Ringfinger wickeln und das Ende durch das entstandene Loch stecken. Auf ein mit Backpapier belgetes Blech setzen – nicht zu viele auf einmal, da die Knoten noch aufgehen. Ich hatte so 6-8 Stück auf einem Blech. Die Knoten dann noch einmal ca. eine Stunde gehen lassen. Derweil den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Knoten mit einem verschlagenen Ei bepinseln. Dann für ca. 10-12 Minuten leicht braun backen.

Derweil etwas Zuckerrübensirup mit Wasser vermischen. Die noch heißen Zimtknoten damit bestreichen. So bekommen sie ihr charakteristisches Aussehen. Man kann Sie auch noch mit Hagelzucker bestreuen. Leicht auskühlen lassen und noch lauwarm zu einem Glas Milch oder einem Kaffee genießen. 🙂

Den Blütenkranz kann man sich nach dem Zimtknoten-Konsum auch noch aufsetzen und durch die Wiesen springen. Hilft evtl. gegen Butter und Sahne. 😉

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Annabelle

Liebt es in der Küche zu stehen, hat ein großes Herz (und einen großen Magen) für Kuchen, kocht aber auch sehr gerne (wegen des Magens, der nicht immer auf Kuchen steht ;)). Sonstiges: (Koch-)Bücher, Fotografie, Obst-& Gemüse-Anbau.

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